Pressemitteilung - 28.11.2024 Molekularbiologie: Neues interdisziplinäres Graduiertenkolleg erforscht zelluläre Regulation Zellteilung, Zelldifferenzierung, Zellreparatur oder Zelltod spielen eine fundamentale Rolle für den menschlichen Organismus, seine Entwicklung, Gesundheit und Fortpflanzung. Gesteuert werden Zellveränderungsprozesse von zwei Regulationsmechanismen: Chromatinmodifikationen und Zellsignalnetzwerken. Das Graduiertenkolleg EpiSignal beleuchtet das bisher kaum erforschte Zusammenspiel dieser beiden komplexer Systeme.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/molekularbiologie-neues-interdisziplinaeres-graduiertenkolleg-erforscht-zellulaere-regulation
Pressemitteilung - 13.10.2021 Neuer Ansatz gegen Nebenwirkungen von Antibiotika Forschende aus Tübingen und Heidelberg analysieren Kollateralschäden, die Antibiotika im Darm verursachen – Gegenmittel könnten nützliche Bakterien besser schützen. Antibiotika helfen bei der Behandlung bakterieller Infektionen und retten jedes Jahr Millionen von Leben. Sie können aber auch die hilfreichen Mikroben in unserem Darm schädigen, eine der ersten Verteidigungslinien unseres Körpers gegen Krankheitserreger schwächen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neuer-ansatz-gegen-nebenwirkungen-von-antibiotika
Pressemitteilung - 27.07.2026 Fortschritt in der Krebsforschung: Neue Software erleichtert die Analyse komplexer Gewebebilder Dank moderner Bildgebungsverfahren ist es inzwischen möglich, mit nur einer Gewebeprobe zu ermitteln, welche Zellen im Gewebe vorhanden sind und wie diese organisiert sind. Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, des Universitätsklinikums Düsseldorf und des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie hat nun eine Software entwickelt, die bei der Analyse dieser Ergebnisse künftig unterstützen soll. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/fortschritt-der-krebsforschung-neue-software-erleichtert-die-analyse-komplexer-gewebebilder
Pressemitteilung - 07.11.2025 Wie die biologische Uhr im weiblichen Fortpflanzungstrakt tickt - Breakthrough of the Year Award 2025 für Ângela Gonçalves Endometriose, Eierstockkrebs, Menopause – noch immer wenig erforscht und oft falsch diagnostiziert. Ângela Gonçalves kombiniert KI, Molekularbiologie und klinische Erkenntnisse, um Strategien für die Früherkennung, personalisierte Versorgung und gesünderes Altern zu entwickeln – und damit geschlechtsspezifische Vorurteile in der Medizin direkt in Frage zu stellen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-die-biologische-uhr-im-weiblichen-fortpflanzungstrakt-tickt-breakthrough-year-award-2025-fuer-angela-goncalves
Pressemitteilung - 03.02.2023 Offizielle Gründung der Health + Life Science Alliance Heidelberg Mannheim Mit gemeinnütziger GmbH institutionellen Rahmen für interdisziplinäre Forschungszusammenarbeit, innovative Technologieentwicklung und herausragende Gesundheitsversorgung in der Rhein-Neckar Region geschaffen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/offizielle-gruendung-der-health-life-science-alliance-heidelberg-mannheim
Pressemitteilung - 26.09.2025 Neue DFG-Forschungsgruppe von Mannheim aus koordiniert Mit einem Förderantrag für eine neue Forschungsgruppe im Bereich Onkologie war die Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg in der jüngsten Bewilligungsrunde der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erfolgreich. Der neue Forschungsverbund GenoMiCC* verfolgt den vielversprechenden Ansatz, mittels funktioneller Genomik und Mikrobiomik neue Ansatzpunkte für eine personalisierte Therapie von Darmkrebs zu identifizieren. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-dfg-forschungsgruppe-von-mannheim-aus-koordiniert-1
