Pressemitteilung - 31.07.2026 Ein neues genetisches Werkzeug hilft Forschern dabei, die Logik der Genregulation aufzudecken Forscher nutzen Ansätze der synthetischen Biologie, um Hunderte von DNA-Sequenzen auf ihre Wirkung bei der Regulierung der Genexpression zu untersuchen. Das menschliche Genom enthält über 20.000 Gene. Zu einem bestimmten Zeitpunkt und in einer bestimmten Zelle ist jedoch nur ein Bruchteil davon aktiv.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/ein-neues-genetisches-werkzeug-hilft-forschern-dabei-die-logik-der-genregulation-aufzudecken
Pressemitteilung - 31.07.2026 Neues aus der Malariaforschung: Von Sicherungsseilen und Warteschleifen in der Parasitenvermehrung Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, der Harvard Medical School und des Deutschen Krebsforschungszentrums haben zentrale Mechanismen in der Vermehrung des Malariaparasiten Plasmodium entschlüsselt. Die molekularen Abläufe zur Bildung infektiöser Tochterparasiten und neuer Zellkerne sind für die Malariaerreger essenziell und könnten damit einen relevanten Angriffspunkt für zukünftige Therapien darstellen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neues-aus-der-malariaforschung-von-sicherungsseilen-und-warteschleifen-der-parasitenvermehrung
Pressemitteilung - 29.07.2026 ERC Synergy Grant gestartet Der Frage, wie Organellen in einer Zelle kommunizieren und mit anderen Zellbestandteilen interagieren, widmet sich das Forschungsprojekt MitoContact. Kai Johnsson, Direktor am MPI für medizinische Forschung, hat hierfür eine Förderung des Europäischen Forschungsrats erhalten. Die Erkenntnisse daraus sollen neue Einblicke in grundlegende zelluläre Prozesse ermöglichen und zu einem besseren Verständnis verschiedener Erkrankungen beitragen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/erc-synergy-grant-gestartet
Pressemitteilung - 27.07.2026 Fortschritt in der Krebsforschung: Neue Software erleichtert die Analyse komplexer Gewebebilder Dank moderner Bildgebungsverfahren ist es inzwischen möglich, mit nur einer Gewebeprobe zu ermitteln, welche Zellen im Gewebe vorhanden sind und wie diese organisiert sind. Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, des Universitätsklinikums Düsseldorf und des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie hat nun eine Software entwickelt, die bei der Analyse dieser Ergebnisse künftig unterstützen soll. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/fortschritt-der-krebsforschung-neue-software-erleichtert-die-analyse-komplexer-gewebebilder
Pressemitteilung - 22.07.2026 Der individuelle genetische Hintergrund steuert die Evolution von Krebs Warum entwickeln sich Krebserkrankungen bei verschiedenen Menschen unterschiedlich – selbst, wenn sie denselben Risikofaktoren ausgesetzt sind? Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) hat nun an Mäusen gezeigt, dass die genetische Ausgangsausstattung eines Organismus den Verlauf der Krebsentstehung maßgeblich beeinflusst. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/der-individuelle-genetische-hintergrund-steuert-die-evolution-von-krebs
Pressemitteilung - 07.07.2026 Große Studie zeigt neue Blutmarker für Alkoholabhängigkeit Eine internationale Forschungsgruppe unter Leitung des Universitätsklinikums Freiburg hat neue biologische Marker für Alkoholabhängigkeit identifiziert. Die Forschenden untersuchten Veränderungen der DNA-Methylierung bei 3.775 Personen aus sieben Studiengruppen in Europa und den USA. DNA-Methylierung beschreibt chemische Veränderungen an der Erbsubstanz, die Gene beeinflussen können, ohne die DNA-Sequenz selbst zu verändern. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/grosse-studie-zeigt-neue-blutmarker-fuer-alkoholabhaengigkeit
Pressemitteilung - 03.06.2026 Fett-Trick schützt vor Zelltod Als Reaktion auf Stress oder Schäden reagieren Zellen mit Seneszenz und stellen ihr Wachstum ein. Sammeln sich seneszente Zellen jedoch langfristig im Gewebe an, kommt es zu chronischer Entzündung und die Krebsgefahr steigt sogar. Forschende vom DKFZ haben nun einen bislang unbekannten Mechanismus entdeckt, mit dem sich seneszente Zellen vor oxidativem Stress und einer speziellen Form des Zelltods, der Ferroptose, schützen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/fett-trick-schuetzt-vor-zelltod
Pressemitteilung - 27.05.2026 Antimetaboliten im Fokus: Neue Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe erforscht Wirkmechanismen bestimmter Krebsmedikamente Einige Chemotherapeutika wirken, indem sie den Stoffwechsel von Krebszellen stören und teilweise auch deren Erbgut schädigen. Wie diese Medikamente in Zukunft noch wirksamer eingesetzt werden könnten – insbesondere zur Krebstherapie bei Kindern –, untersucht eine neue Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe unter Leitung von Dr. Christopher Carnie, Wissenschaftler an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/antimetaboliten-im-fokus-neue-emmy-noether-nachwuchsgruppe-erforscht-wirkmechanismen-bestimmter-krebsmedikamente
Pressemitteilung - 08.05.2026 Vielversprechender Ansatz für zielgerichtete Therapien gegen Erblindung Die krankhafte Neubildung von Blutgefäßen im Auge ist ein zentraler Faktor bei Erkrankungen der Netzhaut, die zu einem dauerhaftem Sehverlust und Erblindung führen können. Ein internationales Forscherteam von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg hat nun einen bislang unbekannten molekularen Mechanismus aufgeklärt, der zur krankhaften Neubildung von Blutgefäßen im Auge beiträgt.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/vielversprechender-ansatz-fuer-zielgerichtete-therapien-gegen-erblindung
