zum Inhalt springen
Powered by

Forschungskooperation mit Biotechs

Die Forschungskooperation des Pharmakonzerns Boehringer Ingelheim mit den zwei Biotech-Unternehmen Evotec und Orexo schreitet voran. Jüngst berichtete die schwedische Orexo AB, dass die drei Jahre währende Forschungszusammenarbeit mit dem deutschen Unternehmen um ein weiteres Jahr bis November 2009 verlängert werde.

Die Vereinbarung ist Teil einer exklusiven weltweiten Lizenz zu Entwicklung und Vertrieb einer neuen Klasse von Arzneimitteln mit einem neuartigen Wirkmechanismus zur Behandlung von Schmerz und Entzündung. Wie die in Uppsala ansässige Firma mitteilt, hat die 2005 geschlossene Vereinbarung mit dem deutschen Unternehmen einen Gegenwert von 250 Mio. Euro bei Erreichung aller Meilensteine, ausschließlich der Lizenzgebühren.
Unterdessen gab das in Hamburg ansässige Unternehmen Evotec bekannt, dass es einen dritten Meilenstein in seiner Kooperation mit Boehringer Ingelheim erzielt habe. Das norddeutsche Biotech werde für die Auswahl einer fortgeschrittenen Substanz honoriert, mit der so genannte Profiling-Studien begonnen werden können, die ihrerseits die Grundlage für die sich anschließende präklinische Entwicklung bilden. Über finanzielle Einzelheiten wurde nichts bekannt.
Weitere Projekte dieser sich auf mehrere Targets erstreckenden Zusammenarbeit sind nach Angaben der Hamburger im Plan. Im März 2007 hatten beide Unternehmen ihre Zusammenarbeit zur Identifzierung neuer Alzheimer-Targets bekannt gegeben.

Quellen: Evotec AG - 2.09; Orexo AB - 08.09.08
(P, wp, 17.09.08)
Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/forschungskooperation-mit-biotechs