Pressemitteilung - 13.03.2024 Diabetes: Neue Technik eröffnet verbesserte Chancen für die Forschung Mehr als sieben Millionen Menschen in Deutschland leiden an Diabetes. Zugleich ist die Forschung an Medikamenten zur Behandlung dieser Volkskrankheit noch immer schwierig. Forschende unter Leitung von Prof. Dr. Peter Loskill vom NMI und der Medizinischen Fakultät der Uni Tübingen haben nun eine Technik entwickelt, die den Blick auf die molekulare und zellbiologische Ebene in der Bauchspeicheldrüse deutlich verbessert.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/diabetes-neue-technik-eroeffnet-verbesserte-chancen-fuer-die-forschung
Pressemitteilung - 04.10.2024 Studienstart für neue Malaria-Therapie Malaria zählt zu den tödlichsten Infektionskrankheiten weltweit und breitet sich durch den fortschreitenden Klimawandel weiter aus. Die Zunahme von Resistenzen gegen gängige Malariamedikamente verschärft die Situation, neue Behandlungsmethoden zu entwickeln ist dringend erforderlich. Im Rahmen einer neuen Studie sollen asymptomatische Träger des Malariaerregers Plasmodium falciparum mit einer Kombinationstherapie behandelt werden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/studienstart-fuer-neue-malaria-therapie
Pressemitteilung - 06.08.2025 Neue Hoffnung bei Mitralklappenfehler Am Universitätsklinikum Tübingen wurde erstmals in Baden-Württemberg ein innovatives Verfahren zur Behandlung schwerer Mitralklappenfehler eingesetzt. Dabei erhielt ein Patient eine biologische Herzklappenprothese über einen Herzkathetereingriff. Die neue Technik ermöglicht nun auch solchen Menschen eine lebenswichtige Therapie, die bislang keine Chance auf eine konventionelle Operation oder einen anderen kathetergestützten Eingriff hatten.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-hoffnung-bei-mitralklappenfehler
Pressemitteilung - 29.09.2025 Neuer Schlüssel bei Prädiabetes: Blutzuckerspiegel wichtiger als Körpergewicht Bisher war die Gewichtsreduktion das oberste Therapieziel bei Menschen mit Prädiabetes. Eine Analyse einer großen Tübinger Studie zeigt: Betroffene, die durch einen gesunden Lebensstil ihren Blutzuckerspiegel wieder in den Normalbereich bringen aber kein Gewicht verlieren oder gar zunehmen, senken trotzdem ihr Risiko für Typ-2-Diabetes um 71 Prozent. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neuer-schluessel-bei-praediabetes-blutzuckerspiegel-wichtiger-als-koerpergewicht
Pressemitteilung - 05.11.2025 Tübinger Pflegewissenschaft erforscht Zukunftspotenzial naturheilkundlicher Anwendungen Die Abteilung Pflegewissenschaft des Instituts für Gesundheitswissenschaft an der Medizinischen Fakultät Tübingen wird in Zukunft die naturheilkundlichen Verfahren für den Einsatz in der Pflege wissenschaftlich untersuchen. Mit der Gründung der Arbeitsgruppe „Integrative naturheilkundliche Pflege“ setzt das Vorhaben damit neue Akzente in der pflegewissenschaftlichen Forschung und Lehre. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/tuebinger-pflegewissenschaft-erforscht-zukunftspotenzial-naturheilkundlicher-anwendungen
Pressemitteilung - 13.11.2025 Universeller Influenza-Impfstoff soll entwickelt werden Das Universitätsklinikum Tübingen und das Biotech-Unternehmen Prime Vector Technologies starten ein gemeinsames Forschungsprojekt zur Entwicklung eines neuartigen Grippeimpfstoffs. Das Projekt mit dem Namen „UniFLU-Vacc“ wird vom BMFTR bezuschusst. Ziel ist es, einen universellen Influenzaimpfstoff zu entwickeln, der einen breiten und langanhaltenden Schutz vor verschiedenen Grippeviren bietet – unabhängig von jährlich wechselnden Virusvarianten.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/universeller-influenza-impfstoff-soll-entwickelt-werden
Pressemitteilung - 30.03.2026 Auszeichnung für Pionier der personalisierten Krebsmedizin Prof. Dr. Nisar Peter Malek, Ärztlicher Direktor der Inneren Medizin I an der Medizinischen Universitätsklinik und Medizinischer Direktor des M3 Forschungsinstituts in Tübingen, ist von Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit dem Landesverdienstorden Baden-Württemberg ausgezeichnet worden. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/auszeichnung-fuer-pionier-der-personalisierten-krebsmedizin
Pressemitteilung - 29.05.2026 Forschung und Facharztweiterbildung besser verbinden Ärztinnen und Ärzte in strukturierten Clinician Scientist Programmen der Medizinischen Fakultät Tübingen können künftig bis zu zwölf Monate patientennahe Forschung auf ihre fachärztliche Weiterbildungszeit anrechnen lassen. Die Vereinbarung mit der Bezirksärztekammer Südwürttemberg stärkt die Verbindung von Forschung und klinischer Weiterbildung und schafft neue Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/forschung-und-facharztweiterbildung-besser-verbinden
Pressemitteilung - 09.06.2026 Künstliche Intelligenz macht patientenrelevante Therapieerfolge besser vorhersagbar Tübinger Forschende zeigen am Beispiel der Parkinson-Therapie, wie KI Verbesserungen der Lebensqualität besser vorhersagen kannhttps://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/kuenstliche-intelligenz-macht-patientenrelevante-therapieerfolge-besser-vorhersagbar-1