Pressemitteilung - 24.04.2026 Neuer Ärztlicher Direktor der Klinik für Nephrologie Prof. Dr. Jan Halbritter ist seit April 2026 neuer Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin IV – Nephrologie am Universitätsklinikum Freiburg. Mit seiner klinischen und wissenschaftlichen Erfahrung stärkt er die Versorgung von Patient*innen mit Nierenerkrankungen: Oberstes Ziel ist die Vermeidung von Nierenversagen durch gezielte frühzeitige Diagnostik und Umsetzung einer innovativen Progressionshemmung. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neuer-aerztlicher-direktor-der-klinik-fuer-nephrologie
Pressemitteilung - 23.04.2026 Schneller und präziser durch maschinelles Lernen Moleküle in biologischen Zellen sind ständig in Bewegung. Sie zu untersuchen ist jedoch nach wie vor schwierig, da die Prozesse auf sehr kleinen Längen- und Zeitskalen ablaufen. Forscher des HITS und des MPI-P haben nun eine Simulationsmethode entwickelt, die schnell arbeitet und chemische Prozesse in Zellen mit hoher Präzision vorhersagen kann. Die Ergebnisse wurden in Nature Communications veröffentlicht.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/schneller-und-praeziser-durch-maschinelles-lernen
Pressemitteilung - 22.04.2026 Höheres biologisches Alter - höheres Krebsrisiko Nicht nur das tatsächliche Lebensalter, sondern darüber hinaus auch die individuelle Alterung auf molekularer Ebene ist entscheidend für die Entstehung von Krebs. Das entdeckten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom DKFZ und vom Krebsregister des Saarlands. Zeigen die so genannten „epigenetischen Uhren“ ein beschleunigtes biologisches Alter an, so steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Krebsdiagnose. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/hoeheres-biologisches-alter-hoeheres-krebsrisiko
Pressemitteilung - 10.04.2026 Molekulare Analysen könnten Behandlungschancen bei seltenem Weichteiltumor erhöhen Der desmoplastische klein- und rundzellige Tumor ist selten, aggressiv und schwer zu behandeln. Forschende am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und am DKFZ haben 30 Tumoren umfassend analysiert und für fast alle Betroffenen potenzielle personalisierte Therapieoptionen abgeleitet. Bei einzelnen Patientinnen und Patienten konnten neue zielgerichtete Ansätze die Krankheit überraschend lange aufhalten.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/molekulare-analysen-koennten-behandlungschancen-bei-seltenem-weichteiltumor-erhoehen
Pressemitteilung - 09.04.2026 Neue Erkenntnisse aus der Gedächtnisforschung Eine neue Studie des Zentrums für Molekulare Neurobiologie Hamburg und des Mannheimer Zentrums für Translationale Neurowissenschaften der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg beleuchtet eines der hartnäckigsten Rätsel der Neurowissenschaften: Wie kann das Gehirn stabile Erinnerungen bewahren, wenn sich die physischen Strukturen, die diesen Erinnerungen zugrunde liegen, ständig verändern? https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-erkenntnisse-aus-der-gedaechtnisforschung
Pressemitteilung - 09.04.2026 »Auf Position, bitte!« Seit über einem Jahrzehnt wird eine Klasse von Wirkstoffen namens BET-Inhibitoren in klinischen Krebsstudien mit großen Erwartungen erprobt. Die biologischen Grundlagen schienen vielversprechend: Viele Krebsarten sind auf Onkogene angewiesen, bei deren Aktivierung sogenannte (BET)-Proteine eine Rolle spielen. Im Labor funktionierte das oft auch. Bei Patientinnen und Patienten fielen die Ergebnisse hingegen meist ernüchternd aus.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/auf-position-bitte
Pressemitteilung - 08.04.2026 CRISPR Technologie reaktiviert körpereigenes Schutzprogramm des Herzens Forschende haben eine neue Strategie entwickelt, um Herzschwäche zu bremsen: Statt Gene zu verändern oder zu ersetzen, wird ein körpereigenes Schutzprogramm von Herzmuskelzellen gezielt wieder aktiviert. Mithilfe einer speziellen CRISPR Technologie gelang es, ein zentrales Regulationsgen im Herzmuskel anzuschalten und so krankhafte Veränderungen der Zellen zu verhindern. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/crispr-technologie-reaktiviert-koerpereigenes-schutzprogramm-des-herzens
Pressemitteilung - 07.04.2026 SIMPLAIX: Der „Booster“ für die Molekülforschung geht in die nächste Phase Computersimulationen und Künstliche Intelligenz sind die Hauptpfeiler der „SIMPLAIX“-Kooperation, initiiert vom HITS. Gemeinsam mit Kolleg*innen der Universität Heidelberg und des KIT befassen sich die HITS-Forschenden mit Herausforderungen bei der Simulation von Biomolekülen und molekularen Materialien, indem sie ihr Know‑How in Computersimulationen auf mehreren Skalen und auf dem Gebiet des Maschinellen Lernens bündeln.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/simplaix-der-booster-fuer-die-molekuelforschung-geht-die-naechste-phase
Pressemitteilung - 31.03.2026 Zweimal deutscher Krebspreis für Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg Professorin Dr. Jessica Hassel, Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg ist Preisträgerin in der Kategorie „Klinische Forschung“. Professor Dr. Dr. Felix Sahm, ebenfalls Medizinische Fakultät Heidelberg, Abteilung Neuropathologie des Universitätsklinikums Heidelberg wird in der Kategorie „Translationale Forschung“ gemeinsam mit einem Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin ausgezeichnet.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/zweimal-deutscher-krebspreis-fuer-forschende-der-medizinischen-fakultaet-heidelberg
