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ILM - Zellbiologie, Molekularbiologie, Histologie

Mit zellbiologischen. molekularbiologischen und histologischen Methoden werden am ILM die Auswirkungen von Photosensibilisatoren und Laserstrahlung auf Zellen und Gewebe untersucht.

Fluoreszenzbilder von Mamakarzinomzellen (stabil transfiziert mit EYPF-Mem; Auflicht- (links) und Totalreflexionsmikroskopie (rechts)). © ILM

Am ILM stehen für die Durchführung zell- und molekularbiologischer sowie histologischer Arbeiten vier Labore mit zeitgemäßer Ausstattung (einschließlich S1-Zulassung, die den Umgang mit gentechnisch veränderten Zelllinien erlaubt) zur Verfügung. Es liegt langjährige Erfahrung im Umgang mit etablierten Zelllinien und Primärkulturen, sowie der Anwendung vieler molekularbiologischer Techniken und verschiedenster histologischer Färbetechniken vor.

Phototoxizität eines Photosensibilisators in einer humanen Glioblastomzelllinie in Abhängigkeit der Bestrahlungswellenlänge (Quantifizierung mittels Neutralrot-Assay). © ILM
Zellbiologie
Wesentliche Schwerpunkte der zellbiologischen Arbeiten sind die Quantifizierung der Phototoxizität verschiedener Substanzen (bevorzugt Photosensibilisatoren, Farbstoffe), die bei der Photodynamischen Therapie angewendet werden, sowie die Untersuchung der zellulären Wirkmechanismen, die bspw. für den Zelltod nach Bestrahlung mit Licht verantwortlich sind.

Ein weiterer Schwerpunkt der zellbiologischen Arbeiten ist die Auswahl, Etablierung und Validierung geeigneter Testsysteme für verschiedene Fragestellungen, die das ILM im Rahmen öffentlich geförderter Projekte oder als Forschungsaufträge der Industrie bearbeitet. Beispielhaft sei die Etablierung stabiler Transfektanten zur Validierung eines innovativen Screening-Verfahrens zellulärer Oberflächen genannt.

Molekularbiologie
Die molekularbiologischen Techniken wurden etabliert, um die Wirk- bzw. Schädigungsmechanismen von Photosensibilisatoren und der Laserstrahlung selbst auf DNA-, RNA- und Proteinebene untersuchen zu können. Neben Untersuchungen zur Expression verschiedener Proteine mittels RTPCR und Western-Blot werden für ausgewählte Fragestellungen auch die Klonierungen der erforderlichen Vektoren (Plasmide) durchgeführt.

Histologie
Anhand histologischer Untersuchungen können Schädigungen, die durch den Energieeintrag der Laserstrahlung in Geweben entstehen (können), sichtbar und semiquantitativ erfassbar werden. Das Spektrum der etablierten histologischen Techniken umfasst:
• Weichgewebshistologie (Paraffin- und Gefrierschnitte)
• Hartgewebshistologie (Dünnschliffe)
• Immunhistologie.
Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/ilm-zellbiologie-molekularbiologie-histologie