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Südwesten erfolgreich bei Förderung durch Europäischen Forschungsrat

Der Südwesten erweist sich als erfolgreich bei der Förderung durch den Europäischen Forschungsrat: baden-württtembergische Forscherinnen und Forscher warben in der ersten Ausschreibungsrunde im EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 Consolidator Grants in Höhe von 28 Millionen Euro ein.

„Exzellenz zahlt sich aus. Mit 14 von deutschlandweit 66 Consolidator Grants ist Baden-Württemberg bundesweit führend – ein klarer Beleg für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Forschung im Land“, sagt Ministerin Bauer.

„Baden-Württemberg braucht exzellente Wissenschaft wie die Luft zum Atmen. Unsere Forschungspolitik bietet den Forschenden und Lehrenden die Bedingungen, in denen sich kreatives wissenschaftliches Potenzial entfalten kann. Mit dem hervorragenden Abschneiden bei der Einwerbung von Mitteln des Europäischen Forschungsrats trägt die Exzellenz unserer Forscherinnen und Forscher nun erneut reiche Früchte“, sagte Forschungsministerin Theresia Bauer. Anlass war die Bekanntgabe der in der Einwerbung von Consolidator Grants erfolgreichen Forscherinnen und Forscher durch den Europäischen Forschungsrat (ERC).

Durch die gewonnenen Grants werden rund 28 Mio. Euro aus Mitteln der Europäischen Union nach Baden-Württemberg fließen. Insgesamt 14 Anträge von Universitäten und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg waren in der ersten Ausschreibungsrunde dieser Förderlinie im EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation - „Horizont 2020“ (2014-2020) - erfolgreich. Der Anteil des Landes an den insgesamt 66 Grants, die an deutsche Einrichtungen gingen, beträgt somit rund 21 Prozent - das ist der bundesweite Spitzenwert.

Die Grant Holder verteilen sich auf folgende Institutionen:

  • Universität Freiburg (2)                                                      
  • Universität Tübingen (2)                                                     
  • Europäisches Laboratorium für Molekularbiologie, Standort Heidelberg (2)
  • Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg (2)         
  • Universität Heidelberg (1)                                                  
  • Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, Tübingen  (1)    
  • Universität Stuttgart (1)                                                                      
  • Max-Planck-Institut für Astronomie, Heidelberg (1)        
  • Karlsruher Institut für Technologie (1)                              
  • Heidelberger Institut für Theoretische Studien gGmbH (1) 

Die Forschungsthemen der eingeworbenen Grants sind inhaltlich im Bereich der Natur- und Ingenieurwissenschaften (6) sowie der Lebenswissenschaften (8) angesiedelt.

Die wettbewerbliche Vergabe von ERC-Grants in verschiedenen Kategorien setzt mittlerweile die Standards für Forschungsexzellenz in Europa. Die Kategorie „Consolidator Grants“ bietet herausragenden Wissenschaftlern sieben bis zwölf Jahre nach ihrer Promotion die Möglichkeit, in der Regel 2 Mio. Euro für ein Forschungsprojekt einzuwerben. Um zur Teilnahme an den ERC-Ausschreibungen zu motivieren und die baden-württembergischen Hochschulen im europäischen Wettbewerb zu unterstützen, stellt das Wissenschaftsministerium jährlich Mittel zur Verfügung. Für Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Pädagogische Hochschulen stehen im Jahr 2015 für die Anbahnung von europaweiten Forschungskooperationen sowie zur Vorbereitung von „Horizont 2020“-Projektanträgen insgesamt rund 586.000 Euro zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie über die Links oben rechts.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/suedwesten-erfolgreich-bei-foerderung-durch-europaeischen-forschungsrat