Lackmustest für Organoid-Technologie - 26.03.2026 Können Organoide die Therapie von Bauchspeicheldrüsenkrebs verbessern? Die Klinische Studie UNITEPANC untersucht, ob sich Bauchspeicheldrüsenkrebs mithilfe von Organoiden besser therapieren lässt. Die BIOPRO Baden-Württemberg hat das zum Anlass genommen, mit dem Studienleiter und Pankreas-Experten Prof. Dr. Thomas Seufferlein vom Universitätsklinikum Ulm über die Erkrankung im Allgemeinen und die Studie im Besonderen zu sprechen. Das Interview führte Walter Pytlik für die BIOPRO.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/koennen-organoide-die-therapie-von-bauchspeicheldruesenkrebs-verbessern
Pressemitteilung - 23.03.2026 Verstärkte Immunreaktion, verzögerte Heilung - Welche Rolle ein Genschalter nach Schädel-Hirn-Trauma spielt Traumatische Hirnverletzungen führen oft zu Komplikationen mit dauerhaften Folgen für Gedächtnis, Konzentration und Bewegungssteuerung. Mitverantwortlich dafür sind häufig fehlgeleitete Entzündungsreaktionen im verletzten Gewebe. Forschende aus Ulm haben nun gezeigt, dass der Transkriptionsfaktor NF-κB bei posttraumatischen Reaktionen auf ein Schädel-Hirn-Trauma eine Schlüsselrolle spielen könnte. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/verstaerkte-immunreaktion-verzoegerte-heilung-welche-rolle-ein-genschalter-nach-schaedel-hirn-trauma-spielt
Pressemitteilung - 23.03.2026 Neue Erkenntnisse zu den ersten Schritten in der Proteinsynthese In der frühesten Phase der Herstellung menschlicher Proteine erfüllt der Proteinkomplex NAC eine wesentliche Aufgabe, indem er die ersten Schritte der Faltung der Proteine in ihre korrekten dreidimensionalen Strukturen einleitet. Das hat ein internationales Forschungsteam unter Federführung von Wissenschaftlern des Zentrums für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg herausgefunden. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-erkenntnisse-zu-den-ersten-schritten-der-proteinsynthese
Pressemitteilung - 17.03.2026 Krebsmedikamente gezielter einsetzen: Erstes EU-Projekt integriert Pharmakogenomik in Tumorboards Das Dr. Margarete Fischer-Bosch Institut für Klinische Pharmakologie (IKP) am Bosch Health Campus in Stuttgart leitet das europaweit erste EU-Projekt, bei dem die Pharmakogenomik systematisch in molekulare Tumorboards (MTB) integriert wird. Ziel von PGxMTB ist es, genetische Faktoren von Patient:innen strukturiert in Therapieentscheidungen einzubeziehen und Krebstherapien so sicherer und wirksamer zu gestalten. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/krebsmedikamente-gezielter-einsetzen-erstes-eu-projekt-integriert-pharmakogenomik-tumorboards-1
Pressemitteilung - 17.03.2026 Krebsmedikamente gezielter einsetzen: Erstes EU-Projekt integriert Pharmakogenomik in Tumorboards Das Dr. Margarete Fischer-Bosch Institut für Klinische Pharmakologie (IKP) am Bosch Health Campus in Stuttgart leitet das europaweit erste EU-Projekt, bei dem die Pharmakogenomik systematisch in molekulare Tumorboards (MTB) integriert wird. Ziel von PGxMTB ist es, genetische Faktoren von Patient:innen strukturiert in Therapieentscheidungen einzubeziehen und Krebstherapien so sicherer und wirksamer zu gestalten. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/krebsmedikamente-gezielter-einsetzen-erstes-eu-projekt-integriert-pharmakogenomik-tumorboards
Pressemitteilung - 12.03.2026 Hirnerkrankungen: Manche Nervenzellen sind für ALS und FTD besonders anfällig Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) und Frontotemporale Demenz (FTD) gehören zu einem Spektrum neurodegenerativer Erkrankungen mit überlappender Symptomatik. Eine Gemeinsamkeit auf molekularer Ebene: Ein Protein namens TDP-43 ballt sich in den Nervenzellen des Gehirns zu winzig kleinen Klumpen. Forschende haben mit Fachleuten aus dem Ausland nun festgestellt, dass diese krankhaften Veränderungen vorwiegend bestimmte Zellen betreffen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/hirnerkrankungen-manche-nervenzellen-sind-fuer-als-und-ftd-besonders-anfaellig
Pressemitteilung - 12.03.2026 Neues Forschungsprojekt zu strahleninduzierten Sarkomen von Mannheim aus koordiniert Etwa die Hälfte aller Krebspatientinnen und -patienten erhält im Verlauf der Erkrankung eine Strahlentherapie. In sehr seltenen Fällen kann die zunächst erfolgreiche Behandlung Jahre später dazu führen, dass ein neuer Tumor, ein sogenanntes strahlenassoziiertes Sarkom entsteht. Diese Tumoren sind aggressiv und schwer zu behandeln, und stellen die Betroffenen wie auch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte vor große Herausforderungen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neues-forschungsprojekt-zu-strahleninduzierten-sarkomen-von-mannheim-aus-koordiniert
Pressemitteilung - 05.03.2026 Mit Quantenmechanik Krebs und Alzheimer präziser sichtbar machen Schwere Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer beginnen oft lange, bevor erste Symptome auftreten. In dieser Frühphase verändern sich biochemische Abläufe im Körper, die für klassische Bildgebungsverfahren meist noch unsichtbar sind. Forschende des Universitätsklinikums Freiburg und der Universität Straßburg arbeiten an einer neuen Methode, mit der solche Prozesse früher erkannt werden könnten.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/mit-quantenmechanik-krebs-und-alzheimer-praeziser-sichtbar-machen
Pressemitteilung - 04.03.2026 Thermogenetik: Wie sich Proteine durch Wärme steuern lassen Mithilfe von wärmesensitiven Schaltern ist es möglich, die Aktivität von Proteinen gezielt durch geringe Temperaturänderungen zu steuern. Grundlage dafür ist eine neuartige, modulare Designstrategie, die Wissenschaftler am Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie der Universität Heidelberg entwickelt haben. Sie erlaubt es, Sensordomänen unabhängig von Funktion oder räumlicher Struktur in unterschiedliche Proteine zu integrieren. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/thermogenetik-wie-sich-proteine-durch-waerme-steuern-lassen
