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Hochschulcampus Tuttlingen: Ingenieurwissenschaften zum Anfassen

Was kann ich am Hochschulcampus Tuttlingen studieren? Was ist ein Wirbelsäulenimplantat? Wie messe ich die Körpergröße mit einem Ultraschallsensor? Tausende Besucher kamen zum Tag der offenen Tür des Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen und nahmen das vielseitige Programm wahr. Rund 30 Unternehmen des Hochschulcampus Tuttlingen Förderverein e.V. informierten Interessenten über Innovationen, Produkte und Dienstleistungen.

Tag der offenen Tür am Hochschulcampus Tuttlingen: Besucher informieren sich an den Ständen der fördernden Unternehmen. © Hochschule Tuttlingen

Prof. Dr. Rolf Schofer, Rektor der Hochschule Furtwangen, Dr. Hans-Henning Winkler, Vorsitzender Studiengangbeirat Industrial Manufacturing des Hochschulcampus Tuttlingen Förderverein e.V., und Prof. Dr. Peter Anders, Studiendekan der Fakultät Industrial Technologies, eröffneten den Tag und hoben die enge Verflechtung zwischen Hochschule und den Unternehmen der Region hervor. Parallel zur Veranstaltung am Campus fand der verkaufsoffene Sonntag in Tuttlingen statt. „Die Verbindung zwischen Hochschule, der Stadt, dem Landkreis Tuttlingen und der Industrie schafft hervorragende Synergien“, betonte auch Thomas Kienzle, PROTUT Vorstand für das Ressort Gewerbe und Dienstleistung, und lud die Zuhörer in die Stadt ein.

Die neuen Bachelor-Studiengänge Industrial Virtual Engineering ab Oktober 2011 und Industrial Materials Engineering, geplant ab Oktober 2012, runden das bestehende Studienangebot ab – Industrial MedTec, Industrial Manufacturing und Industrial Systems Design. Das Studium Industrial Virtual Engineering baut auf angewandter Mathematik, Physik, rechnergestützter Simulation und Ingenieurwissenschaften. Bislang ist ein Angebot in dieser Form an deutschen Hochschulen einmalig. Tuttlingen setzt damit den Trend. Die Absolventen des Studiengangs Industrial Virtual Engineering seien in den Unternehmen vor allem im Bereich der Entwicklung sehr gefragt, betonte Dr. Hans-Henning Winkler. Schon heute müssten Ingenieure Know-how auf dem Feld der computergestützten, mathematischen Simulation mitbringen. Allerdings benötige der Markt mehr und mehr Experten.

In der Vorlesung für Jedermann „Der Schreibtisch als Versuchslabor: Was ist Virtual Engineering“ zeigten Prof. Dr. Peter Anders, Dr. Jawad Slieh und Georg Hettich, Olympiasieger Nordische Kombination 2006 den Besuchern, welches die Inhalte des neuen Studiengangs sind. Zahlreiche Interessenten informierten sich über die Studienmöglichkeiten am Standort Tuttlingen. Die Vertreter der Industrie waren mit den qualifizierten Gesprächen an ihren Ständen sehr zufrieden. „Wir hatten Abiturienten, Studierende auf der Suche nach einem Praxissemesterplatz und Gäste aus Tuttlingen, die sich für unsere Produkte und unser Unternehmen interessierten“, erklärten Lucia Neininger, Event-Managerin und Stephan Eckhof, Leitung der Entwicklung der Paradigm Spine GmbH in Wurmlingen. Für die jüngeren Besucher und deren Eltern waren vor allem das Kinderprogramm und das Robotik-Projekt der Schüler-Ingenieur-Akademie Tuttlingen spannend.

Weitere Details zum Studium am Hochschulcampus Tuttlingen finden Sie unter dem unten angelegten Link.

Persönliche Beratungsgespräche erfolgen nach Terminvereinbarung mit Sabine Hattung – sabine.hattung(at)hs-furtwangen.de.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/hochschulcampus-tuttlingen-ingenieurwissenschaften-zum-anfassen