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Historisch hohe Studierendenzahlen in Baden-Württemberg

Das Land stellt für das Studienjahr 2012/13 zusätzlich 22.500 Anfängerplätze bereit. Die räumliche Unterbringung an den Universitäten und Hochschulen ist dank des Unterbringungsprogramms der Landesregierung gewährleistet.

Ministerin Theresia Bauer, MdL © Mathias Ernert/MWK

"Es ist gut, wenn sich mehr junge Menschen für ein Studium entscheiden. Das wird unserem Land Impulse für noch mehr Kreativität und Innovation geben. Mit dem zügigen Engagement des Landes konnten die Hochschulen den Ansturm zum letzten Wintersemester gut bewältigen. Und auch dem doppelten Abiturjahrgang, den Studienanfängerinnen und -anfängern des kommenden Wintersemesters 2012/13 werden wir gute Studienbedingungen und faire Chancen auf ihre Wunschstudienplätze bieten". Dies sagte die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer, am 31. Mai 2012 in Stuttgart bei der Vorstellung der endgültigen Angaben über die Studierendenzahlen zum Wintersemester 2011/12 durch das Statistische Landesamt.

Erstmals studierten über 300.000 Studierende in Baden-Württemberg. Dies seien 49 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren und auch gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um sechs Prozent. Die Zahl der Studienanfänger zum Wintersemester 2011/12 sei um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Studienanfängerzahlen seien damit um 66 Prozent höher als noch vor zehn Jahren.

Land unterstützt Hochschulen

„Bereits im letzten Sommer haben wir beschlossen, das Ausbauziel im Jahr 2012 von seinerzeit 20.000, von der alten Landesregierung vorgesehenen, zusätzlichen Anfängerplätzen auf bis zu 22.000 zusätzliche Anfängerplätze zu erhöhen. Aufgrund der hohen Studiennachfrage werden wir zum Wintersemester 2012/13 nun 22.500 Studienanfängerplätze zur Verfügung stellen können. Die letzten 3.300 Plätze, die wir als flexible Ausbaureserve für das Studienjahr 2012/13 bereit halten, sind mittlerweile auf die Hochschulen verteilt worden“. Nach wie vor stehe auch ein Sonderfonds in Höhe von 5,3 Mio. Euro für Überlasten zur Verfügung. Hieraus sei bereits mit 2,1 Mio. Euro insbesondere die Situation überlasteter Querschnittsbereiche an den Universitäten verbessert worden, sagte Ministerin Bauer. „Ich gehe davon aus, dass wir mit diesem Engagement auch die weiter steigende Nachfrage durch den doppelten Abiturjahrgang zum Studienjahr 2012/13 werden befriedigen können“.

Gewährleistung der Unterbringung

„Wir haben zudem mit dem Unterbringungsprogramm für die Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaft sowie den Mietprogrammen für die Duale Hochschule der Tatsache Rechnung getragen, dass mit dem weiteren Ausbau der Studienanfängerplätze im Rahmen des Ausbauprogramms ‘Hochschule 2012’ auch die räumliche Unterbringung gewährleistet werden kann. Im Zeitraum von 2012 bis 2017 werden deshalb Mittel in Höhe von insgesamt rund 182 Mio. Euro zur Verfügung gestellt“, betonte Bauer. Hieraus stünden insgesamt 34 Mio. Euro für die Schaffung von Seminar- und Praktikumsräumen sowie studentischen Arbeitsplätzen an den Universitäten, insgesamt 76 Mio. Euro für Umbauten, Neubauten und Anmietungen bei den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und ab 2013 jährlich 10 Mio. Euro für Anmietungen durch die Duale Hochschule zur Verfügung.

An allen Hochschulstandorten in Baden-Württemberg liefen die Planungen und Mietvertragsverhandlungen auf Hochtouren, um die Unterbringung zum Wintersemester 2012/2013 zu gewährleisten. Auch mit der Umsetzung der Baumaßnahmen habe bereits begonnen werden können. Ministerin Bauer: „Auch mit dem Unterbringungsprogramm für alle Hochschularten sind wir bestens aufgestellt, um die steigenden Studierendenzahlen im Jahr des doppelten Abiturjahrgangs aufnehmen zu können“.

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