Pressemitteilung - 26.02.2026 Mitochondrien beeinflussen die Fettspeicher der Zelle Die Kraftwerke der Zellen, die sogenannten Mitochondrien, können die Zahl der Lipidtröpfchen in der Zelle beeinflussen. Erforscht wurde dieser bislang unbekannte Mechanismus an Bäckerhefe. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Freiburg in Zusammenarbeit mit der Universität Bonn und dem Universitätsklinikum Bonn. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature Cell Biology erschienen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/mitochondrien-beeinflussen-die-fettspeicher-der-zelle
Pressemitteilung - 23.02.2026 Neue Biobank an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin stärkt Forschung und Versorgung Mit der Einrichtung der Biobank an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin erweitert das Uniklinikum Ulm seine Forschungsinfrastruktur im Bereich pädiatrische Medizin. Die dezentrale Teilbiobank wird zukünftig an die Zentrale Biobank der Universitätsmedizin Ulm angebunden und schafft Voraussetzungen, um hochwertige Bioproben und Daten langfristig zu sichern und damit zukünftige diagnostische und therapeutische Fortschritte zu ermöglichen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-biobank-der-klinik-fuer-kinder-und-jugendmedizin-staerkt-forschung-und-versorgung
Pressemitteilung - 18.02.2026 Neues Zentrum für Zellforschung Technologieimpuls für die Bodenseeregion: Das neue Single Cell Centre der Universität Konstanz bietet die Technologie und das Know-how, um Zellen einzeln und hochaufgelöst zu untersuchen – für Anwendungen in der medizinischen Diagnostik, Arzneimittelentwicklung und der universitären Grundlagenforschung.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neues-zentrum-fuer-zellforschung
Pressemitteilung - 09.02.2026 Rückfallrisiko bei Meningeomen: Nicht nur Tumorzellen, auch ihre „Nachbarn“ zählen bei der molekularen Klassifizierung mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Heidelberg, des DKFZ und des NCT Heidelberg haben gezeigt, dass die molekulare Klassifizierung von Hirntumoren durch KI wesentlich durch das Mikromilieu im Tumor – insbesondere die eingewanderten Immunzellen – beeinflusst werden kann. Die klassische Gewebebeurteilung durch Anfärbung bestimmter Immunzellmarker gibt daher eine schnelle und präzise Vorschau auf den Tumorgrad.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/rueckfallrisiko-bei-meningeomen-nicht-nur-tumorzellen-auch-ihre-nachbarn-zaehlen-bei-der-molekularen-klassifizierung-mit
Pressemitteilung - 12.01.2026 Startschuss für den Verbund der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim Mit einer Auftaktveranstaltung haben das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, die Universität Heidelberg, das UKH, die Stadt Mannheim und das Universitätsklinikum Mannheim den Start des Verbunds der beiden Universitätsklinika in Heidelberg und Mannheim begangen. Auf einer Fahrt von Mannheim nach Heidelberg unterzeichneten Vertreterinnen und Vertreter die Verträge, die den Verbund der beiden Häuser besiegeln. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/startschuss-fuer-den-verbund-der-universitaetsklinika-heidelberg-und-mannheim
Pressemitteilung - 22.12.2025 Das Tempo drosseln, um voranzukommen Um einen reibungslosen Ablauf der Proteinherstellung in unseren Zellen zu gewährleisten, verlangsamt der Proteinkomplex NAC gleich zu Beginn der Proteinsynthese deren Geschwindigkeit. Ein internationales Forschungsteam unter maßgeblicher Beteiligung Konstanzer BiologInnen fand nun heraus, was dieser bisher unbekannten Funktion des NAC zugrunde liegt.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/das-tempo-drosseln-um-voranzukommen
Pressemitteilung - 28.11.2025 Neue RNA-Klasse schafft Ordnung in der Zelle Innerhalb von Zellen bilden RNAs und Proteine biomolekulare Kondensate, die für die Organisation des Zelllebens unerlässlich sind. Manche RNAs lagern sich dabei zu Clustern zusammen. Warum sich manche RNAs leichter als andere zusammenlagern, war bislang unklar. Forschende des KIT haben nun eine neue RNA-Klasse namens smOOPs identifiziert und damit ein besseres Verständnis entwickelt, wie biomolekulare Kondensate entstehen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-rna-klasse-schafft-ordnung-der-zelle
Pressemitteilung - 21.11.2025 Universität Heidelberg mit drei Förderanträgen für Sonderforschungsbereiche erfolgreich Mit drei Anträgen für die Förderung großer Forschungsverbünde ist die Universität Heidelberg in der aktuellen Bewilligungsrunde der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erfolgreich: In die dritte Förderperiode geht ein Sonderforschungsbereich in den Lebenswissenschaften und der Medizin. Ebenfalls verlängert werden zwei transregionale Verbünde, an denen Forscherinnen und Forscher der Ruperto Carola maßgeblich beteiligt sind.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/universitaet-heidelberg-mit-drei-foerderantraegen-fuer-sonderforschungsbereiche-erfolgreich
Pressemitteilung - 21.11.2025 DFG bewilligt zwei neue Sonderforschungsbereiche In der aktuellen Auswahlrunde hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gleich zwei neue Sonderforschungsbereiche an der Universität Konstanz bewilligt. In den kommenden vier Jahren werden sich die Forschungsteams intensiv mit Trigger-Signalen bei biologischen Zellen sowie mit „Stille“ und „Störung“ in der menschlichen Sprache beschäftigen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/dfg-bewilligt-zwei-neue-sonderforschungsbereiche
