Pressemitteilung - 15.09.2025 Humane Organoide und Organ-on-Chip ebnen Weg für Gentherapie gegen Erblindung bei Kinderdemenz Forschenden ist es gelungen, die Wirksamkeit einer Gentherapie gegen ein Symptom der seltenen Kinderdemenz „CLN2 - Batten-Syndrom“ in einem Netzhautmodell nachzuweisen – ohne Tierversuche. Die Therapie konnte in Netzhaut-Organoiden und Retina-on-Chip-Modellen die krankheitsbedingten Prozesse mindern und hat das Potenzial, das Fortschreiten der Erblindung im Patienten zu verhindern. Die Ergebnisse ebneten bereits den Weg für eine klinische Studie.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/humane-organoide-und-organ-chip-ebnen-weg-fuer-gentherapie-gegen-erblindung-bei-kinderdemenz
Pressemitteilung - 13.05.2026 „KI hat eigentlich keinen blassen Schimmer, was sie tut“ KI verändert die Wissenschaft – auch die Neurowissenschaft. Wir haben mit Gabriele Lohmann über Forschung an der Schnittstelle von Gehirn und Algorithmus gesprochen: über künstliche Intelligenz als Forschungswerkzeug, das Decodieren von Hirnaktivität, und warum große Sprachmodelle im Grunde nicht verstehen, was sie tun.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/ki-hat-eigentlich-keinen-blassen-schimmer-was-sie-tut
Pressemitteilung - 02.07.2026 Virus beeinflusst seltene Hirnlymphome Primäre ZNS-Lymphome bei immungeschwächten Patient:innen zählen zu den seltensten und zugleich aggressivsten Krebserkrankungen – belastbare Empfehlungen für ihre Diagnostik und Behandlung fehlten bislang. Einem internationalen Forschungsteam unter Federführung der Medizinischen Fakultät Uni Heidelberg und des DKFZ ist es gelungen, Besonderheiten bei der Bildgebung dieser Tumoren zu identifizieren und ein Prognosemodell zu entwickeln. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/virus-beeinflusst-seltene-hirnlymphome
Dossier - 14.09.2017 Mit eHealth und Telemedizin auf dem Weg zum digitalen Gesundheitswesen Die Einführung der Telematikinfrastruktur und die Online-Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte sind die Voraussetzungen für ein digitales Gesundheitssystem in Deutschland. Mit dem Inkrafttreten des E-Health-Gesetzes 2016 und dem Beginn des flächendeckenden Rollouts der Telematikinfrastruktur 2017, ist Leben in die Digitalisierung des Gesundheitswesens in Deutschland gekommen. Welchen Nutzen hat die Digitalisierung für die Medizin?https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/dossier/mit-ehealth-und-telemedizin-auf-dem-weg-zum-digitalen-gesundheitswesen
Dossier - 12.03.2012 Regenerative Medizin nutzt patienteneigene Ressourcen Die Regenerative Medizin bietet neue Therapieoptionen quer durch die ärztlichen Fachgebiete. Zumeist sind es zellbasierte Verfahren und sie werden häufig mit innovativen Biomaterialien kombiniert. Regenerative Therapien vereinen Know-how aus den Biowissenschaften mit moderner Medizintechnik und sie profitieren von den Fortschritten in den Ingenieur- und Materialwissenschaften.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/dossier/regenerative-medizin-nutzt-patienteneigene-ressourcen
Pressemitteilung - 10.06.2021 Nose2Brain – Wirkstoffe ohne Umleitung durch die Nase ins Gehirn Wirksame Arzneimittel zur Behandlung von Erkrankungen des Zentralnervensystems gibt es durchaus. Doch die Blut-Hirn-Schranke, lässt vor allem therapeutische Biomoleküle nur schwer passieren. Deshalb haben Forschende eines internationalen Konsortiums unter Koordination des Fraunhofer-Instituts IGB im EU-Projekt »N2B-patch« in den letzten viereinhalb Jahren ein neuartiges System entwickelt, mit dessen Hilfe diese Barriere umgangen werden kann. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/nose2brain-wirkstoffe-ohne-umleitung-durch-die-nase-ins-gehirn
