Pressemitteilung - 19.02.2025 Förderung für weltweit zugängliche Schnell-Identifikation von Tumorzellen Eine Kombination aus neuer Labortechnologie und künstlicher Intelligenz soll eine schnelle und präzise Unterscheidung von Untergruppen von Hirntumoren flächendeckend verfügbar machen. Das Projekt wird innerhalb einer EU-Ausschreibung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund einer Million Euro gefördert. Ziel ist es, künftig zuverlässig die individuell passende Krebstherapie bei Patienten mit Hirntumoren auswählen zu können.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/foerderung-fuer-weltweit-zugaengliche-schnell-identifikation-von-tumorzellen
Projekt REVeyeVE - 06.02.2025 Zielgerichtete virusfreie Gentherapie fürs Auge mit Hilfe abbaubarer Nanopropeller Augenerkrankungen, die bereits bei jungen Menschen zur Erblindung führen, werden überwiegend durch Genveränderungen verursacht. Ein interdisziplinäres Team aus Tübingen und Heidelberg entwickelt ein neuartiges gentherapeutisches Verfahren auf der Basis von biologisch abbaubaren und magnetischen Nanopropellern, mit denen intakte Gene effektiv in die betroffenen Zellen eingeschleust werden sollen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/zielgerichtete-virusfreie-gentherapie-fuers-auge-mithilfe-abbaubarer-nanopropeller
Pressemitteilung - 16.06.2025 Neuartige Labormodelle ebnen Weg für gezielte Therapien bei kindlichen Sarkomen Sarkome im Weichgewebe treten auch bei jungen Menschen auf und sind besonders schwer zu behandeln. Aufgrund fehlender Labormodelle sind die Ursachen für ihre Entstehung kaum verstanden. Einem Forscherteam ist es gelungen, Mausmodelle mit einem funktionierenden Immunsystem zu erzeugen, die eine Vielzahl Sarkomtypen abbilden. Das Verfahren eröffnet neue Wege für die gezielte Entwicklung von Immuntherapien für Kinder und Jugendliche mit Sarkomen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neuartige-labormodelle-ebnen-weg-fuer-gezielte-therapien-bei-kindlichen-sarkomen
Pressemitteilung - 14.08.2025 Hirntumorzellen im Schlafmodus einfrieren Jeder Hirntumor ist aus Zellen in aufeinander abfolgenden Aktivierungsstadien aufgebaut. Forschende haben nun bei Hirntumoren den individuellen Aufbau dieser Aktivierungs-Pyramiden analysiert. Dabei stießen sie auf ein Signalprotein, das den Übergang vom ruhenden zum aktivierten Zustand verlangsamt. Die Hoffnung ist, Krebszellen damit dauerhaft in einem Ruhezustand einzufrieren und damit das Tumorwachstum aufzuhalten.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/hirntumorzellen-im-schlafmodus-einfrieren
Pressemitteilung - 25.10.2025 Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zu Besuch an der Universitätsmedizin Mannheim Die Bundesministerin für Gesundheit, Nina Warken, hat heute die Universitätsmedizin Mannheim (UMM) besucht, um sich ein Bild von der Forschungs- und Innovationskraft des Standorts sowie vom aktuellen Stand des geplanten Verbunds der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim zu machen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/bundesgesundheitsministerin-nina-warken-zu-besuch-der-universitaetsmedizin-mannheim
Pressemitteilung - 26.01.2026 Künstliche Intelligenz lernt vom Tier: Neuer Ansatz kann chirurgische Bildgebung verbessern Forschende am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) stellen eine Methode vor, mit der künstliche Intelligenz (KI) lernen kann, medizinische Bilddaten vom Tier auf den Menschen zu übertragen. Das sogenannte „Xeno-Learning“ könnte zukünftig dazu beitragen, chirurgische Eingriffe sicherer und präziser zu machen – ohne dabei auf menschliche Trainingsdaten angewiesen zu sein.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/kuenstliche-intelligenz-lernt-vom-tier-neuer-ansatz-kann-chirurgische-bildgebung-verbessern