Pressemitteilung - 07.11.2025 Wie die biologische Uhr im weiblichen Fortpflanzungstrakt tickt - Breakthrough of the Year Award 2025 für Ângela Gonçalves Endometriose, Eierstockkrebs, Menopause – noch immer wenig erforscht und oft falsch diagnostiziert. Ângela Gonçalves kombiniert KI, Molekularbiologie und klinische Erkenntnisse, um Strategien für die Früherkennung, personalisierte Versorgung und gesünderes Altern zu entwickeln – und damit geschlechtsspezifische Vorurteile in der Medizin direkt in Frage zu stellen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-die-biologische-uhr-im-weiblichen-fortpflanzungstrakt-tickt-breakthrough-year-award-2025-fuer-angela-goncalves
Pressemitteilung - 05.11.2025 Cystinstoffwechsel vielversprechendes therapeutisches Ziel zur Förderung der Gefäßregeneration bei Alterung und Verletzung Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes und Bluthochdruck sind die häufigste Todesursache in Deutschland. Blutgefäße spielen bei der Entwicklung dieser und weiterer Erkrankungen eine wesentliche Rolle. Insbesondere die die Gefäße auskleidenden Endothelzellen haben als sogenannte Gatekeeper eine zentrale Bedeutung für die menschliche Gesundheit.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/cystinstoffwechsel-vielversprechendes-therapeutisches-ziel-zur-foerderung-der-gefaessregeneration-bei-alterung-und-verletzung
Pressemitteilung - 26.09.2025 Neue DFG-Forschungsgruppe von Mannheim aus koordiniert Mit einem Förderantrag für eine neue Forschungsgruppe im Bereich Onkologie war die Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg in der jüngsten Bewilligungsrunde der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erfolgreich. Der neue Forschungsverbund GenoMiCC* verfolgt den vielversprechenden Ansatz, mittels funktioneller Genomik und Mikrobiomik neue Ansatzpunkte für eine personalisierte Therapie von Darmkrebs zu identifizieren. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-dfg-forschungsgruppe-von-mannheim-aus-koordiniert-1
Pressemitteilung - 15.09.2025 Wie HIV ins Erbgut gelangt – Forschende decken unbekannten Mechanismus auf Forschende am Uniklinikum Heidelberg haben einen bislang unbekannten Mechanismus entschlüsselt, mit dem HIV-1 seine Integrationsorte im menschlichen Erbgut gezielt auswählt. Ein Forschungsteam konnte nachweisen, dass RNA:DNA-Hybride als Wegweiser für das Virus dienen. Diese Erkenntnisse legen eine Schwachstelle im Lebenszyklus von HIV offen, und liefern neue therapeutische Ansatzpunkte, um HIV-Reservoire im Körper gezielt zu kontrollieren.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-hiv-ins-erbgut-gelangt-forschende-decken-unbekannten-mechanismus-auf
Pressemitteilung - 26.08.2025 Schlüsselmechanismus der Alzheimer-Erkrankung entdeckt Ein molekularer Mechanismus, der zum Fortschreiten von Alzheimer beiträgt, ist von einem Forschungsteam der Universität Heidelberg entdeckt worden. Das Team wies an einem Alzheimer-Mausmodell nach, dass ein neurotoxisch wirkender Proteinkomplex für das Absterben von Nervenzellen im Gehirn und den daraus resultierenden kognitiven Verfall verantwortlich ist. Diese Erkenntnis eröffnet neue Perspektiven für die Entwicklung wirksamer Therapien.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/schluesselmechanismus-der-alzheimer-erkrankung-entdeckt
Pressemitteilung - 05.08.2025 Domino spielen: Wie aus passend zusammengefügten Einzelteilen ein künstliches Protein entsteht Künstliche Proteine gezielt mit einzigartigen Eigenschaften herstellen – das ist möglich mithilfe einer neuartigen Methode, die ein Forschungsteam an der Universität Heidelberg entwickelt hat. Im Zentrum steht dabei ein neues KI-Modell. Damit lässt sich vorhersagen, wie zwei Proteine aus Einzelteilen – den Untereinheiten – auf molekularer Ebene zusammengefügt werden müssen, um ein funktionales und regulierbares neues Protein zu erzeugen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/domino-spielen-wie-aus-passend-zusammengefuegten-einzelteilen-ein-kuenstliches-protein-entsteht
Pressemitteilung - 01.08.2025 Bauchspeicheldrüsenkrebs frühzeitig erkennen Tumore in der Bauchspeicheldrüse bereiten anfangs nur selten Beschwerden. Häufig werden sie daher erst spät diagnostiziert – die Heilungschancen sind entsprechend schlecht. Ein neues, nicht invasives diagnostisches Verfahren von Fraunhofer-Forschenden ermöglicht es künftig, diese aggressive Krebserkrankung im Frühstadium mit hoher Präzision zu erkennen und so die Behandlungsprognose erheblich zu verbessern.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/bauchspeicheldruesenkrebs-fruehzeitig-erkennen
Pressemitteilung - 29.07.2025 Neue Methode zum Design maßgeschneiderter Proteinbinder Das Design von Proteinbindern war lange Zeit eine entmutigende Herausforderung im Bereich der computergestützten Biologie. Forscher haben nun eine Pipeline entwickelt, die das Prinzip der Formkomplementarität nutzt, um ortsspezifische Proteinbinder zu entwerfen, die dann präzise auf ausgewählte Zielstellen optimiert werden. Die Forscher testeten dies an Proteinen, die mit Krebs in Verbindung gebracht werden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-methode-zum-design-massgeschneiderter-proteinbinder
Pressemitteilung - 15.07.2025 Kartierung des Stoffwechsels der Blutstammzellen Forschende des Max-Planck-Instituts für Immunbiologie und Epigenetik in Freiburg und der ETH Zürich haben erstmals eine integrierte Übersicht geschaffen, die die metabolischen und molekularen Veränderungen in menschlichen Blutstammzellen kartieren, die sich während der Zellspezialisierung, des Alters oder bei Krebserkrankungen zeigen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/kartierung-des-stoffwechsels-der-blutstammzellen
Pressemitteilung - 25.06.2025 Otto-Hahn-Medaille für Jonas Wilhelm Für seine Leistungen in seiner Promotion an der Schnittstelle zwischen Chemie und Biologie wird Jonas Wilhelm mit einer Otto-Hahn-Medaille 2025 der Max-Planck-Gesellschaft ausgezeichnet. Seine Arbeit schrieb er in der Abteilung Chemische Biologie am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg. Er entwickelte ein molekulares Werkzeug, der wie ein Rekorder biologische Aktivitäten auf zellulärer Ebene aufzeichnet und speichert.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/otto-hahn-medaille-fuer-jonas-wilhelm
