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Preis und Ehr für Ulmer Forscherinnen

Zwei Forscherinnen aus Ulm wurden für ihre Forschungsleistungen ausgezeichnet. Dorothée Lulé wurde für ihre Arbeit auf dem Gebiet der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) der Mattiacum-Preis verliehen und Pamela Fischer-Posovszky wurde von der Deutschen Adipositas-Gesellschaft ausgezeichnet.

Preisträgerin Dr. Dr. Dorothée Lulée

Dorothée Lulé von der Neurologischen Klinik der Universität Ulm ist für ihre herausragenden Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) mit dem Mattiacum-Preis ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wurde ihr auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie verliehen. Die 36-jährige Wissenschaftlerin, die aus Bernkastel-Kues stammt und seit neun Jahren immer wieder in Ulm arbeitet, erforscht seit vielen Jahren verschiedene Aspekte der bis heute unheilbaren Erkrankung. Sie geht einher mit einem fortschreitenden Verlust der Bewegungs- und Sprachfähigkeit, der ausgelöst wird durch den Rückgang motorischer Nervenzellen im Rückenmark.

Ebenfalls in Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Leistungen erhielt Pamela Fischer-Posovszky von der Deutschen Adipositas-Gesellschaft den mit 3.000 Euro dotierten gleichnamigen Forschungspreis. Die Preisträgerin erforscht an der Ulmer Uniklinik (Sektion Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie) Fettgewebe und Stoffwechsel. Die Nachwuchsforscherin wurde 2008 in das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm des Landes Baden-Württemberg aufgenommen, das Spitzenforscherinnen bei ihrer Habilitierung unterstützt.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/preis-und-ehr-fuer-ulmer-forscherinnen