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immatics und NCI vereinbaren Zusammenarbeit

Die immatics biotechnologies GmbH gab am 2. Juni 2010 die Unterzeichnung einer Vereinbarung über eine klinische Studie mit dem Center for Cancer Research (CCR) des US-amerikanischen National Cancer Institute (NCI) bekannt. Die Vereinbarung regelt die klinische Entwicklung des therapeutischen Krebsimpfstoffes IMA950 von immatics, dessen Verträglichkeit und Wirksamkeit bei der Behandlung von Glioblastom – der aggressivsten Form von Hirntumoren – untersucht werden soll.

Im Rahmen der Vereinbarung wird das CCR eine Phase-I-Studie von IMA950 finanzieren und leiten, die am National Institutes of Health (NIH) in Bethesda (Maryland), USA, durchgeführt wird. In der Phase-I-Studie werden stabile oder rückfallfreie Glioblastom-Patienten, die zuvor eine Standard-Radiochemotherapie mit Temozolomid durchlaufen haben, mit IMA950 behandelt werden.

Verantwortlicher Studienleiter ist Dr. Howard Fine, der Leiter der Abteilung für Neuroonkologie des National Cancer Institute. immatics wird eng mit dem CCR zusammenarbeiten und außerdem das Produkt für die Studie bereitstellen. Auch das Immunmonitoring der behandelten Patienten wird von immatics durchgeführt.

Im Februar dieses Jahres hat immatics bereits eine Vereinbarung mit Cancer Research UK, einer gemeinnützigen britischen Organisation, über die klinische Entwicklung von IMA950 bei Glioblastom unterzeichnet. In dieser von Cancer Research UK finanzierten Studie werden neu diagnostizierte Patienten mit IMA950 in Verbindung mit Radiochemotherapie behandelt. Im Rahmen der NCI-Studie werden dagegen Patienten nach einer erfolgreichen Radiochemotherapie ausschließlich mit IMA950 behandelt.

Aufgrund der unterschiedlichen Protokolle dieser beiden Studien werden komplementäre Daten erwartet, die die unterschiedliche klinische Situation der Glioblastom-Patienten widerspiegeln.

Paul Higham, CEO von immatics, erklärte: „Wir freuen uns, bei der Entwicklung unseres dritten therapeutischen Impfstoffes IMA950 mit einer so renommierten Institution wie dem National Cancer Institute zusammenarbeiten zu können. Die Tatsache, dass wir für die Weiterführung von IMA950 in die klinische Entwicklung zwei so angesehene Partner finden konnten, zeigt, wie groß das Interesse an den neuartigen therapeutischen Impfstoffen von immatics ist und wie dringend eine stark verbesserte Behandlungsmöglichkeit für Glioblastom gefunden werden muss. Wir freuen uns darauf, IMA950 zusammen mit dem NCI weiterzuentwickeln und zu erforschen, wie dieser Impfstoff zu einer Linderung dieser schweren Krankheit beitragen kann.“

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/immatics-und-nci-vereinbaren-zusammenarbeit