Pressemitteilung - 12.03.2026 Wie Krebs-Immuntherapien das Herz beeinflussen Mit einer Fördersumme von 1,3 Mio Euro unterstützt die Hector Stiftung ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zu den kardiologischen Nebenwirkungen sogenannter Checkpoint‑Inhibitoren. Das Konsortium mit Partnern an der Medizinischen Fakultät Heidelberg, am DKFZ, dem Max-Delbrück Zentrum in Berlin und dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein untersucht, warum diese Krebstherapeutika das Risiko für die Koronare Herzkrankheit erhöhen können. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-krebs-immuntherapien-das-herz-beeinflussen
Pressemitteilung - 20.08.2021 Wann wird eine Leberzirrhose zum Krebs? Ein Leberkarzinom (Hepatozelluläres Karzinom, HCC) ist ein bösartiger Tumor, der von den Zellen in der Leber ausgeht. Wird Leberkrebs in einem frühen Stadium entdeckt, liegt die Überlebenswahrscheinlichkeit fünf Jahre nach der Diagnose etwa bei 50 Prozent. Da die Erkrankung aber lange Zeit ohne Symptome verläuft, ist sie oftmals zum Zeitpunkt der Diagnose schon in einem fortgeschrittenen Stadium. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wann-wird-eine-leberzirrhose-zum-krebs
Pressemitteilung - 01.03.2022 CureVac gründet Tochtergesellschaft zur Weiterentwicklung des RNA Printers CureVac gründet Tochtergesellschaft zur Weiterentwicklung des RNA Printers, der Impfstoffe und RNA-Therapeutika produzieren soll. Der Printer soll den Zugang zur mRNA-Technologie erweitern sowie dezentrale mRNA-Produktentwicklungen ermöglichen. Dr. Markus Bergmann wird Geschäftsführer der neuen Tochtergesellschaft CureVac RNA Printer GmbH.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/curevac-gruendet-tochtergesellschaft-zur-weiterentwicklung-des-rna-printers
Pressemitteilung - 22.02.2024 Neuer Ansatz zur Aufzeichnung zellulärer Aktivitäten In lebenden Zellen finden viele Ereignisse gleichzeitig statt. Die Aufzeichnung dieser Aktivitäten ist Voraussetzung für das molekulare Verständnis des Lebens. Forschenden des MPI für medizinische Forschung in Heidelberg und ihre Kooperationspartner haben eine neuartige Technologie entwickelt, die es ermöglicht, zelluläre Ereignisse durch chemische Markierung mit Fluoreszenzfarbstoffen aufzuzeichnen und zu einem späteren Zeitpunkt zu analysieren.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neuer-ansatz-zur-aufzeichnung-zellulaerer-aktivitaeten
Pressemitteilung - 21.10.2022 Reallabor zu Künstlicher Intelligenz in Gesundheit und Pflege gestartet Das Land fördert ein neues Reallabor zum Transfer digitaler Gesundheitsanwendungen und Künstlicher Intelligenz ins Gesundheitswesen mit rund 2,3 Millionen Euro. Gesundheitsminister Manne Lucha war bei der Eröffnung in Karlsruhe dabei.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/reallabor-zu-kuenstlicher-intelligenz-gesundheit-und-pflege-gestartet
Pressemitteilung - 29.06.2026 Hirntumor trotzt Hochdosis-Bestrahlung Eine internationale Studie zur intraoperativen Bestrahlung von Glioblastomen unter der Leitung der Universitätsmedizin Mannheim und des DKFZ-Hector Krebsinstituts* unterstreicht das wahre Ausmaß der Strahlenresistenz dieser Hirntumoren.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/hirntumor-trotzt-hochdosis-bestrahlung