Pressemitteilung - 03.06.2025 Warum ein Herzinfarkt Kammerflimmern auslösen kann Gestörter Schutzmechanismus macht Herz anfällig für gefährliche Rhythmusstörungen, wie Freiburger Herz-Forscher*innen zeigen. Neue Angriffspunkte für Therapien gegen plötzlichen Herztod entdeckt.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/warum-ein-herzinfarkt-kammerflimmern-ausloesen-kann
Pressemitteilung - 30.05.2025 15,8 Millionen Euro für neuen Sonderforschungsbereich zu Blutkrebs Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt in den kommenden vier Jahren den neuen Sonderforschungsbereich (SFB) 1709 „Zelluläre Plastizität in malignen myeloischen Erkrankungen – Vom Mechanismus zur Therapie“. In rund 20 Arbeitsgruppen wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler klären, wie und warum sich bestimmte Leukämiezellen im Krankheitsverlauf und während der Therapie verändern. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/158-millionen-euro-fuer-neuen-sonderforschungsbereich-zu-blutkrebs
Pressemitteilung - 22.05.2025 Sechs Exzellenzcluster werden in Tübingen gefördert Universität verbucht großartigen Erfolg und wahrt Chance auf erneuten Titel „Exzellenzuniversität“ von 2027 an – Für drei Forschungsbereiche beginnt Suche nach neuen Fördermöglichkeiten https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/sechs-exzellenzcluster-werden-tuebingen-gefoerdert
Pressemitteilung - 15.05.2025 Das Erblinden verstehen: Neue Forschung zu Makuladegeneration Neue Emmy Noether-Gruppe unter Leitung von Dr. Julian Wolf, Mitglied der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg und Forschungsgruppenleiter an der Klinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg, erforscht die Ursachen der altersabhängigen Makuladegeneration.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/das-erblinden-verstehen-neue-forschung-zu-makuladegeneration
Pressemitteilung - 14.05.2025 Wie eine flexible Proteindomäne Gentranskription und RNA-Verarbeitung verknüpft Dr. Tanja Bhuiyan und ein Team von Forschenden der Universität Freiburg entdecken einen Mechanismus, der neue Einblicke in die molekulare Steuerung der Genregulation ermöglicht.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-eine-flexible-proteindomaene-gentranskription-und-rna-verarbeitung-verknuepft
Pressemitteilung - 13.05.2025 Auszeichnung für herausragende Arbeiten in der Krebsforschung Für ihre herausragenden Forschungsarbeiten zur Verbindung von Nerven- und Tumorzellen sowie zur Tumorplastizität erhalten Dr. Dr. Varun Venkataramani und Dr. Moritz Mall den diesjährigen Hella Bühler-Preis. Die von der Universität Heidelberg vergebene Auszeichnung wendet sich an junge Forschende am Wissenschaftsstandort Heidelberg, die bereits durch herausragende wissenschaftliche Qualität in der Krebsforschung auf sich aufmerksam gemacht haben. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/auszeichnung-fuer-herausragende-arbeiten-der-krebsforschung
Pressemitteilung - 17.03.2025 RNA-Origami: Künstliche Zytoskelette für die Konstruktion synthetischer Zellen Mit dem Ziel, lebende Zellen aus nicht-lebenden Bausteinen zu erschaffen, arbeitet die synthetische Biologie mit RNA-Origami. Dieses Werkzeug nutzt die Multifunktionalität des Biomoleküls RNA, um es zu Bausteinen zu falten, so dass die Proteinsynthese überflüssig wird. Mithilfe dieser Technik des RNA-Origami ist es gelungen, Nanoröhrchen herzustellen, die sich zu Zytoskelett-ähnlichen Strukturen falten.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/rna-origami-kuenstliche-zytoskelette-fuer-die-konstruktion-synthetischer-zellen
Pressemitteilung - 27.02.2025 EU-Projekt: Neue molekulare Interventionen gegen Virusinfektionen Mit gezielten molekularen Eingriffen in den Vermehrungszyklus und die Immunerkennung von Viren sollen der virale Zelleintritt und die Virusvermehrung unterbunden werden. Die Wissenschaftler arbeiten an neuen Ansätzen zur Bekämpfung hochgefährlicher Viruserkrankungen wie Gelbfieber oder Lassafieber. Die Europäische Union fördert das Verbundprojekt über einen Zeitraum von fünf Jahren mit insgesamt knapp acht Millionen Euro.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/eu-projekt-neue-molekulare-interventionen-gegen-virusinfektionen
Pressemitteilung - 07.02.2025 Schädliche Wechselwirkungen Menschen mit einer HIV-Infektion entwickeln selbst unter antiviraler Therapie (ART) häufig HIV-assoziierte neurokognitive Störungen, wie beispielsweise Gedächtnis- oder Konzentrationsstörungen. Forschende unter Führung des Instituts für Molekulare Virologie am Universitätsklinikum Ulm (UKU) haben nun Faktoren identifiziert, welche die Vermehrung von HIV in Gehirnzellen verstärken. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/schaedliche-wechselwirkungen
Pressemitteilung - 20.01.2025 PAMSARC: Neue Studie am NCT Heidelberg verknüpft Forschung und klinisches Handeln Am NCT Heidelberg können jüngere Patientinnen und Patienten, die an zwei aggressiven Sarkomtypen erkrankt sind, ab sofort an der innovativen Therapiestudie PAMSARC teilnehmen. Die Studie setzt molekularbiologische Methoden ein und prüft, inwiefern sich die bisher schlechte Prognose durch ein neues Medikament verbessern lässt.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/pamsarc-neue-studie-am-nct-heidelberg-verknuepft-forschung-und-klinisches-handeln