Pressemitteilung - 18.12.2021 WHO veröffentlicht erste Klassifikation von Tumoren im Kindesalter Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation WHO, wird in Kürze die erste Ausgabe ihrer Klassifikation kindlicher Krebserkrankungen veröffentlichen. Die neue WHO-Klassifikation bildet für Ärzte und Kinderonkologen weltweit die Grundlage einer modernen präzisen Krebsdiagnostik und basiert auf den neuesten internationalen Forschungsergebnissen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/who-veroeffentlicht-erste-klassifikation-von-tumoren-im-kindesalter
Pressemitteilung - 02.07.2024 Schnellerer Einsatz neuer Technologien in der Rehabilitation Die BioRegio STERN Management GmbH ist Partner des neuen Förderprojekts RehAllianCE, das durch die EU im Rahmen des Programms Interreg CENTRAL EUROPE gefördert wird. Im Fokus steht der Einsatz neuer Technologien in der Rehabilitation, die eine Verbesserung der Patientenversorgung erzielen sollen. Ziel ist, die Innovationskapazitäten von KMU zu steigern, damit Hilfsmittel wie Rehabilitationsroboter, Exoskelette usw. schneller zur Anwendung kommen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/schnellerer-einsatz-neuer-technologien-der-rehabilitation
Pressemitteilung - 09.04.2025 Die positive Wirkung von Pfoten Haustiere verringern bei Großstädtern Risiko für stressbedingte Störungen Der Kontakt zu Haustieren verringert bei Großstadtkindern das Risiko, im Erwachsenenleben stressbedingte Störungen zu entwickeln. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Sektion für Molekulare Psychosomatik der Uniklinik Ulm zusammen mit weiteren Forschenden aus Deutschland und den USA. Das Zusammenleben mit Tieren soll entzündliche Stressreaktionen mildern. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/die-positive-wirkung-von-pfoten-haustiere-verringern-bei-grossstaedtern-risiko-fuer-stressbedingte-stoerungen
Pressemitteilung - 06.05.2026 Große Mehrheit der Bevölkerung unterstützt grundlegende Reformen im Gesundheitssystem Patient*innen flexibler und alltagsnäher versorgen, Zugänge besser steuern, Ärztinnen und Ärzte durch Aufgabenteilung entlasten, Prozesse mit digitalen Hilfsmitteln beschleunigen: Für den notwendigen Umbau des deutschen Gesundheitssystems liegen vielversprechende Konzepte auf dem Tisch. Eine neue Umfrage zeigt, dass die Zustimmung der Bevölkerung zu strukturellen Veränderungen hoch ist. Rückenwind für die Politik, um die Reformen voranzutreiben.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/grosse-mehrheit-der-bevoelkerung-unterstuetzt-grundlegende-reformen-im-gesundheitssystem
Pressemitteilung - 03.03.2023 Eine Mutation, eine Medizin Erstmals in Europa hat ein 5-jähriges Kind eine genbasierte Therapie erhalten, die speziell auf seinen individuellen Genfehler maßgeschneidert wurde. Der Junge leidet an Ataxia telegiectasia, einer sehr seltenen und schweren Erkrankung, die mit einem fortschreitenden Verlust der Geh- und Stehfähigkeit einhergeht. Bislang steht keine ursächliche Therapie zur Verfügung.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/eine-mutation-eine-medizin
Pressemitteilung - 23.09.2025 Unbekannter krankheitsfördernder Mechanismus aufgedeckt Mutation in nicht-kodierender DNA verschlechtert Leukämie-Prognose Warum verläuft Blutkrebs bei manchen Betroffenen besonders aggressiv? Forschende am Uniklinikum Ulm haben eine Mutation im NOTCH1-Gen entdeckt, die den Verlauf der Chronischen Lymphatischen Leukämie beeinflusst. Das Besondere ist, dass diese Veränderung im nicht-kodierenden Bereich des Gens liegt. Die Mutation könnte künftig als Marker für eine rechtzeitige Behandlung von Erkrankten dienen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/unbekannter-krankheitsfoerdernder-mechanismus-aufgedeckt-mutation-nicht-kodierender-dna-verschlechtert-leukaemie-prognose