Pressemitteilung - 04.03.2021 Induzierte pluripotente Stammzellen verraten Krankheitsursachen Induzierte pluripotente Stammzellen (iPSC) sind geeignet, um die verantwortlichen Gene zu entdecken, die komplexen und auch seltenen genetischen Erkrankungen zugrunde liegen. Dies konnten Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) gemeinsam mit internationalen Partnern erstmals mit einer Untersuchung an iPS-Zelllinien von fast tausend Spendern zeigen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/induzierte-pluripotente-stammzellen-verraten-krankheitsursachen
Pressemitteilung - 10.02.2021 Neues Puzzleteil der HIV-Infektion erforscht: Virus-Capsid gelangt unversehrt in den Zellkern Wissenschaftlern des Zentrums für Infektiologie am Universitätsklinikum Heidelberg und des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie in Heidelberg ist es erstmals gelungen, das HI-Virus beim Transport in den Kern der infizierten Zelle abzubilden. Die elektronentomografischen Aufnahmen zeigen: Die Protein-Hülle des Virus passiert die Kernpore als Ganzes und zerbricht erst im Inneren des Zellkerns, wo es die Virus-Erbinformation freisetzt.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neues-puzzleteil-der-hiv-infektion-erforscht-virus-capsid-gelangt-unversehrt-den-zellkern
Pressemitteilung - 01.12.2022 „The World of RNAs“: Netzwerkveranstaltung BioPharma Cluster Wie werden aus wissenschaftlichen Erkenntnissen wirkungsvolle Therapien? Bei der Netzwerkveranstaltung „The World of RNAs“ diskutieren Forschende aus den Lebenswissenschaften mit Expertinnen und Experten aus der Pharmaindustrie. Die Veranstaltung findet am 1. Dezember um 13 Uhr im Stadthaus statt. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung schneller ihren Weg in die industrielle Herstellung und therapeutische Anwendung finden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/world-rnas-netzwerkveranstaltung-biopharma-cluster-wie-werden-aus-wissenschaftlichen-erkenntnissen-wirkungsvolle-therapien
Pressemitteilung - 11.03.2024 Ein Gigant namens MIMAS in den Zellkraftwerken Freiburger Forschungsteam entdeckt Mega-Proteinkomplex mit überraschenden Eigenschaften in Mitochondrien.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/ein-gigant-namens-mimas-den-zellkraftwerken
Pressemitteilung - 03.07.2024 Förderpreis für Heidelberger Molekularbiologin Prof. Dr. Kerstin Göpfrich erhält den Alfried Krupp-Förderpreis 2024 für ihre Arbeiten in der synthetischen Biologie. Die dotierte Auszeichnung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung fördert jährlich junge Wissenschaftler in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, die ihre erste Professur innehaben. über fünf Jahren unterstützt der Preis flexible und unabhängige Forschung und Lehre. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/foerderpreis-fuer-heidelberger-molekularbiologin
Lab-on-a-chip - 11.11.2020 Mikrofluidische Plattform für die bestmögliche Krebstherapie Jeder Tumor und jeder Patient sind anders, zudem gibt es individuelle Reaktionen auf Medikamente und Resistenzen. Patientenspezifische Krebsbehandlungen erfordern innovative und kostengünstige Ansätze. Das TheraMe!-Konsortium hat ein neuartiges Instrument entwickelt: eine Kombination aus mikrofluidischen Experimenten und mathematischer Modellierung, die im Rahmen der Krebs-Präzisionsmedizin eingesetzt werden und Fehltherapien vermeiden soll.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/Mikrofluidische-Plattform-f%C3%BCr-die-bestm%C3%B6gliche-Krebstherapie
Pressemitteilung - 20.01.2023 Tschechischer Erfinderpreis für Martina Benešová-Schäfer Mit den "Česká Hlava"-Preisen ehrt die tschechische Regierung alljährlich seit 2002 die brillantesten Köpfe des Landes und würdigt außergewöhnliche Leistungen in Forschung, Entwicklung und Innnovation. Zu den sechs Preisträgern und Preisträgerinnen, die 2022 in der Prager Karls-Universität geehrt wurden, zählt auch Martina Benešová-Schäfer vom Deutschen Krebsforschungszentrum.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/tschechischer-erfinderpreis-fuer-martina-benesova-schaefer