Pressemitteilung - 29.11.2024 Proteinbiosynthese: Pannenhilfe nach Auffahrunfällen Biochemiker am Institute for Innate Immunoscience (MI3) der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg haben einen wichtigen Mechanismus der Qualitätskontrolle bei der Proteinbiosynthese entdeckt. Georg Stoecklin und sein Team konnten zeigen, dass die E3 Ubiquitin-Ligase RNF10 dafür sorgt, dass Störungen durch „liegengebliebene“ Ribosomen behoben werden, indem die Ribosomen von der mRNA abgelöst werden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/proteinbiosynthese-pannenhilfe-nach-auffahrunfaellen
Pressemitteilung - 28.11.2024 Molekularbiologie: Neues interdisziplinäres Graduiertenkolleg erforscht zelluläre Regulation Zellteilung, Zelldifferenzierung, Zellreparatur oder Zelltod spielen eine fundamentale Rolle für den menschlichen Organismus, seine Entwicklung, Gesundheit und Fortpflanzung. Gesteuert werden Zellveränderungsprozesse von zwei Regulationsmechanismen: Chromatinmodifikationen und Zellsignalnetzwerken. Das Graduiertenkolleg EpiSignal beleuchtet das bisher kaum erforschte Zusammenspiel dieser beiden komplexer Systeme.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/molekularbiologie-neues-interdisziplinaeres-graduiertenkolleg-erforscht-zellulaere-regulation
Pressemitteilung - 20.11.2024 Neue Ansätze des Bio-Engineering für die automatisierte Herstellung komplexer Organoide Die reproduzierbare und präzise Herstellung von komplexen Organoid-Modellen zur Simulation von Fehlfunktionen menschlicher Organe steht im Mittelpunkt eines interdisziplinären Forschungsvorhabens an der Universität Heidelberg. Ein Forschungsteam aus den Lebens- und Ingenieurwissenschaften möchte dazu das Engineering molekularer Systeme mit Maschinellem Lernen und automatisierten Herstellungsmethoden verbinden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-ansaetze-des-bio-engineering-fuer-die-automatisierte-herstellung-komplexer-organoide
Pressemitteilung - 01.11.2024 Hoffnung für Hirntumorpatienten durch neue Impfstoffe Die Forschung von Professor Dr. med. Michael Platten hat ein Ziel: Er will die Heilung einer der tödlichsten Formen von Hirntumoren vorantreiben, der sogenannten Gliome. Mit seiner Forschung hat er gezeigt, dass das Immunsystem der Betroffenen mit Hilfe neuartiger Impfstoffe gegen die Krebsform mobilisiert werden kann. Die körpereigene Abwehr ist dann in der Lage, sehr präzise gegen veränderte Proteine vorzugehen, die das Tumorwachstum antreiben.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/hoffnung-fuer-hirntumorpatienten-durch-neue-impfstoffe
Pressemitteilung - 30.10.2024 Diabetes-Schalter in der DNA: Nicht-kodierender Bereich im Erbgut beeinflusst ONECUT1-Gen Es sind unterschätzte genetische Steuerelemente: Dass Veränderungen im Erbgut Diabetes auslösen können, ist bekannt. Doch nun haben Forschende des Universitätsklinikums Ulm und des INSERM Cochin Instituts in Paris gezeigt, dass auch eine bisher wenig erforschte Region des Erbguts eine entscheidende Rolle bei der Entstehung dieser Erkrankung spielt. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/diabetes-schalter-der-dna-nicht-kodierender-bereich-im-erbgut-beeinflusst-onecut1-gen
Pressemitteilung - 01.10.2024 Technologie-Schub für die Produktion von Arzneimitteln Die Produktion von Feinchemikalien ist in der Regel komplex und aufwendig. Ein Team von Fraunhofer-Forschenden hat ein Verfahren nach dem Vorbild einer Kaskade entwickelt, bei dem mehrere aufeinanderfolgende Synthesestufen ohne Unterbrechung durchlaufen. Damit wird die Herstellung der Medikamente effizienter und energiesparender. So unterstützt die modular aufgebaute Technologie-Plattform die Produktion von Arzneimitteln am Standort Deutschland.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/technologie-schub-fuer-die-produktion-von-arzneimitteln
Pressemitteilung - 25.09.2024 Wie Entwicklungssignale zur genetischen Mosaikbildungen beitragen können Bestimmte Entwicklungssignale spielen eine entscheidende Rolle bei der Erhaltung unserer genetischen Baupläne. Sie verhindern, dass es zu Veränderungen des Genoms kommt. Der zugrundeliegende biologische Mechanismus hilft, dass sich die DNA bei der Zellteilung nach dem ursprünglichen genetischen Bauplan in identischer Kopie vervielfältigt. Bei der Bildung von Nervenzellen kann er aber auch zum genomischen Mosaizismus beitragen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-entwicklungssignale-zur-genetischen-mosaikbildungen-beitragen-koennen
Pressemitteilung - 19.09.2024 Qualitätsstandards für den Blick ins Tumorerbgut Die personalisierte Medizin mit individuell maßgeschneiderten Therapien wird bei Krebserkrankungen mehr Realität. Dazu benötigt es einen Blick in das Erbgut der Tumoren. Eine Forschergruppe aus dem Deutschen Netzwerk für Personalisierte Medizin (DNPM) hat erfasst, nach welchen Qualitätsstandards die Genomanalysen in Deutschland durchgeführt werden. Die Daten sind Voraussetzung, um die Gensequenzierung in die Routineversorgung zu integrieren. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/qualitaetsstandards-fuer-den-blick-ins-tumorerbgut
Pressemitteilung - 09.09.2024 Neues Verfahren des Molekularen Engineerings ermöglicht komplexe Organoide Mithilfe eines neuen Verfahrens des Molekularen Engineering können Organoide gezielt in ihrer Entwicklung beeinflusst werden. Zum Einsatz kommen dabei Mikrokugeln aus gezielt gefalteter DNA, die im Inneren der Gewebestrukturen Wachstumsfaktoren oder andere Signalmoleküle freisetzen. Dadurch entstehen wesentlich komplexere Organoide, die die entsprechenden Gewebe besser nachahmen und einen realistischeren Zellmix aufweisen als bisher.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neues-verfahren-des-molekularen-engineerings-ermoeglicht-komplexe-organoide
