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Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gegründet

Die Universität und das Forschungszentrum Karlsruhe haben am 13.12.2007 den Gründungsvertrag zum Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterzeichnet. Dies ist der erste Meilenstein auf dem Weg zum vollständigen Zusammenschluss, den beide Partner anstreben. Bereits zum 1. Januar 2008 verschränken die Partner ihre Leitungsgremien und richten interdisziplinäre KIT-Zentren und KIT-Stabsstellen ein. Sie nutzen wechselseitig die Infrastrukturen, einschließlich der Geräte der Großforschung, und verfolgen eine gemeinsame Berufungspolitik.

„Mit KIT haben zwei gleichwertige Partner eine großartige Zukunftsperspektive geschaffen. Beide Einrichtungen betreiben exzellente Wissenschaft und haben einen hervorragenden Ruf. Aber erst mit KIT erreichen wir die kritische Masse, um einen ebenbürtigen Rang unter den internationalen Spitzeneinrichtungen einzunehmen“, so der Rektor der Universität Karlsruhe, Professor Horst Hippler. Was vor gut einem Jahr als Zukunftskonzept in der Exzellenzinitiative begann, wurde nun mit den Unterschriften der Partner besiegelt.
Professor Umbach und Professor Hippler (Foto: KIT)
„Mit der Gründung von KIT übernehmen wir eine zentrale Pionierrolle in der Forschungs- und Bildungslandschaft Deutschlands, vielleicht sogar Europas“, bekräftigt Professor Eberhard Umbach, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Karlsruhe. „Wenn alles wie geplant gelingt“, so Umbach, „werden wir mit KIT eine Institution schaffen, die die Vorteile einer forschungsstarken Universität mit den Vorteilen eines multithematischen Großforschungszentrums verknüpft.“ Der Gründungsvertrag regelt den Prozess des Zusammenwachsens der Partner bis zum erklärten Ziel: dem Zusammenschluss.

Das Zusammengehen einer Universität und eines Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft geht über die bisher praktizierten Wissenschaftskooperationen weit hinaus. „Wenn es dem deutschen Wissenschaftssystem gelingen will, im internationalen Wettbewerb zu bestehen, müssen wir völlig neue Wege der Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen und Universitäten stärken“, so Bundesforschungsministerin Annette Schavan. KIT könne in diesem Zusammenhang Modell sein für andere deutsche Wissenschaftsstandorte.

Quelle: KIT - 13.12.07
Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/karlsruher-institut-fuer-technologie-kit-gegruendet