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School of Evolutionary Studies für Tübingen

Um die Evolutionsbiologie auch in der Lehre voranzubringen, unterstützt die VolkswagenStiftung für weitere drei Jahre das Ausbildungskonzept "Tübingen in Evolution, Evolution in Tübingen" mit rund 260.000 Euro. Ziel ist die Einrichtung einer "School of Evolutionary Studies".

Seit dem Start der Förderinitiative "Evolutionsbiologie" im Jahr 2005 hat die VolkswagenStiftung 141 Vorhaben mit einer Gesamtfördersumme von rund 24 Millionen Euro unterstützt. Von Anfang an hatte die Stiftung nicht nur die evolutionsbiologische Forschung, sondern auch die Lehre im Blick, um den Mangel an evolutionsbiologisch ausgebildeten Absolventen und arbeitenden Wissenschaftlern in Deutschland zu beheben. Bereits im Jahr 2006 flossen daher insgesamt 1,2 Millionen Euro in vier universitäre Ausbildungskonzepte in München, Tübingen, Münster und Potsdam. Nachdem die Stiftung einen Fortsetzungsantrag zur Weiterführung des Münchner Graduiertenprogramms bereits bewilligte, fördert sie jetzt auch das Projekt "Tübingen in Evolution, Evolution in Tübingen" für weitere drei Jahre mit 260.000 Euro.

Evolutionsbiologie in der Öffentlichkeit bekannt machen

Mit den zusätzlich bewilligten Mitteln sollen bereits bestehende Maßnahmen weitergeführt werden, die zum Ziel haben, die Evolutionsbiologie in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und evolutionsbiologische Inhalte im Schulunterricht zu verankern. Dazu gehören neben Ringvorlesungen und öffentlichen Lectures auch Fortbildungsworkshops für Lehrer sowie die Entwicklung spezieller Unterrichtsmaterialien, die schon von einigen baden-württembergischen Schulen nachgefragt werden. Neu ist das Vorhaben, eine "School of Evolutionary Studies" zu gründen und damit das Profil Tübingens als Forschungsstandort für die Evolutionsbiologie weiter zu schärfen.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/school-of-evolutionary-studies-fuer-tuebingen