Pressemitteilung - 02.11.2022 Mikro-RNAs helfen, das Lungenkrebsrisiko genauer zu bestimmen Durch gezielte Früherkennung mit bildgebenden Verfahren in Hochrisikogruppen ließe sich die Zahl der Sterbefälle an Lungenkrebs deutlich reduzieren. Die Risikoabschätzung für Lungenkrebs erfolgt bislang üblicherweise anhand des Raucherstatus. Präziser lässt sich das Risiko allerdings vorhersagen, wenn zusätzlich zum Zigarettenkonsum und anderen Risikofaktoren ein Muster bestimmter RNA-Schnipsel im Blut berücksichtigt wird.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/mikro-rnas-helfen-das-lungenkrebsrisiko-genauer-zu-bestimmen
Pressemitteilung - 02.11.2022 Wie Zellen die richtigen Partner finden Während des Wachstums und der Entwicklung von Lebewesen müssen unterschiedliche Zelltypen miteinander in Kontakt kommen, um gemeinsam Gewebe und Organe zu bilden. Ein kleines Team um Prof. Dr. Anne Classen vom Exzellenzcluster CIBSS der Universität Freiburg hat nun herausgefunden, dass komplexe Formveränderungen während der Entwicklung ausschließlich über die Affinität von Zellen zueinander gesteuert werden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-zellen-die-richtigen-partner-finden
Pressemitteilung - 22.05.2023 Pandemien verhindern und wirksam vorbeugen Volkswagen Stiftung fördert mit rund 1,5 Millionen Euro internationales Forschungsprojekt. Interdisziplinäres Team unter Federführung des Instituts für Global Health am Universitätsklinikums Heidelberg erforscht in Thailand und Laos die Übertragung von Krankheitserregern von Tieren auf den Menschen. Langfristiges Ziel ist die Entwicklung nachhaltiger Vorsorgemaßnahmen gegen zukünftige Pandemien.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/pandemien-verhindern-und-wirksam-vorbeugen
Pressemitteilung - 04.07.2023 Methylierungsanalyse verbessert Lungenkrebs-Risikovorhersage Durch gezielte CT-basierte Früherkennung in Hochrisikogruppen ließe sich die Zahl der Sterbefälle an Lungenkrebs deutlich reduzieren. Das Lungenkrebs-Risiko wird bislang üblicherweise anhand der Raucherhistorie ermittelt. Deutlich präziser kann das Risiko eingeschätzt werden, wenn zusätzlich der Methylierungsstatus bestimmter Gene untersucht wird, zeigten nun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ).https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/methylierungsanalyse-verbessert-lungenkrebs-risikovorhersage
Pressemitteilung - 23.06.2023 Das molekulare Kontrollzentrum unserer Proteinfabriken Konstanzer und Züricher Forschende entschlüsseln einen biochemischen Mechanismus, der dafür sorgt, dass neuentstehende Proteine beim Verlassen der zelleigenen Proteinfabriken korrekt weiterverarbeitet werden. Damit wird ein seit langem bestehendes Rätsel der Proteinsortierung gelöst.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/das-molekulare-kontrollzentrum-unserer-proteinfabriken
Pressemitteilung - 17.04.2024 Zellbiologie: Molekularer Code regt Pionierzellen zum Aufbau von Blutgefäßen im Körper an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind mit über 18 Mio. Toten pro Jahr die weltweit häufigste Todesursache. Ein Team von Forschenden des KIT identifizierte einen neuen Zelltyp in Blutgefäßen, der das Gefäßwachstum entscheidend mitverantwortet. Die Entdeckung könnte neue therapeutische Strategien zur Behandlung ischämischer Herz-Kreislauf-Erkrankungen ermöglichen, Erkrankungen, die auf die verminderte oder fehlende Durchblutung von Gewebe zurückgehen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/zellbiologie-molekularer-code-regt-pionierzellen-zum-aufbau-von-blutgefaessen-im-koerper