Pressemitteilung - 26.10.2022 Digitales Herzzentrum mit Forschungsinstitut - Land unterstützt Neubauvorhaben am Uniklinikum Heidelberg Herz-Kreislauferkrankungen sind die Todesursache Nummer 1 in Deutschland. Innovationen in die Herzmedizin kommen daher vielen Menschen zugute. Am Universitätsklinikum Heidelberg soll deshalb ein digitales Herzzentrum entstehen, gekoppelt mit dem Forschungsinstitut „Informatics for Life“. Es soll Patientenversorgung, Wissenschaft und Transfer auf höchstem Niveau ermöglichen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/digitales-herzzentrum-mit-forschungsinstitut-land-unterstuetzt-neubauvorhaben-am-uniklinikum-heidelberg
Pressemitteilung - 09.12.2022 Neuer Ansatz für die künftige Behandlung der Atherosklerose Noch immer sind Herzkreislauf-Erkrankungen in Deutschland und den meisten entwickelten Nationen die häufigste Ursache für Todesfälle. Mit Hochdruck werden daher neuartige Therapieoptionen zur Behandlung und Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen erforscht. Für eine Vielzahl von kardiovaskulären Folgeerkrankungen ist die Atherosklerose, eine komplexe, degenerative Erkrankung der arteriellen Gefäßwände, ursächlich verantwortlich.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neuer-ansatz-fuer-die-kuenftige-behandlung-der-atherosklerose
Pressemitteilung - 06.11.2025 Erneut Spitzenplatz bei Vergabe von europäischen Forschungsgeldern Verbundprojekte mit Beteiligung aus Freiburg, Heidelberg und Tübingen haben rund 96,5 Millionen Euro aus einem europäischen Fördertopf angeworben. Kein Land ist erfolgreicher.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/erneut-spitzenplatz-bei-vergabe-von-europaeischen-forschungsgeldern
Pressemitteilung - 09.12.2021 Alle Förderzusagen für Innovationscampus in der Region Rhein-Neckar erteilt Die Landesregierung hat alle Förderzusagen für den neuen Innovationscampus „Heidelberg Mannheim Health and Life Science Alliance“ erteilt. Das Land unterstützt den Aufbau des Forschungsschwerpunkts mit internationaler Strahlkraft für die Jahre 2021 bis 2024 mit 40 Millionen Euro.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/alle-foerderzusagen-fuer-innovationscampus-der-region-rhein-neckar-erteilt
Pressemitteilung - 29.03.2022 Deutscher Krebspreis 2022 an Mathias Heikenwälder und Frank Winkler Gleich zwei Wissenschaftler aus dem DKFZ werden in diesem Jahr für ihre herausragenden Arbeiten in der Krebsforschung mit dem Deutschen Krebspreis ausgezeichnet: Mathias Heikenwälder hat unter anderem gezeigt, wie Entzündungen die Entstehung von Leberkrebs fördern. Frank Winkler erhält die Auszeichnung in der Sparte Translationale Forschung für die Entwicklung neuer Ansätze, die die Behandlung von Patient/-innen mit Hirntumoren verbessern können.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/deutscher-krebspreis-2022-mathias-heikenwaelder-und-frank-winkler
Pressemitteilung - 22.05.2023 Pandemien verhindern und wirksam vorbeugen Volkswagen Stiftung fördert mit rund 1,5 Millionen Euro internationales Forschungsprojekt. Interdisziplinäres Team unter Federführung des Instituts für Global Health am Universitätsklinikums Heidelberg erforscht in Thailand und Laos die Übertragung von Krankheitserregern von Tieren auf den Menschen. Langfristiges Ziel ist die Entwicklung nachhaltiger Vorsorgemaßnahmen gegen zukünftige Pandemien.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/pandemien-verhindern-und-wirksam-vorbeugen
Pressemitteilung - 16.02.2024 Viel Verpackung pro Tablette: Blisterstreifen verursachen unnötigen Müll Nachwuchswissenschaftlerin und Klinischer Pharmakologe des Universitätsklinikums Heidelberg warfen einen genauen Blick auf eine bisher unbeachtete Müllquelle im Gesundheitswesen. Ihre Ergebnisse und Lösungsvorschläge zur Materialreduktion sind im „European Journal of Clinical Pharmacology“ erschienen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/viel-verpackung-pro-tablette-blisterstreifen-verursachen-unnoetigen-muell
