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Neuer Medienservice gibt Einblick in Innovationswelt der Medizintechnik

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), Earlybird Venture Capital und der High-Tech Gründerfonds haben einen gemeinsamen Medienservice zum Innovationstransfer und zur Innovationsfinanzierung in der Medizintechnik in Deutschland gestartet. Der regelmäßige Service mit dem Titel "MedTech-Radar" soll anhand von Praxisbeispielen Einblicke in die Innovationswelt der MedTech-Branche geben, Stärken und Schwächen analysieren und Hintergrundinformationen geben. Schwerpunktthema der ersten Ausgabe: Innovationen im Kampf gegen den Herzinfarkt.

Medikament-freisetzender Ballonkatheter © B. Braun Vascular Systems / BVMed-Bilderpool

"Der Medtech Radar soll einen kontinuierlichen Einblick in neue Entwicklungen der Innovationswelt der Medizintechnik geben", so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt. "Wir wollen gemeinsam verdeutlichen, welche entscheidende Rolle die Innovationsförderung zum Wohle des Patienten in Deutschland spielt", beschreibt Dr. Michael Brandkamp, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds, das Ziel. "Anhand von Praxisbeispielen soll der komplexe Weg eines Medizinproduktes von der Forschung bis zum Einsatz beim Patienten gezeigt", verdeutlicht Eearlybird-Partner Thom Rasche.

Deutschland ist ein bewährter und qualitativ hochwertiger Standort für medizintechnische Entwicklungen. Neben der Industrie, die eigene Forschung betreibt und Produkte auf den Markt bringt, liefert die Forschung an den Universitäten Innovationen, die in der medizinischen Versorgung eine wichtige Rolle spielen. Doch für Innovationen ist der Weg von der Erfindung zum Markt ein langer und nicht immer einfacher.

Die erste Ausgabe des "MedTech Radar" geht der Frage nach, wie eine vielversprechende Innovation zur Vermeidung von Herzinfarkten in den Markt eingeführt werden kann und warum ein englischer Firmengründer dafür nach Deutschland gekommen ist.

Was wenige wissen: nur 15 Prozent der Fälle sind auf Arterienverkalkungen zurückzuführen. 85 Prozent aller Herzinfarkte sind durch entzündliche Fettablagerungen verursacht, die aufplatzen können. Die Fallstudie der Cryotherapeutics GmbH zeigt, wie der Einsatz von Kälte gezielt zu therapeutischen Zwecken genutzt werden kann. Das Unternehmen aus Potsdam, das vom High-Tech Gründerfonds unterstützt wird, arbeitet an der Entwicklung eines -10 bis -20°C kalten Katheters, der in der Arterie die Entzündung mildert und ein Aufplatzen verhindert. „In Deutschland ist das Umfeld im Bereich Medizintechnik sehr gründerfreundlich“, so der englische Firmengründer Dr. John Yianni.

Der MedTech Radar kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:
https://www.gesundheitsindustrie-bw.dewww.bvmed.de/publikationen/medtech-radar/

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neuer-medienservice-gibt-einblick-in-innovationswelt-der-medizintechnik