Pressemitteilung - 11.07.2024 DKFZ Innovation Award und DKFZ-Patienten-Experten-Preis vergeben Der Förderverein „Freunde des Deutschen Krebsforschungszentrums" unterstützt das DKFZ und trägt dazu bei, die Position im internationalen Wettbewerb zu stärken. Mit dem beim diesjährigen Jahresempfang vergebenen DKFZ Innovation Award zeichnet der Verein mit Titus Brinker einen Forscher aus, dessen hoch innovative Arbeiten eine Brücke schlagen von der Forschung zur praktischen Verwertung mit Vermarktungspotenzial. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/dkfz-innovation-award-und-dkfz-patienten-experten-preis-vergeben
Pressemitteilung - 29.07.2025 Neue Methode zum Design maßgeschneiderter Proteinbinder Das Design von Proteinbindern war lange Zeit eine entmutigende Herausforderung im Bereich der computergestützten Biologie. Forscher haben nun eine Pipeline entwickelt, die das Prinzip der Formkomplementarität nutzt, um ortsspezifische Proteinbinder zu entwerfen, die dann präzise auf ausgewählte Zielstellen optimiert werden. Die Forscher testeten dies an Proteinen, die mit Krebs in Verbindung gebracht werden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-methode-zum-design-massgeschneiderter-proteinbinder
Pressemitteilung - 12.08.2025 Östrogene schützen vor einer akuten Nierenschädigung Der hormonabhängige weibliche Schutz der Nieren funktioniert über ein vielschichtiges Abwehrsystem gegen Ferroptose. Eine aktuelle Arbeit dazu wurde im renommierten Journal Nature veröffentlicht. Die Dimension der neuen Erkenntnisse ist weitreichend.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/oestrogene-schuetzen-vor-einer-akuten-nierenschaedigung
Pressemitteilung - 31.03.2026 Erste Schritte in Richtung Zelltherapie bei Hirnkrankheiten Freiburger Forschende haben einen Weg gefunden, im Tiermodell defekte Immunzellen an den Blutgefäßen des Gehirns selektiv zu ersetzen. Dies ist ein wichtiger erster Schritt für Zelltherapien bei Alzheimer und weiteren Hirnerkrankungen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Immunology veröffentlicht.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/erste-schritte-richtung-zelltherapie-bei-hirnkrankheiten
Pressemitteilung - 09.04.2026 Digitale Erfassung des gesundheitlichen Befindens Patientinnen und Patienten regelmäßig zu ihrer gesundheitsbezogenen Lebensqualität zu befragen, ist ein wichtiger Aspekt patientenzentrierter Medizin. Am Universitätsklinikum Heidelberg kommt dafür in einem Pilotprojekt ein neues digitales System zum Einsatz: Die Patientinnen und Patienten beantworten Onlinefragebögen auf ihren eigenen Mobilgeräten, im Anschluss werden die Daten direkt in die Patientenakte übermittelt. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/digitale-erfassung-des-gesundheitlichen-befindens
Pressemitteilung - 23.04.2026 Neues „WHO-Kollaborationszentrum für neuartige Diagnostika für Infektionskrankheiten“ am Universitätsklinikum Heidelberg Die Abteilung „Infektions- und Tropenmedizin“ am Zentrum für Infektiologie des Universitätsklinikums Heidelberg ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum „WHO-Kollaborationszentrum für neuartige Diagnostika für Infektionskrankheiten“ ernannt worden. Im Rahmen der Kooperation unterstützt die Abteilung die WHO bei einem ihrer grundlegenden Ziele: der weltweiten Bekämpfung von Infektionskrankheiten.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neues-who-kollaborationszentrum-fuer-neuartige-diagnostika-fuer-infektionskrankheiten-am-universitaetsklinikum-heidelberg
Pressemitteilung - 09.06.2026 Künstliche Intelligenz macht patientenrelevante Therapieerfolge besser vorhersagbar Tübinger Forschende zeigen am Beispiel der Parkinson-Therapie, wie KI Verbesserungen der Lebensqualität besser vorhersagen kannhttps://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/kuenstliche-intelligenz-macht-patientenrelevante-therapieerfolge-besser-vorhersagbar-1
