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Pharmadienstleister stärkt Entwicklung in Ravensburg und Chicago

Der Ravensburger Pharmadienstleister Vetter meldet eine Verdoppelung seines Umsatzes aus dem Entwicklungs-Geschäft innerhalb der letzten fünf Jahre. Als Grund für das Wachstum führt das Unternehmen den gesteigerten Bedarf an Unterstützung für komplexe Biotech-Wirkstoffe an. Zahlen nannte das Unternehmen keine.

Prozessentwicklung am Vetter-Standort in Ravensburg. © Vetter

Vetter steht an den Standorten Chicago und Ravensburg mit rund 150 Mitarbeitern seinen Kunden von der frühen klinischen Entwicklung bis zur Phase III zur Seite und entwickelt Prozesse, die sich nahtlos in die kommerzielle Fertigung überführen lassen. Der US-amerikanische Standort unterstützt Kunden während klinischer Studien von der Präklinik bis zur Phase II und ist besonders auf die Fertigung kleiner Chargen ausgelegt. Der oberschwäbische Entwicklungsstandort bietet umfassende Services zur Unterstützung der Wirkstoffentwicklung und klinischen Abfüllung bis einschließlich Phase III. Vor Ort hat Vetter zudem auf Basis neuester Technologie seine analytischen Dienstleistungen ausgebaut.

Jubiläum in Chicago

Die Fertigungsstätte im US-Bundesstatt Illinois feiert in diesen Tagen ihr einjähriges Bestehen. Seitdem wurden eine Reihe von Kunden, aus den USA, Belgien, Israel und Korea, gewonnen und bereits Chargen für deren klinische Studien abgefüllt, teilt das Unternehmen mit. Unlängst wurde am US-Standort der Bereich für analytische und mikrobiologische Testverfahren ausgebaut. Neben der Vergrößerung des GMP-Lagers um rund 185 Quadratmeter wurde der Verwaltungsbereich erweitert, um Platz für mehr als 20 zusätzliche Mitarbeiter bereitzustellen. Demnächst entsteht ein dritter Reinraum, der die Abfüllung vorsterilisierter Spritzen ermögliche.

Erweiterung in Ravensburg

Am heimischen Standort hat das Unternehmen neue Technologien in die Entwicklungslabore integriert. Damit, so das Unternehmen weiter, lasse sich die Silikonisierung von Spritzen und Karpulen besser kontrollieren. Auch könnten im Wirkstoff fallweise vorhandene Partikel schneller entdeckt und charakterisiert werden. Prozesse der kommerziellen Fertigung können darüber hinaus bereits in der Entwicklungsphase besser simuliert werden, um den reibungslosen Produkttransfer zu unterstützen.

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