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Freiburger Wissenschaftler erhält den höchsten deutschen Wissenschaftspreis für Nierenforschung

Der Freiburger Nierenexperte Privatdozent Dr. Tobias Huber hat den mit 5.000 Euro dotierten Franz-Volhard-Preis 2010 erhalten. Der Franz-Volhard-Preis ist der höchste Wissenschaftspreis der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie und dient der Auszeichnung herausragender Wissenschaftler auf dem Gebiet der Nieren- und Hochdruckkrankheiten.

Privatdozent Dr. Tobias Huber © Dr. Tobias Huber

Tobias Huber erhält den Preis für seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Nierenfiltration. Im Leben eines Menschen filtern die Nieren durchschnittlich fünf Millionen Liter Primärharn. Die Niere ist damit ein Hochleistungsträger unseres Körpers. Die Orte der Filtration sind die mikroskopisch kleinen Nierenkörperchen, in denen im Blut gelöste Stoffe durch einen hochkomplexen mehrschichtigen Filter gepresst werden. Diese Nierenkörperchen stehen neben ihren physiologischen Höchstleistungen auch im Zentrum der häufigsten Nierenerkrankungen, welche zur Dialysepflichtigkeit führen.

Tobias Huber und sein Team von der Nephrologischen Abteilung der Universitätsklinik Freiburg konnten in den vergangenen Jahren wichtige molekulare Details der Nierenfiltration aufdecken, welche zu einem völlig neuen Verständnis der Arbeitsweise des Nierenfilters geführt haben. Damit ermöglichen die Freiburger Forscherinnen und Forscher neue Therapieoptionen im Kampf gegen die Dialysepflichtigkeit.

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