Pressemitteilung - 25.06.2026 Verleihung des Württembergischen Krebspreises 2026 am Universitätsklinikum Tübingen: Beide Preise gehen nach Tübingen Die Dres. Carl Maximilian und Carl Manfred Bayer-Stiftung zeichnet am 23. Juli 2026 im Konferenzzentrum des Universitätsklinikums Tübingen die diesjährigen Preisträger aus. Die Preise übergibt die Stiftungsvorsitzende Prof. Dr. Claudia Lengerke im Rahmen einer Feierstunde.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/verleihung-des-wuerttembergischen-krebspreises-2026-am-universitaetsklinikum-tuebingen-beide-preise-gehen-nach-tuebingen
Pressemitteilung - 14.09.2026 Nicht nur den Tumor bekämpfen: Forschende nehmen seine Schutzbarriere ins Visier Ein neuer Ansatz könnte die Wirksamkeit von Immuntherapien bei bestimmten Krebserkrankungen verbessern: Statt Krebszellen direkt anzugreifen, richtet sich die Therapie gegen die Tumorumgebung. An Gewebeschnitten von Patient:innen mit Lungen- und Eierstockkrebs zeigen Forschende des Bosch Health Campus, der Uni Stuttgart und der Uniklinik Jena, wie ein neuer Antikörper das Tumorgewebe angreift und eine Immunreaktion gegen den Tumor auslöst. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/nicht-nur-den-tumor-bekaempfen-forschende-nehmen-seine-schutzbarriere-ins-visier
Pressemitteilung - 24.09.2025 Forum Gesundheitsstandort: Präventionsallianz soll Gesundheitsvorsorge und Gesundheitskompetenz im Land verbessern Mit einer „Präventionsallianz Baden-Württemberg“ setzt die Landesregierung künftig verstärkt auf das Thema Gesundheitsvorsorge und die Vermittlung von Gesundheitskompetenz. Bei der siebten Jahresveranstaltung des Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg haben über 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Gesundheitswesen und Wirtschaft darüber diskutiert, wie sich Prävention und Gesundheitsförderung stärker verankern lässt. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/forum-gesundheitsstandort-praeventionsallianz-soll-gesundheitsvorsorge-und-gesundheitskompetenz-im-land-verbessern
Projekt Health Data Futures - 11.01.2024 Ein Netzwerk des Vertrauens schaffen In dem trinationalen Projekt „Health Data Futures“ haben Stakeholder und Expertinnen und Experten aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz patientenzentrierte Innovationen auf den Weg gebracht. Durch Einsatz von verschiedenen Zukunftsszenarien könnten es bald noch mehr werden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/ein-netzwerk-des-vertrauens-schaffen
Pressemitteilung - 19.09.2024 Qualitätsstandards für den Blick ins Tumorerbgut Die personalisierte Medizin mit individuell maßgeschneiderten Therapien wird bei Krebserkrankungen mehr Realität. Dazu benötigt es einen Blick in das Erbgut der Tumoren. Eine Forschergruppe aus dem Deutschen Netzwerk für Personalisierte Medizin (DNPM) hat erfasst, nach welchen Qualitätsstandards die Genomanalysen in Deutschland durchgeführt werden. Die Daten sind Voraussetzung, um die Gensequenzierung in die Routineversorgung zu integrieren. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/qualitaetsstandards-fuer-den-blick-ins-tumorerbgut
Pressemitteilung - 25.09.2024 Wie Entwicklungssignale zur genetischen Mosaikbildungen beitragen können Bestimmte Entwicklungssignale spielen eine entscheidende Rolle bei der Erhaltung unserer genetischen Baupläne. Sie verhindern, dass es zu Veränderungen des Genoms kommt. Der zugrundeliegende biologische Mechanismus hilft, dass sich die DNA bei der Zellteilung nach dem ursprünglichen genetischen Bauplan in identischer Kopie vervielfältigt. Bei der Bildung von Nervenzellen kann er aber auch zum genomischen Mosaizismus beitragen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-entwicklungssignale-zur-genetischen-mosaikbildungen-beitragen-koennen