Pressemitteilung - 02.08.2023 Freiburger Forschungsteam klärt signalabhängige Bildung von Mitochondrien auf Mitochondrien werden auch als Kraftwerke der Zellen bezeichnet, sie sind für den menschlichen Stoffwechsel unverzichtbar. Humane Mitochondrien bestehen aus 1.300 verschiedenen Proteinen und zwei fetthaltigen Biomembranen. Die überwiegende Mehrzahl aller Mitochondrienproteine wird mithilfe eines abspaltbaren Transportsignals hergestellt und muss aktiv in die Mitochondrien transportiert werden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/freiburger-forschungsteam-klaert-signalabhaengige-bildung-von-mitochondrien-auf
Pressemitteilung - 27.05.2026 Antimetaboliten im Fokus: Neue Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe erforscht Wirkmechanismen bestimmter Krebsmedikamente Einige Chemotherapeutika wirken, indem sie den Stoffwechsel von Krebszellen stören und teilweise auch deren Erbgut schädigen. Wie diese Medikamente in Zukunft noch wirksamer eingesetzt werden könnten – insbesondere zur Krebstherapie bei Kindern –, untersucht eine neue Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe unter Leitung von Dr. Christopher Carnie, Wissenschaftler an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/antimetaboliten-im-fokus-neue-emmy-noether-nachwuchsgruppe-erforscht-wirkmechanismen-bestimmter-krebsmedikamente
Pressemitteilung - 09.09.2021 Maschinelles Lernen verbessert die biologische Bildanalyse Mit der superauflösenden Mikroskopie gewinnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Einblicke in die Welt der Zellen und können nanometerkleine Strukturen im Zellinneren erkunden. Das Verfahren hat die Lichtmikroskopie revolutioniert und seinen Erfindern 2014 den Nobelpreis für Chemie eingebracht. Tübinger KI-Forscher haben in einem internationalen Projekt einen Algorithmus entwickelt, der diese Technologie wesentlich beschleunigt.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/maschinelles-lernen-verbessert-die-biologische-bildanalyse
Dossier - 01.04.2013 Retroviren Vom Krankheitserreger zum Therapiehelfer Viren sind infektiöse Partikel die nicht zur selbstständigen Vermehrung fähig sind und keinen eigenen Stoffwechsel haben. Die Familie der Retroviren tritt vor allem mit ihrem berüchtigsten Vertreter in Erscheinung dem humanen Immundefizienz-Virus HIV das unbehandelt früher oder später zu AIDS führt. Doch Retroviren sind für die Forschung nicht nur wegen ihrer Bekämpfung als Erreger von Interesse.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/dossier/retroviren-vom-krankheitserreger-zum-therapiehelfer
Pressemitteilung - 19.05.2023 Zwei neue Sonderforschungsbereiche in der Medizin an der Universität Freiburg bewilligt Der Einsatz Künstlicher Intelligenz auch bei relativ kleinen medizinischen Datensätzen wird als Forschungsschwerpunkt an der Universität Freiburg gestärkt: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den neuen Sonderforschungsbereich (SFB) 1597 „Small Data“ bis Juni 2027 mit über 11 Millionen Euro. Bei erfolgreichen Fortsetzungsanträgen könnte der neue SFB über insgesamt zwölf Jahre laufen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/zwei-neue-sonderforschungsbereiche-der-medizin-der-universitaet-freiburg-bewilligt
Pressemitteilung - 09.12.2021 Alle Förderzusagen für Innovationscampus in der Region Rhein-Neckar erteilt Die Landesregierung hat alle Förderzusagen für den neuen Innovationscampus „Heidelberg Mannheim Health and Life Science Alliance“ erteilt. Das Land unterstützt den Aufbau des Forschungsschwerpunkts mit internationaler Strahlkraft für die Jahre 2021 bis 2024 mit 40 Millionen Euro.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/alle-foerderzusagen-fuer-innovationscampus-der-region-rhein-neckar-erteilt
