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Neues Kilolabor für Forschung und Entwicklung in Biberach

Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim hat an seinem Standort Biberach ein neues, 26 Mio. Euro teures Kilolabor eingeweiht. Dort werden die Wirkstoffe für die pharmazeutische Entwicklung, für Sicherheitsuntersuchungen sowie für die frühe klinische Entwicklung neuartiger Arzneimittel bereitgestellt.

Mehr als 75 Prozent aller weltweiten Entwicklungsprojekte werden von Biberach aus bearbeitet und koordiniert, teilt die Ingelheimer Konzernzentrale mit. Das neue Kilolabor sei eine besondere Schnittstelle zwischen Forschung und Entwicklung und trage dem stetigen Anstieg des Substanzbedarfes Rechnung, der mit der Erforschung und Entwicklung eines neuen Wirkstoffes verbunden ist.

In der Entwicklung schnellt der Bedarf in die Höhe

Das Foto zeigt eine Wissenschaftlerin rechts neben einer biotechnologischen Fermentationsanlage.
Blick in das neue Kilolabor (Foto: Boehringer Ingelheim)
Während in den frühen Forschungsphasen Mengen im Milligrammbereich eines Moleküls für Hochdurchsatz-Screeningmethoden ausreichen, steigt der Bedarf für nicht-klinische und pharmazeutische Untersuchungen während der Entwicklungsphase auf zwei- bis dreistellige Kilogramm-Mengen an.

„Die Investitionssumme von rund 26 Millionen Euro beinhaltete nicht nur ein neues Gebäude mit rund 3.750 Quadratmetern Nutzfläche für die dort tätigen 35 Mitarbeiter, sondern vor allem moderne Technologien und erweiterte Reaktorkapazitäten sowie klar gegliederte Bereiche entsprechend den internationalen Standards im Produktions- und Laborbereich“, so Dr. Wolfgang Baiker, Geschäftsführer Entwicklung der Boehringer Ingelheim Deutschland GmbH.

Quelle: Presseinformation Boehringer Ingelheim - 14.11.08 (P, wp, 28.11.08)
Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neues-kilolabor-fuer-forschung-und-entwicklung-in-biberach