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Rückblick BIO-EUROPE Partnering Konferenz 2008

Vom 17.-19. November 2008 fand in Mannheim die diesjährige BIO-Europe Partnering Konferenz statt. Mit 1.250 teilnehmenden Biotech-, Pharma- und Professional Service Organisationen unterstreicht die 14. BIO EUROPE ihren Anspruch darauf, das Weltgrößte "Stand-Alone Partnering Event" zu sein. Das Programm beinhaltet 190 Firmenpräsentationen und eine Vielzahl von Workshops und Podiumsdiskussionen.

Fast 10.000 Meetings von Führungskräften der Life-Science-Branche waren bereits vor Beginn der BIO-Europe vereinbart, eine Zunahme von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Zahl stieg im Laufe der Veranstaltung noch weiter an. Obwohl auch die Teilnehmerzahl am dreitägigen Event im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent auf 2.400 Teilnehmer anstieg, war es die enorme Zunahme an Meetings pro Teilnehmer, die das diesjährige Event so außergewöhnlich machte.

"Die Führungskräfte aus der Biotech- und Pharmabranche zeigen eine eindeutig optimistische Haltung trotz der schwierigen ökonomischen Lage, in der sich andere Industriezweige befinden", sagte Carola Schropp, Präsidentin der EBD Group, die das bedeutende Industrie-Meeting organisierte.
"Wenn man bedenkt, dass vor nur 15 Jahren Biotech-Partnering nicht einmal existierte, haben wir bereits einen weiten Weg zurückgelegt", sagte Schropp während der Eröffnungsveranstaltung. Die diesjährige Konferenz widmete sie dem Gedenken an Alfred Müller, dem Gründungsvater der Biotechnologie in Deutschland und langjährigem Vorstand der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young.

Der Gastgeber der Veranstaltung, Peter Kurz, Oberbürgermeister von Mannheim, wies darauf hin, dass die Metropolregion Rhein-Neckar im September dieses Jahres Forschungsförderung in der Höhe von 80 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für zwei Spitzencluster aus den Bereichen Biotechnologie und Organische Elektronik erhielt. "Diese Investition beläuft sich auf 40 Prozent von Deutschlands Gesamtförderung für hochentwickelt Forschung. Damit erkennt das BMBF die herausragende Konzentration an Spitzenuniversitäten, Forschungsinstituten, Industrie und Start-Up Unternehmen an", bemerkte Kunz.

In den Podiumsdiskussionen war die aktuelle Finanzsituation ein kritisch diskutiertes Thema. "Wir sind hier, um Geschäft zu machen, aber wir prüfen die Gewinnchancen deutlich stärker als zuvor", fasste Shaun Grady, Vizepresident Strategische Planung und Business Development von AstraZeneca, zusammen.

Für das Land Baden-Württemberg war die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH vor Ort und unterstützte die Veranstaltung.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/rueckblick-bio-europe-partnering-konferenz-2008