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Maiswurzelbohrer breitet sich weiter aus

Der Maiswurzelbohrer breitet sich weiter aus: Erstmals wurde der gefährliche Pflanzenschädling auch im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald entdeckt. Über den ganzen Landkreis verstreut wurden bei Routinekontrollen insgesamt 33 Käfer gefunden, teilte das Landwirtschaftsministerium am 18. August in Stuttgart mit.

Der Maiswurzelbohrer ist ein gefürchteter Maisschädling. © Mihaly Czepo/biosicherheit.de

Bislang war der Käfer nur im Ortenaukreis sowie den Landkreisen Emmendingen und Lörrach aufgetreten. Landesweit sind in diesem Jahr bisher 166 Käfer im Rheintal gefunden worden. Am meisten betroffen ist der Kreis Emmendingen, wo 78 der Schädlinge entdeckt wurden. Im Ortenaukreis wurden 49 und im Kreis Lörrach 6 Tiere gefunden.

Das Ministerium geht davon aus, dass sich der Käfer weiter ausbreitet. Über Gegenmaßnahmen werde in den nächsten Tagen entschieden, sagte ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums. In der Vergangenheit sind betroffene Maisfelder mit einem Insektizid behandelt worden. Zusätzlich wurde auf Feldern eine bestimmte Fruchtfolge angeordnet.

Der Maiswurzelbohrer wurde nach Angaben des Ministeriums aus Italien und dem Balkan in die Rheinebene eingeschleppt. Er tritt seit dem Jahr 2007 jährlich im südlichen Rheintal sowie in Bayern auf. Dieses Jahr wurden erstmals auch in Nordrhein-Westfalen Käfer gefunden. Der Westliche Maiswurzelbohrer gilt als der weltweit bedeutendste Maisschädling. Tritt er auf einem Maisfeld auf, muss der betroffene Landwirt mit erheblichen Ernteausfällen rechnen.

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