Pressemitteilung - 19.01.2024 Von Algenresten zu hochwertigen Bioaktivstoffen Europäisches Projekt iCULTURE will Makroalgen nachhaltig nutzen Algen als neue Ressource für hochwertige Bioaktivstoffe: Das ist das Ziel des EU-Projekts iCULTURE. Es zielt darauf ab, ein Fermentationsverfahren zu entwickeln, das Meeresalgen in bioaktive Wirkstoffe wie beispielsweise antimikrobielle Peptide umwandelt. Gefördert werden die 17 Partner aus zehn Ländern, darunter die Universität Ulm, im Rahmen von Horizon Europe mit sechs Millionen Euro über einen Zeitraum von vier Jahren.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/von-algenresten-zu-hochwertigen-bioaktivstoffen-europaeisches-projekt-iculture-will-makroalgen-nachhaltig-nutzen
Pressemitteilung - 17.03.2025 RNA-Origami: Künstliche Zytoskelette für die Konstruktion synthetischer Zellen Mit dem Ziel, lebende Zellen aus nicht-lebenden Bausteinen zu erschaffen, arbeitet die synthetische Biologie mit RNA-Origami. Dieses Werkzeug nutzt die Multifunktionalität des Biomoleküls RNA, um es zu Bausteinen zu falten, so dass die Proteinsynthese überflüssig wird. Mithilfe dieser Technik des RNA-Origami ist es gelungen, Nanoröhrchen herzustellen, die sich zu Zytoskelett-ähnlichen Strukturen falten.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/rna-origami-kuenstliche-zytoskelette-fuer-die-konstruktion-synthetischer-zellen
Pressemitteilung - 26.02.2026 Mitochondrien beeinflussen die Fettspeicher der Zelle Die Kraftwerke der Zellen, die sogenannten Mitochondrien, können die Zahl der Lipidtröpfchen in der Zelle beeinflussen. Erforscht wurde dieser bislang unbekannte Mechanismus an Bäckerhefe. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Freiburg in Zusammenarbeit mit der Universität Bonn und dem Universitätsklinikum Bonn. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature Cell Biology erschienen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/mitochondrien-beeinflussen-die-fettspeicher-der-zelle
Dossier - 27.08.2012 Evo-Devo die Synthese von Entwicklungs- und Evolutionsbiologie Die Evo-Devo-Forschung hat zu neuen Vorstellungen über die Entstehung der Tiere und ihrer Gewebe und Organe geführt. Deren immense Formenvielfalt beruht auf der Variation von Aktivitäten einer begrenzten Anzahl von Master-Genen, die die Entwicklung des frühen Embryos steuern. Diese Master-Gene wurden während der Evolution in hohem Maße konserviert. Ihre Analyse erlaubt Rückschlüsse, wie Tiere und ihre unterschiedlichen Baupläne entstanden sind.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/dossier/evo-devo-die-synthese-von-entwicklungs-und-evolutionsbiologie
Pressemitteilung - 05.08.2024 Verbesserte Diagnose bei Krebs- und Nierenerkrankungen Forschende haben ein neues Molekül für Kontrastmittel entwickelt. Hierdurch könnten zwei Arten der Bildgebung schneller und präziser werden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/verbesserte-diagnose-bei-krebs-und-nierenerkrankungen
Pressemitteilung - 23.04.2026 Schneller und präziser durch maschinelles Lernen Moleküle in biologischen Zellen sind ständig in Bewegung. Sie zu untersuchen ist jedoch nach wie vor schwierig, da die Prozesse auf sehr kleinen Längen- und Zeitskalen ablaufen. Forscher des HITS und des MPI-P haben nun eine Simulationsmethode entwickelt, die schnell arbeitet und chemische Prozesse in Zellen mit hoher Präzision vorhersagen kann. Die Ergebnisse wurden in Nature Communications veröffentlicht.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/schneller-und-praeziser-durch-maschinelles-lernen