Pressemitteilung - 08.05.2024 Zirkulierende Tumorzellen eröffnen detaillierte Einblicke in die Krebsheterogenität Ein verbessertes Verfahren zur Isolierung zirkulierender Tumorzellen ebnet den Weg für maßgeschneiderte Therapien in der personalisierten Onkologie: Wissenschaftlerinnen zeigen in einer aktuellen Studie, dass es möglich ist, über eine Anreicherungstechnik von Blutzellen (Diagnostische Leukapherese) ausreichend zirkulierende Tumorzellen zu gewinnen, um den Tumor und dessen Heterogenität umfassend analysieren zu können.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/zirkulierende-tumorzellen-eroeffnen-detaillierte-einblicke-die-krebsheterogenitaet
Pressemitteilung - 27.05.2025 Deutscher Preis für Krebspräventionsforschung zum dritten Mal verliehen Krebsprävention kann Leben retten und Leid verhindern. Um herausragenden Leistungen in der Krebspräventionsforschung Anerkennung zu zollen, hat das Deutsche Krebsforschungszentrm (DKFZ) den Deutschen Preis für Krebspräventionsforschung ausgeschrieben. Gestiftet wird die Auszeichnung von der Manfred Lautenschläger-Stiftung. Der zweigeteilte Preis wurde beim 4. Deutschen Krebsforschungskongress verliehen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/deutscher-preis-fuer-krebspraeventionsforschung-zum-dritten-mal-verliehen
Pressemitteilung - 05.05.2026 Wie Immunzellen Alzheimer beeinflussen: T-Zellen rücken ins Zentrum der Forschung Eine Studie unter Leitung von Lukas Bunse zeigt, dass bestimmte T-Zellen gezielt auf Amyloid-Ablagerungen im Gehirn reagieren und Entzündungsprozesse bei Alzheimer vorantreiben könnten. Die Ergebnisse, die mithilfe eines Mausmodells mit einer Alzheimer-ähnlichen Erkrankung erzielt wurden, eröffnen neue Ansätze für zeitlich abgestimmte Therapien. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-immunzellen-alzheimer-beeinflussen-t-zellen-ruecken-ins-zentrum-der-forschung
Dossier - 06.03.2018 Big Data – das große Versprechen der neuen digitalisierten Welt Im Informationszeitalter ist Big Data ein Schlüsselbegriff. In ihm spiegeln sich die Chancen und Risiken einer digitalen Gesellschaft wie im Brennglas. Dass die Nutzung und Auswertung von Massendaten nahezu alle Bereiche des Lebens durchdringt, steht längst außer Frage. Auch das Gesundheitswesen steht vor einer umfassenden Digitalisierung.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/dossier/big-data-das-grosse-versprechen-der-neuen-digitalisierten-welt
Pressemitteilung - 03.03.2022 Alzheimer Risiken erkennen - bereits 17 Jahre vor der Diagnose Um Ansätze zur Prävention und Behandlung der Alzheimer-Demenz in klinischen Studien weiterzuentwickeln, wäre es hilfreich, Menschen mit einem besonders hohen Erkrankungsrisiko identifizieren zu können. Doch welche Biomarker können bei symptomfreien Menschen, die später tatsächlich Alzheimer entwickeln, schon früh auf eine erhöhte Erkrankungswahrscheinlichkeit hinweisen?https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/alzheimer-risiken-erkennen-bereits-17-jahre-vor-der-diagnose
Pressemitteilung - 17.02.2026 Spurensuche im Hirnwasser: Chance für Präzisionsdiagnostik bei Hirntumoren Forschenden ist es gelungen, häufige Hirntumorarten im Kindes- und Jugendalter anhand von Tumor-Erbgut im Hirnwasser präzise zu diagnostizieren. Bisher konnten sogenannte Flüssigbiopsien keine derart zuverlässige Diagnostik ermöglichen. Das internationale Forscherteam optimierte daher eine Sequenzierungstechnik und entwickelte einen KI-basierte Auswertung. Das neue Verfahren könnte dazu beitragen, dass weniger Gewebeentnahmen notwendig sind.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/spurensuche-im-hirnwasser-chance-fuer-praezisionsdiagnostik-bei-hirntumoren