Pressemitteilung - 15.04.2026 Vom Herz- zum Hirnschrittmacher Interview mit Pascal Fries zu Gehirn-Computer-Schnittstellen: Gehirn-Computer-Schnittstellen können Nervensignale auslesen und Gehirnaktivität beeinflussen. Wir haben mit Pascal Fries darüber gesprochen, wie diese Technologie Menschen mit neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen helfen kann, welche Entwicklungen in der Zukunft denkbar sind und wo er ethische Grenzen sieht.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/vom-herz-zum-hirnschrittmacher
Fachbeitrag - 08.07.2021 Individuelle Operations-Risikoabschätzung durch den „Kognitiven Medizinischen Assistenten“ Trotz moderner chirurgischer Techniken und Narkoseverfahren treten im Zusammenhang mit operativen Eingriffen zum Teil schwerwiegende Komplikationen auf. Um das individuelle Risiko eines Patienten hierfür besser einschätzen zu können, startete ein interdisziplinäres Team des Universitätsklinikums Heidelberg das Projekt „Der Kognitive Medizinische Assistent (KoMed)“. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/individuelle-operations-risikoabschaetzung-durch-den-kognitiven-medizinischen-assistenten
Pressemitteilung - 08.12.2022 Dietmar Hopp Stiftung spendet der Universitäts-Augenklinik Heidelberg zwei moderne Op-Mikroskop-Systeme Dreidimensionale Bildgebung in höchster Auflösung und integrierte Diagnosetechnik macht komplexe Augenoperationen noch präziser und sicherer. Prof. Dr. Gerd U. Auffarth: „Multifunktionale OP-Mikroskope sind die Zukunft der Augenchirurgie“. Kosten der beiden Hightech-Geräte belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/dietmar-hopp-stiftung-spendet-der-universitaets-augenklinik-heidelberg-zwei-moderne-op-mikroskop-systeme
Pressemitteilung - 31.03.2025 Neue Therapieansätze für genetische Erkrankungen durch biomedizinische Grundlagenforschung Unter dem Motto „Healthy beginnings, hopeful futures“ widmet sich der Weltgesundheitstag 2025 der Frage, wie sich die Gesundheit von Neugeborenen verbessern lässt. Forschende des Exzellenzclusters CIBSS – Centre for Integrative Biological Signalling Studies der Universität Freiburg untersuchen grundlegende biologische Prozesse, die unter anderem für die gesunde Entwicklung des Immunsystems und der Organe entscheidend sind.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-therapieansaetze-fuer-genetische-erkrankungen-durch-biomedizinische-grundlagenforschung
Pressemitteilung - 19.09.2024 Schwere neurodegenerative Erkrankung frühzeitig erkennen Die metachromatische Leukodystrophie (MLD) ist eine Stoffwechselerkrankung. Durch ein defektes Enzym, sammeln sich bestimmte Fette, sogenannte Sulfatide, im Gehirn. Nervenzellen und die weiße Substanz des Gehirns bauen sich ab, die Kinder versterben früh. Mit dem ersten Neugeborenen-Screening zeigen die Forschende der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Tübingen, dass eine rechtzeitige Diagnose bei Neugeborenen möglich ist. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/schwere-neurodegenerative-erkrankung-fruehzeitig-erkennen
Pressemitteilung - 12.10.2021 Wie man mittels biointelligenter Lösungen das Potenzial aus Biomarkern wie Zellfreier DNA ausschöpfen kann Bei jeder Blutabnahme werden sie untersucht, um Informationen über physiologische Prozesse als eine Art »Wasserstandsmeldung« zu erhalten. Biomarker oder Surrogatparameter sind nicht nur wichtige Moleküle zur Diagnosestellung, sondern werden genauso zur Überwachung nach einer Erkrankung oder zur Früherkennung von Krankheiten eingesetzt. Forscher*innen und Mediziner*innen treffen sich hier an einem Schnittpunkt ihrer Arbeit.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/blog-serie-teil-1-wie-man-mittels-biointelligenter-loesungen-das-potenzial-aus-biomarkern-wie-zellfreier-dna-ausschoepfen-kann
