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Ulmer Kinderarzt erhält Friedrich Linneweh-Preis

Manfred Hönig, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin an der Ulmer Unikinderklinik, hat den Friedrich Linneweh-Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Pädiatrie erhalten.

Ausgezeichnet wurde Hönigs Forschungsarbeit zur Entwicklung von Immunzellen, die er zusammen mit dem ebenfalls in Ulm ansässigen Institut für Klinische Transfusionsmedizin und Immungenetik Ulm (Abteilung Dr. Klaus Schwarz) durchgeführt hatte.

Bessere Einblicke in Entwicklung

Preisträger Manfred Hönig (Mitte), Evamaria Baum (li, Nestlé) und Tagungsleiter Klaus-Michael Debatin. (Foto: Uni Ulm)

Hönig hatte bei einer Patientin mit „schwerem kombinierten Immundefekt“ Abwehrzellen beschrieben, die durch eine genetische Reversion entstanden waren.

Dabei verwandelt sich eine krankmachende Veränderung eines Gens zufällig in den „normalen“ Zustand zurück. „Über die Beobachtung beim Einzelfall hinaus können wir auf Grund der Art und Weise, wie sich die Abwehrzellen nach dieser Reversion entwickeln, prinzipielle Abläufe in der Entwicklung dieser Immunzellen besser verstehen“, fasst Hönig die Erkenntnisse zusammen.

Der von der Firma Nestlé Nutrition gestiftete Preis wurde auf der 44. Arbeitstagung für Pädiatrische Forschung in Göttingen vergeben.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/ulmer-kinderarzt-erhaelt-friedrich-linneweh-preis