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Konsultationsrunde diskutiert über Gestaltung der nächsten EFRE-Förderperiode

„Die künftige Förderperiode des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Baden-Württemberg, die 2014 beginnt, wird unter dem Thema ‚Innovation und Energiewende‘ stehen. Baden-Württemberg will die Energiewende schaffen. Dabei hilft dem Land seine Europäische Spitzenstellung im Bereich der Forschung und Innovation. Damit können wir ein leuchtendes Beispiel für Europa werden“, sagte der Amtschef im Ministerum für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Ministerialdirektor Wolfgang Reimer, nach einer weiteren Konsultationsveranstaltung zur Ausgestaltung der neuen EFRE-Förderperiode in Stuttgart.

Neben landes - und europapolitischen Vertreterinnen und Vertretern waren vor allem die Wirtschafts-, Sozial-, Umwelt-, Wissenschafts- und Kommunalpartner zahlreich ins Literaturhaus Stuttgart gekommen. Anhand der neuesten Entwicklungen auf EU-Ebene, die von Vertretern der EU-Kommission vorgestellt wurden, hatten die Teilnehmer über Ziele und Inhalte des Programms diskutiert.

Gezielter Fördermitteleinsatz trägt nachhaltig zur Entwicklung des Landes bei

Wolfgang Reimer, Ministerialdirektor im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz © Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

Wie wichtig der europäische Strukturfonds für regionale Entwicklung für eine nachhaltige Entwicklung des Landes ist, kam in den Vorträgen der Referenten der EU-Kommission sowie der beteiligten Ressorts, dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, deutlich zur Sprache. Die in den letzten Förderperioden erzielten Erfolge und der damit verbundene Ausbau der Spitzenstellung Baden-Württembergs in seiner wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Position untermauern dies. Um auch in der neuen Förderphase ab dem Jahr 2014 gut aufgestellt zu sein, galt es, so der Tenor der Veranstaltung, frühzeitig mit der Planung dieser neuen Periode zu beginnen und dabei alle Beteiligten einzubinden. „Wir haben bereits 2010 die erste Anhörung gemacht, ab 2011 wurde es dann konkret. Mit dieser Konsultationsveranstaltung ist ein vorläufiger Abschluss der Gespräche mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Umwelt und sozialen Bereichen erreicht“, so Reimer.

Hintergrund
Die Europäische Union und Baden-Württemberg fördern im Rahmen des Strukturförderprogramms „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ als Teil des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in der Förderperiode 2014 bis 2020 Innovation, Forschung und Nachhaltigkeit auf regionaler Ebene. Dabei sollen die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen ebenso berücksichtigt werden wie die Herausforderungen der Globalisierung. Im Rahmen der Neuausrichtung der Europäischen Kohäsionspolitik auf Wachstum und Innovation soll das Strukturförderprogramm sichtbare Beiträge zu den Zielen der Strategie Europa 2020 für innovatives, nachhaltiges und integratives Wachstum leisten. In der siebenjährigen Förderperiode ab 2014 wird ein neues Operationelles Programm aufgelegt, an dessen Ausgestaltung derzeit gearbeitet wird.

Inhaltliche Prioritäten werden Innovation und ein Beitrag zur Energiewende sein. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz arbeitet bei der Planung und Umsetzung mit dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst zusammen.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/konsultationsrunde-diskutiert-ueber-gestaltung-der-naechsten-efre-foerderperiode