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Gesundheitsregion REGiNA informiert bei Tübinger Patiententagen

Das Anwenderzentrum für Regenerative Medizin REGiNA stellte seine Inhalte und Ziele bei öffentlichen Veranstaltungen vor, die von der Urologischen Klinik bzw. der Zahnklinik des Universitätsklinikums Tübingen organisiert wurden. Die vielen, teils sehr intensiven Informationsgespräche belegen das große Interesse an Regenerativer Medizin. Fortsetzungen sind geplant.

Das REGiNA-Team informiert beim Patiententag im Tübinger Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. © Faden/BioRegio STERN Management GmbH

Beim Patienten-Informationstag des Universitätsklinikums Tübingen in Kooperation mit der BG-Unfallklinik ging es am 23. Juni 2012 um Inkontinenz – ein Problem, das mit dem steigenden Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung immer mehr zunimmt. Zentrale Botschaft des Tages war, dass Inkontinenz kein Grund ist, sich zu verstecken. Die Veranstaltung zeigte, was heute und in Zukunft von Arzt-, aber auch von Patientenseite und von Physiotherapeuten dagegen getan werden kann. Ein Thema speziell aus der Urologischen Uniklinik waren neue Behandlungsoptionen zur Regeneration des Blasenschließmuskels, die aktuell von einer interdisziplinären klinischen Forschergruppe in der Region erforscht und entwickelt werden.

Ergänzend stellten Vertreter der Gesundheitsregion REGiNA die Arbeiten zur Unterstützung der Nervenregeneration nach Prostataoperationen und die weiteren REGiNA-Projekte zur Regenerativen Medizin vor. Der REGiNA-Infostand war an diesem Tag ebenso gut besucht wie eine Woche später am 30. Juni im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde des Universitätsklinikums Tübingen. Hier fand in Kooperation mit der Gesundheitsregion REGiNA ganztägig ein Tag der offenen Tür für Patienten, Studierende und Interessierte statt. Die Krankenversorgung stand ebenso im Mittelpunkt wie die Forschung und Ausbildung. Ein Aspekt dabei war, welche Möglichkeiten die Regenerative Medizin und speziell die REGiNA-Projekte leisten können, um die Implantatversorgung und den Zahnersatz zu optimieren.

Neuartige Knochenersatzstoffe werden im Rahmen von REGiNA ebenso erforscht wie Möglichkeiten zu ihrer „Biologisierung“, also zur biologischen Beschichtung mit Zellen und/oder Biomolekülen. Die teils sehr intensiven Infogespräche, auch zu anderen regenerationsmedizinischen Themen im REGiNA-Umfeld, zeigen das große Interesse der Allgemeinheit an diesem Zukunftsfeld der Medizin. Das REGiNA-Team wird deshalb seine Präsenz bei solchen Veranstaltungen weiter ausbauen.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/gesundheitsregion-regina-informiert-bei-tuebinger-patiententagen