Pressemitteilung - 01.06.2023 Deutsche Biotechnologieunternehmen müssen mit weniger Geld auskommen – aber vielversprechende Produktpipeline Nach zwei Rekordjahren floss im Jahr 2022 deutlich weniger frisches Kapital in die dt. Biotechnologie-Branche: Die Kapitalaufnahme sank von 2,4 Mrd. auf 812 Mio. Euro – ein Rückgang um 67%. Im Jahr 2020 waren sogar insg. 3,0 Mrd. Euro an die deutschen Biotechnologie-Unternehmen geflossen. Ein ähnlich starker Rückgang wie in Deutschland wurde im vergangenen Jahr auch europaweit verzeichnet: Die Kapitalaufnahme sank um 65% von 22 auf 7,8 Mrd. Euro.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/deutsche-biotechnologieunternehmen-muessen-mit-weniger-geld-auskommen-aber-vielversprechende-produktpipeline
Pressemitteilung - 22.01.2021 Herzzellen erfrischen ihr Zellmilieu durch Saug-Pump-Bewegung Wie es Herzmuskelzellen gelingt nach jedem Herzschlag das sie umgebende Milieu zu regenerieren, erklären jetzt Freiburger Wissenschaftler mit einem mikroskopischen Pump-Mechanismus. Dieser bietet auch neue Therapieansätze bei Herzkrankheiten.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/herzzellen-erfrischen-ihr-zellmilieu-durch-saug-pump-bewegung
Pressemitteilung - 01.03.2023 Neues KIT-Zentrum für Gesundheitstechnologien gestartet Die Digitalisierung wirkt sich nicht nur auf das Privat- und das Arbeitsleben aus, sondern sie beeinflusst und verändert auch die gesamte Gesundheitsversorgung. Um diesen Transformationsprozess zu fördern, startet am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) das Zentrum „Health Technologies“ (KIT-HealthTech). Ziel ist es, digitale und technologische Lösungen für Medizinprodukte aus der Perspektive und zum Nutzen der Gesellschaft zu entwickeln.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neues-kit-zentrum-fuer-gesundheitstechnologien-gestartet
Transkranielle Magnetstimulation (TMS) - 10.12.2024 Sync2Brain: Mit Magnetwellen gegen Depressionen Wenn herkömmliche Therapien bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen versagen, kann die Transkranielle Magnetstimulation (TMS) eine Alternative bieten. Dabei werden gezielt Hirnregionen durch Magnetwellen stimuliert. Das Unternehmen sync2brain hat ein Verfahren entwickelt, das diese Stimulation mithilfe von EEG-Messungen auf die individuellen Hirnströme der Patient:innen abstimmt – und so die Wirksamkeit der TMS deutlich steigern könnte.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/sync2brain-mit-magnetwellen-gegen-depressionen
Pressemitteilung - 23.06.2021 Land ist Spitzenreiter bei Vermittlung von digitaler Gesundheitskompetenz Um Bürgerinnen und Bürger sowie Gesundheitsfachkräfte für die Digitalisierung in Gesundheit und Pflege fit zu machen, investieren das Land und die Europäische Union mehr als fünf Millionen Euro in Projekte zur Förderung digitaler Gesundheitskompetenz. Damit ist Baden-Württemberg bundesweit Spitzenreiter.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/land-ist-spitzenreiter-bei-vermittlung-von-digitaler-gesundheitskompetenz
Pressemitteilung - 26.07.2021 Impfung gegen erblichen Darmkrebs bei Mäusen erfolgreich Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Universitätsklinikum Heidelberg konnten erstmals die Entstehung von erblichem Darmkrebs mit einer Schutzimpfung hinauszögern. Mäuse mit einer erblichen Veranlagung für Darmkrebs überlebten nach Impfung signifikant länger als ungeimpfte Artgenossen. Eine Kombination der Impfung mit einem entzündungshemmenden Medikament steigerte den Schutzeffekt.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/impfung-gegen-erblichen-darmkrebs-bei-maeusen-erfolgreich