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Wichtiger Meilenstein für den Wissenschaftsstandort Heidelberg

Bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein wurde am vergangenen Freitag (16.09.) das Richtfest der SKYLABS, der erste Gebäudekomplex des neuen Wissenschafts- und Forschungscampus im neuen Heidelberger Stadtteil Bahnstadt, gefeiert. Unter den über 200 Gästen der offiziellen Feier war neben Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, Rektor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Prof. Dr. Bernhard Eitel und Architekt Claus Fischer auch Dr. Henry Jarecki. Mit der nach seinem Vater benannten Max-Jarecki-Stiftung fördert Dr. Jarecki die Entwicklung des über 20 Hektar großen Areals für universitätsnahe und wissenschaftsorientierte Unternehmen in der Bahnstadt.

SKYLABS Heidelberg © bildhauerphotos

Bereits heute sind über 60 Prozent der Einwohner Heidelbergs in Wissenschaft und Forschung tätig - eine Tatsache, die für Dr. Würzner eine perspektivische Vorgabe für das nächste Jahrhundert darstellt. Mit der Ausrichtung der Bahnstadt als Wissenschafts- und Forschungscampus will Heidelberg seinem Alleinstellungsmerkmal noch stärker als bisher Rechnung tragen. Der Oberbürgermeister hob SKYLABS als wichtigen Meilenstein hervor: „Die Idee der Bahnstadt als Wissenschaftszentrum braucht einen Kern. Und diesen Kern bilden die SKYLABS." Auch Prof. Dr. Eitel betonte die bedeutende Rolle der SKYLABS im Bemühen Heidelbergs, sich als weltweit führende Wissenschaftsstadt zu profilieren. Für den Rektor der Universität bildet der SKYLABS-Gebäudekomplex den „ersten sichtbaren Kristallisationspunkt der neuen Bahnstadt."

Dr. Würzner dankte speziell Dr. Jarecki, der „als Impulsgeber und Unterstützer die Verwirklichung einer Vision, wie den SKYLABS, erst möglich macht." Die Dankbarkeit der Stadt gegenüber der Familie Jarecki, die „Großartiges für Heidelberg leistet," brachte Dr. Würzner auch bei der offiziellen Einweihung der ehemaligen Güteramtsstraße an der Frontseite von SKYLABS zum Ausdruck, die fortan Max-Jarecki-Straße heißt.

Dr. Jarecki merkte an, dass „SKYLABS architektonisch zwei geöffneten Armen nachempfunden ist, die Wissenschaftlern und Forschern aus aller Welt zurufen: ‚Kommt her!‘" Das rege Interesse potentieller Mieter ist für Dr. Jarecki ein deutliches Indiz, „dass das Konzept von SKYLABS aufgeht." Mit Vorfreude verwies Dr. Jarecki auf ein Wiedersehen, „wenn wir anlässlich der offiziellen Eröffnung im 2. Quartal 2012 endlich die ersten Mieter begrüßen können."

Wie schon sein Vater vor ihm, studierte auch Dr. Jarecki in Heidelberg Medizin, bevor er in den 1950ern in die USA zurückkehrte, um sich in Yale dem Psychologiestudium zu widmen. Der Psychologe und Unternehmer blieb Heidelberg als Mitglied des Heidelberg-Freundeskreis HCI eng verbunden. 60 Millionen Euro hat Dr. Jarecki in den letzten drei Jahren in die Max-Jarecki-Stiftung eingebracht, deren Aufgabe darin besteht, die Forschung und Wissenschaft auch durch Bauprojekte zu unterstützen.

Die SKYLAB setzen im Rahmen des stadtplanerischen Gesamtkonzepts den Standard für anspruchsvolle und gleichzeitig energieeffiziente Architektur. Die innere Struktur der beiden fünfgeschossigen Elemente - Block und Spine - und des neungeschossigen Tower fördert die Kommunikation und Kooperation der Menschen, die in den SKYLABS arbeiten. Auf 19.000 Quadratmetern bietet SKYLABS flexibel nutzbare Büro- und Laborräume, die für modernste technologische Ansprüche ausgelegt sind und beflügelt so die weitere Entwicklung der Bahnstadt für wissenschaftsbasierte High-Tech-Unternehmen. Mit seinen beiden auskragenden Obergeschossen bildet der Tower ein weithin sichtbares Symbol des neuen Stadtquartiers, das in Zukunft als Zentrum für Wissenschaft und Forschung die Positionierung Heidelbergs als international führende „science city" unterstützen wird.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wichtiger-meilenstein-fuer-den-wissenschaftsstandort-heidelberg