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Landesstiftung setzt neue Akzente

Der Aufsichtsrat der Landesstiftung hat für 2008 neue Projekte und Programme in Höhe von 32,79 Mio. Euro beschlossen. Er hat die bisherige Förderlinie der Landesstiftung bestätigt und wichtige Schwerpunkte in Forschung und Bildung gesetzt.

Das Logo der Landesstiftung Baden-Württemberg.
© Landesstiftung Baden-Württemberg
Optische Technologien sind und bleiben wichtige Motoren für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg. Die Landesstiftung wird ihre bisherigen Anstrengungen für diesen Forschungszweig fortsetzen und weitere 3 Mio. Euro investieren. Auch die für wirtschaftliche und technologische Entwicklungen so wichtigen Forschungsmaßnahmen zur Nanotechnologie werden fortgeführt. Hier gelang es der Landesstiftung mit dem Kompetenznetz "Funktionelle Nanostrukturen" – nach externer Gutachtermeinung – ein europaweit einmaliges Netzwerk zu schaffen, das auf absolut internationalem Spitzenniveau arbeitet. Zu den jetzt beschlossenen 3 Mio. Euro schießt das Land aus der Biotechnologieoffensive weitere 700.000 Euro zu. Damit soll verstärkt die Forschung der Nanotechnologie in Bezug auf Biologie und Medizin gefördert werden.

Neue, international sichtbare wissenschaftliche Exzellenzen

Internationalisierung in den Forschungsvorhaben ist für baden-württembergische Universitäten ein wichtiger Schritt für Wettbewerbsfähigkeit und Profilbildung. Die Landesstiftung hat hier bereits wichtige Maßstäbe gesetzt und mit ihrem Programm "Internationale Spitzenforschung" drei Universitäten die Möglichkeit eröffnet, mit herausragenden Wissenschaftlern aus dem Ausland gemeinsame Forschungsvorhaben durchzuführen. Durch den wissenschaftlichen Austausch konnten neue, international sichtbare wissenschaftliche Exzellenzen aufgebaut werden. Der Aufsichtsrat hat für die Weiterführung des Programms 3 Mio. Euro bewilligt – das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst wird weitere 2 Mio. Euro für das Programm bereitstellen.

Neue Akzente für Jugend und Beruf

Der Mangel an Fachkräften mit naturwissenschaftlichen Kenntnissen lässt sich nicht von heute auf morgen beheben. Kinder und Jugendliche müssen früh für diese Themen begeistert werden. Und sie sollen selber neue, eigene Wege gehen. Mit dem neuen Programm "Junge Erfinder" will die Landesstiftung helfen, Schüler der Stufe 5 bis 7 spielerisch mit Themen wie Innovationsprozesse, Projektmanagement, Technologie- und Marktkenntnisse in Kontakt zu bringen. 2 Mio. Euro stehen hierfür bereit.

Mit einem Programm "Coaching für Naturwissenschaft, Ingenieurberufe und Technik" will die Landesstiftung ein Netzwerk schaffen, das Schüler der Oberstufe gezielt an naturwissenschaftliche Studiengänge und Berufe heranführt und sie bis in den Studienbeginn begleitet. 1 Mio. Euro stellt der Aufsichtsrat zur Verfügung, mit der Projektumsetzung soll im Schuljahr 08/09 begonnen werden.

Quelle: Landesstiftung Baden-Württemberg - 18.02.08
Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/landesstiftung-setzt-neue-akzente