Pressemitteilung - 21.08.2024 Ein molekulares Kontrollzentrum sorgt für Ordnung Wie werden Proteine in unseren Zellen noch während ihrer Herstellung modifiziert? Ein internationales Team aus Forschenden der Universität Konstanz, des Caltech und der ETH Zürich entschlüsselte den molekularen Mechanismus dieses Vorgangs, der für unser Leben und unsere Gesundheit essenziell ist.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/ein-molekulares-kontrollzentrum-sorgt-fuer-ordnung
Pressemitteilung - 05.08.2024 Verbesserte Diagnose bei Krebs- und Nierenerkrankungen Forschende haben ein neues Molekül für Kontrastmittel entwickelt. Hierdurch könnten zwei Arten der Bildgebung schneller und präziser werden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/verbesserte-diagnose-bei-krebs-und-nierenerkrankungen
Pressemitteilung - 03.07.2024 Förderpreis für Heidelberger Molekularbiologin Prof. Dr. Kerstin Göpfrich erhält den Alfried Krupp-Förderpreis 2024 für ihre Arbeiten in der synthetischen Biologie. Die dotierte Auszeichnung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung fördert jährlich junge Wissenschaftler in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, die ihre erste Professur innehaben. über fünf Jahren unterstützt der Preis flexible und unabhängige Forschung und Lehre. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/foerderpreis-fuer-heidelberger-molekularbiologin
Pressemitteilung - 13.06.2024 Position des Zellkerns wirkt sich auf Epigenetik und damit Genaktivität und Zellfunktion aus Je nachdem, ob sich der Zellkern einer epithelialen Zelle gerade auf der äußeren oder inneren Seite des Gewebes befindet, ist das Erbgut stärker oder schwächer acetyliert – Gene können also besser oder schlechter abgelesen werden. Dies zeigen Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) erstmals an der Entwicklung des Drosophila-Flügels. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/position-des-zellkerns-wirkt-sich-auf-epigenetik-und-damit-genaktivitaet-und-zellfunktion-aus
Pressemitteilung - 22.05.2024 Mechanobiologie: Radikale als positive Kraft Gemeinsam mit Kollegen aus Israel und den USA untersucht HITS-Gruppenleiterin Frauke Gräter die Auswirkungen physikalischer Kräfte auf das Protein Kollagen in zwei verschiedenen Modellorganismen. Ziel des Projekts ist es, die Auswirkungen sogenannter Mechanoradikale auf die Integrität des Gewebes und das Wohlbefinden des Organismus zu messen, mit Auswirkungen auf Gesundheit und Alterung.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/mechanobiologie-radikale-als-positive-kraft
Pressemitteilung - 21.05.2024 Auf der Suche nach besseren Therapiemöglichkeiten: Forscher wollen Produktionszellen für Biopharmazeutika optimieren Bessere Zellfabriken für die Herstellung modernster Biotherapeutika: Das ist das Ziel zweier Forschungsprojekte der Hochschule Biberach (HBC). Forscher des Instituts für Angewandte Biotechnologie (IAB) befassen sich intensiv mit der Frage, wie Produktionszelllinien optimiert werden können, damit Patienten, die an schwerwiegenden Krankheiten wie beispielsweise Tumoren oder Alzheimer leiden, besser therapiert werden können. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/auf-der-suche-nach-besseren-therapiemoeglichkeiten-forscher-wollen-produktionszellen-fuer-biopharmazeutika-optimieren
Pressemitteilung - 11.03.2024 Ein Gigant namens MIMAS in den Zellkraftwerken Freiburger Forschungsteam entdeckt Mega-Proteinkomplex mit überraschenden Eigenschaften in Mitochondrien.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/ein-gigant-namens-mimas-den-zellkraftwerken
Pressemitteilung - 19.01.2024 Von Algenresten zu hochwertigen Bioaktivstoffen Europäisches Projekt iCULTURE will Makroalgen nachhaltig nutzen Algen als neue Ressource für hochwertige Bioaktivstoffe: Das ist das Ziel des EU-Projekts iCULTURE. Es zielt darauf ab, ein Fermentationsverfahren zu entwickeln, das Meeresalgen in bioaktive Wirkstoffe wie beispielsweise antimikrobielle Peptide umwandelt. Gefördert werden die 17 Partner aus zehn Ländern, darunter die Universität Ulm, im Rahmen von Horizon Europe mit sechs Millionen Euro über einen Zeitraum von vier Jahren.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/von-algenresten-zu-hochwertigen-bioaktivstoffen-europaeisches-projekt-iculture-will-makroalgen-nachhaltig-nutzen
Pressemitteilung - 10.11.2023 Therapieresistenzen beim Multiplen Myelom: Molekulare Analysen einzelner Krebszellen decken neue Mechanismen auf Alle Krebszellen – auch innerhalb eines Tumors – unterscheiden sich voneinander und verändern sich im Laufe einer Krebserkrankung stetig weiter. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Universität Heidelberg, des Universitätsklinikums Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums haben beim Multiplen Myelom molekulare Veränderungen identifiziert, die es einzelnen Krebszellen ermöglichen, trotz Therapie zu überleben.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/therapieresistenzen-beim-multiplen-myelom-molekulare-analysen-einzelner-krebszellen-decken-neue-mechanismen-auf
Pressemitteilung - 02.11.2023 Wenn das eigene Immunsystem verrücktspielt Molekulare Grundlagen einer neuartigen schweren autoinflammatorischen Erkrankung entdeckt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Molekulare Virologie am Universitätsklinikum Ulm (UKU) haben wichtige Fortschritte in der Erforschung einer neu entdeckten schweren autoinflammatorischen Erkrankung gemacht. Sie gehört zu einer Gruppe von angeborenen Immunstörungen den sogenannten ‚Typ I Interferonopathien‘. Diese lösen unter anderem Entwicklungsstörungen bei Kindern aus und sind bisher unheilbar.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wenn-das-eigene-immunsystem-verruecktspielt-molekulare-grundlagen-einer-neuartigen-schweren-autoinflammatorischen-erkrankung-ent