Pressemitteilung - 23.08.2024 Komplett implantiertes Kunstherz kann die Wartezeit auf ein Spendeorgan überbrücken Erstmals hat das Team der Herzchirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg zwei Patienten vollständige Kunstherzen der Firma Carmat implantiert. Die Geräte unterstützen das biologische Herz nicht nur, sondern ersetzen es komplett. In der Brust der beiden Patienten pumpt nun kein Muskel mehr das Blut durch den Körper, sondern ein Wunderwerk der Robotik. Nur das Kabel zur Stromversorgung ragt aus dem Bauch. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/komplett-implantiertes-kunstherz-kann-die-wartezeit-auf-ein-spendeorgan-ueberbruecken
Pressemitteilung - 31.05.2024 Universität Heidelberg mit sechs Anträgen für Sonderforschungsbereiche erfolgreich Mit sechs Anträgen für die Förderung großer, international sichtbarer Forschungsverbünde ist die Universität Heidelberg in der aktuellen Bewilligungsrunde der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erfolgreich. Die sechs Forschungsverbünde, von denen drei mit der Fortsetzung ihrer Arbeit die Förderhöchstdauer von zwölf Jahren erreichen werden, erhalten über einen Zeitraum von vier Jahren Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 87 Millionen Euro.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/universitaet-heidelberg-mit-sechs-antraegen-fuer-sonderforschungsbereiche-erfolgreich
Pressemitteilung - 30.09.2022 Der Rundumblick auf die Personalisierte Medizin Ob Krebs- oder Neuromedizin – schon jetzt ist die Personalisierte Medizin im Einsatz. Aber wie genau? Was ist das konkret, wer profitiert, wer erhält sie und welche Herausforderungen bringen maßgeschneiderte Therapien mit sich? Darüber wird anhand ganz praktischer Erfahrungsberichte aus Klinik und Forschung bei einem Infoabend am 6. Oktober am Universitätsklinikum Tübingen gesprochen. Parallel gibt es die Wanderausstellung “Gemeinsam für…https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/der-rundumblick-auf-die-personalisierte-medizin
Pressemitteilung - 16.01.2023 Initiative Wirtschaft 4.0 verabschiedet Zukunftsprogramm „Resiliente Wirtschaft 4.0“ „Angesichts der aktuellen enormen und zum Teil bisher beispiellosen Herausforderungen – angefangen bei dem tiefgreifenden Strukturwandel der Branchen über die Energiekrise, gestörte Lieferketten, den Klimawandel, die Digitalisierung bis hin zum Fachkräftemangel – ist die Anpassungsfähigkeit unserer Wirtschaft und auch die der Wirtschaftspolitik in noch nie dagewesener Weise gefordert“, so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/initiative-wirtschaft-40-verabschiedet-zukunfts-programm-resiliente-wirtschaft-40
Pressemitteilung - 18.03.2026 Heidelberg Cell and Liquid Biobank: Neues automatisiertes Probengroßlager stärkt die patientenorientierte Forschung Am 17. März 2026 ist auf dem Heidelberger Medizin-Campus das Probengroßlager der Heidelberg Cell and Liquid Biobank eingeweiht worden. Mehr als fünf Millionen Patientenproben können in zwei Systemen automatisiert und nach hohen Qualitätsstandards eingelagert werden. Damit ist das neue Probengroßlager eine zentrale Infrastruktur für die patientenorientierte Forschung an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/heidelberg-cell-and-liquid-biobank-neues-automatisiertes-probengrosslager-staerkt-die-patientenorientierte-forschung
Dossier - 18.06.2012 Biobanken Schatztruhen für die biomedizinische Forschung Der Forschungsausschuss im Bundestag, das Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag und auch der Ethikrat befassen sich mit diesem Forschungswerkzeug der Biomedizin, das alle für notwendig und sinnvoll halten. Bei der ethisch-rechtlich-technischen Bewertung gehen indes die Meinungen auseinander. Sicher ist seit März 2012, dass es in dieser Legislaturperiode kein Biobanken-Gesetz geben wird. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/dossier/biobanken-schatztruhen-fuer-die-biomedizinische-forschung