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Innovationskraft in Baden-Württemberg

Das Finanz- und Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg präsentierte am 12. Juli 2011 die Ergebnisse zweier Studien zur Innovationskraft in Baden-Württemberg. Die Studien wurden im Auftrag des Finanz- und Wirtschaftsministeriums von der Universität Hohenheim und dem unabhängigen Forschungsinstitut BAK Basel Economics AG (BAK Basel) erstellt und aus Mitteln der Baden-Württemberg Stiftung finanziert. Die Studien bestätigen anhand mehrerer Innovationsindikatoren die Innovationskraft Baden-Württembergs: Das Land nimmt im europäischen Vergleich Rang eins unter 69 Regionen ein.

„Aus den Erkenntnissen der Experten der Universität Hohenheim und des Forschungsinstituts BAK Basel konnte erstmals eine wissenschaftlich fundierte Clusterdarstellung für die Regionen berechnet werden. Zusammen mit dem regionalen Clusteratlas des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft ergeben sich Ansatzpunkte für die regionale Wirtschaftsförderung“, erklärte Daniel Rousta, Ministerialdirektor im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft in Stuttgart. 

Die Forscher haben erstmals Innovationsindikatoren in umfassender Form auf die zwölf Regionen des Landes angelegt. Demnach weisen alle Regionen ein gutes Innovationsniveau auf, in vielen Fällen ein sehr gutes. Die Studien bestätigen anhand mehrerer Innovationsindikatoren die Innovationskraft Baden-Württembergs: das Land nimmt im europäischen Vergleich Rang eins unter 69 Regionen ein.

Platz eins im europäischen Vergleich

Diese Platzierung Baden-Württembergs wird maßgeblich durch die führende Position des Landes bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung und den Beschäftigten sowie im Bereich der europäischen Patentanmeldungen bestimmt, auch im High-Tech-Bereich (Rang fünf von 69). „Wenn die Wirtschaftsstruktur und das Innovationssystem gut aufeinander abgestimmt sind, profitiert die Region in einem hohen Maße“, fasst Daniel Rousta zusammen. Dies gelte beispielsweise für die Regionen Stuttgart, Rhein-Neckar, Ostwürttemberg und Südlicher Oberrhein, Bodensee-Oberschwaben, Donau-Iller und Heilbronn-Franken.

China im Fokus

Ein weiteres zentrales Ergebnis ist den Autoren zufolge, dass die asiatischen Mitbewerber eine offensive Innovations- und Clusterpolitik vor allem im Bereich der Umwelttechnologien betreiben. Im Fokus der innovations- und clusterpolitischen Marktbeobachtung muss nach Auffassung des Ministerialdirektors vor allem China stehen, das seit Mitte der 1990er Jahre in der Innovationsentwicklung rasant aufholte.

Man erwarte, dass China in allen Technologiebereichen eine Vorrangstellung anstrebe. Während Baden-Württemberg wie Deutschland und die USA einen Anstieg bei den erneuerbaren Energien verzeichnen, ist in China, Südkorea und den USA der Anteil der „Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge“ gestiegen.

Regionale Aufgliederung jetzt als Download verfügbar

Die Ergebnisse zur Studie "Die Bedeutung von Innovationsclustern, sektoralen und regionalen Innovationssystemen zur Stärkung der globalen Wettbewerbsfähigkeit der baden-württembergischen Wirtschaft" ist nun auf den Seiten des BAK Basel als Download verfügbar. Zur Auswahl stehen sowohl die Gesamtstudie, ein Executive Summary sowie eine Aufgliederung nach den 12 Regionen. Die einzelnen Dokumente stehen als PDF-Dokument zur Verfügung. Folgen Sie einfach dem dritten Link auf der rechten Seite.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/innovationskraft-in-baden-wuerttemberg