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Höchstquote erfüllt: 202 Deutschlandstipendien am KIT

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten über ein Jahr 300 Euro im Monat. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie Unternehmen oder Privatpersonen finanzieren die Stipendien jeweils zur Hälfte. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat mit 202 eingeworbenen Stipendien die vom BMBF vorgegebene Förderquote von einem Prozent voll erfüllt. Bei einer Feier mit den Stiftern erhielten die Studierenden 25. Oktober 2012 ihre Urkunden.

Pro Stipendium kommen damit pro Jahr jeweils 1800 Euro vom Bund sowie von Unternehmen oder privaten Förderern. Am KIT unterstützen Industrie- und Wirtschaftspartner genauso wie die Karlsruher Universitätsgesellschaft oder KIT-Alumni das Deutschlandstipendium. „Es freut mich sehr, wie sich Unternehmen und private Förderer hier engagieren“, sagt KIT-Präsident Professor Eberhard Umbach. „Großartig ist vor allem, wie unsere Absolventinnen und Absolventen die nächste Generation von Studierenden unterstützen.“ So ermöglichen sie – teils auch über kleine Spenden – gemeinsam 36 „Alumni-Deutschlandstipendien“. Darüber hinaus übernehmen drei Alumni ganze Stipendien. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KIT engagieren sich für „ihre“ Studierenden über kleinere und größere Beträgen. Ein Stipendium stiftete der KIT-Präsident.

Stifter, Stipendiatinnen und Stipendiaten trafen sich bei der Feier im Audimax des KIT © KIT / Andreas Drollinger

Ziel des Deutschlandstipendiums ist es auch, Anreize für sehr gute Leistungen sowie soziales oder kulturelles Engagement zu schaffen. „Neben der finanziellen Unterstützung ist das Stipendium für mich vor allem eine Anerkennung meiner Studienleistungen“, sagt Hüseyin Sarac, Masterstudent im Wirtschaftsingenieurwesen am KIT. „So kann ich mich voll auf mein Studium konzentrieren und gleichzeitig interessante Kontakte zu meinen Förderern knüpfen.“

Entsprechend der jeweiligen Studierendenzahlen hat das KIT die 202 Stipendien auf die elf Fakultäten verteilt, die dann die Stipendiatinnen und Stipendiaten auswählten. Die nächste Förderrunde beginnt im Wintersemester 2013/2014. Unternehmen und private Förderer haben ab sofort wieder die Möglichkeit, sich zu engagieren. Studierende und Studienanfänger aller Nationalitäten können sich ab Frühjahr 2013 als Stipendiatinnen und Stipendiaten bewerben.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/hoechstquote-erfuellt-202-deutschlandstipendien-am-kit