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Kirchhoff bleibt in Ulm und erhält eigenes Institut

Der stark umworbene Leibniz-Preisträger und renommierte Aids-Forscher Frank Kirchhoff bleibt der Ulmer Universität erhalten. Für seine Standorttreue erhält der 47-jährige Biologe ein neues und eigenes Institut für Molekulare Virologie, das nach Kirchhoffs Worten „mit ausreichend bemessenen Personalstellen und Räumen im neuen Forschungsgebäude“ ausgestattet sein wird.

Kirchhoff, der seit April 2001 an der Ulmer Uni forscht, war seit Monaten von den drei Universitäten Gießen, Basel und Göttingen heftig umworben worden. Bereits zwei Jahre zuvor hatte er einen Ruf vom Londoner Imperial College abgelehnt.

Im neuen lebenswissenschaftlichen Forschungsgebäude, das nach dem Willen der Universität ein kleineres zweites bekommen soll, will Kirchhoff mit verschiedenen weiteren Forschungsgruppen zusammenarbeiten. Dazu zählen der Leibnizpreisträger und Stammzellexperte Karl Lenhard Rudolph sowie der Krebsforscher Thomas Wirth (Institut für physiologische Chemie).

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