Pressemitteilung - 22.11.2022 Baden-Württemberg bei Vergabe von der ERC-Starting-Grants erfolgreich Der europäische Forschungsrat (ERC) fördert 19 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in Baden-Württemberg mit jeweils bis zu 1,5 Millionen Euro. Bis zu 28,5 Millionen Euro fließen damit in die baden-württembergische Wissenschaftslandschaft. Mit den sogenannten „Starting Grants“ unterstützt der ERC innovative Forschungsvorhaben in ganz Europa.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/baden-wuerttemberg-bei-vergabe-von-der-erc-starting-grants-erfolgreich
Pressemitteilung - 15.01.2025 Das Miniatur-Immunsystem erhält Millionenförderung Sogenannte Organ-on-Chip-Modelle werden immer wichtiger, um neue Therapieoptionen zu erforschen. Die Biochips im Miniaturformat simulieren die Mikroarchitektur und die Funktionen von Organen und haben das Potenzial, die Zukunft der Arzneimittelentwicklung zu revolutionieren. Um die Krebsimmuntherapie weiter zu verbessern, wird eine Tübinger Forschungsgruppe mit rund 6 Millionen Euro von der Carl-Zeiss-Stiftung gefördert.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/das-miniatur-immunsystem-erhaelt-millionenfoerderung
Pressemitteilung - 09.09.2025 Mehr Diagnosen für seltene Erkrankungen durch „Solvathons“ Dank eines neuen Workshop-Formats, den „Solvathons“, haben europäische Wissenschaftler*innen über 100 Familien mit seltenen Krankheiten zu einer Diagnose verholfen. Bei diesen kommen Ärzt*innen sowie Expert*innen aus Genetik und Bioinformatik aus Europa zusammen, um gemeinsam ungelöste Krankheitsfälle zu bearbeiten. Das Konzept wurde im europäischen Forschungsprojekt Solve-RD entwickelt, das vom Universitätsklinikum Tübingen koordiniert wurde.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/mehr-diagnosen-fuer-seltene-erkrankungen-durch-solvathons
Pressemitteilung - 22.09.2025 Forschung zu neuartigen Mikroelektroden: Dr. Maximilian Becker erhält NanoMatFutur-Förderung Mit dem Projekt FeMEA - Ferroelektrische Mikroelektroden für biomedizinische Anwendungen setzt Hahn-Schickard einen zukunftsweisenden Impuls in der Bioelektronikforschung. Ziel des Projekts ist die Entwicklung neuartiger Mikroelektrodenarrays, bei denen erstmals ferroelektrische Materialien als funktionale Grenzflächen in CMOS-Chips eingesetzt werden. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/forschung-zu-neuartigen-mikroelektroden-dr-maximilian-becker-erhaelt-nanomatfutur-foerderung
Fachbeitrag - 30.10.2019 Haben Darmbakterien etwas mit Autismus zu tun? Autisten haben andere Mikroorganismen im Darm als Nicht-Autisten. Forscher vermuten, dass eine gestörte Darmflora an Gehirn-Entwicklungsstörungen wie Autismus beteiligt ist. Etwas Licht ins Dunkel könnte das aufstrebende, neue Gebiet der Metaproteomik bringen. Boris Maceks Team aus Tübingen hat dafür den bakteriellen Proteinpool im Stuhl von Mäusen mit autistischem Verhalten untersucht.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/haben-darmbakterien-etwas-mit-autismus-zu-tun
Fachbeitrag - 28.03.2019 Für eine humane Nutzung Künstlicher Intelligenz Künstliche Intelligenz ist längst keine Zukunftsvision mehr, sondern bereits mitten unter uns: Ob Einparkhilfe oder Suchmaschine – in vielen Dingen unseres Alltags nutzen wir die Technologie schon ganz selbstverständlich. Was scheinbar neue, unbegrenzte Möglichkeiten verspricht, birgt aber auch Risiken. Mit den ethischen Herausforderungen und der Nutzung im Sinne des Menschen beschäftigen sich Experten der Integrata-Stiftung in Tübingen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/fuer-eine-humane-nutzung-kuenstlicher-intelligenz
Pressemitteilung - 22.06.2022 Neue Erkenntnisse zur Thrombose nach Corona-Impfung Ein Team aus Forschenden um Prof. Dr. Tamam Bakchoul vom IKET am Universitätsklinikum Tübingen untersucht die Eignung von Antikoagulantien bei Patientinnen und Patienten, die nach der Impfung gegen SARS-CoV-2 eine Thrombose an ungewöhnlichen Stellen entwickeln. Mit Hilfe der Studienergebnisse erhoffen sich die Mitglieder der Forschungsgruppe, neue Ansätze zur Behandlung dieser seltenen, aber tödlichen Erkrankung zu finden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-erkenntnisse-zur-thrombose-nach-corona-impfung
Pressemitteilung - 23.09.2022 Informationsverarbeitung im Standby-Betrieb: Wie bestimmte Hirnzellen Zwangspausen umgehen Forschende aus Heidelberg, Linz und Tübingen beschreiben in Science einen neuen Mechanismus der Signalweitergabe im Hippocampus, dem Erinnerungszentrum des Gehirns: Reizweiterleitung am Zellkörper vorbei funktioniert trotz Hemmung durch neuronales Netzwerkhttps://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/informationsverarbeitung-im-standby-betrieb-wie-bestimmte-hirnzellen-zwangspausen-umgehen
Pressemitteilung - 17.10.2022 „Zeit ist Netzhaut“ Mit weniger als einer Person unter 100.000 ist ein Augeninfarkt ein seltenes Krankheitsbild. Den Schaden, den er anrichten kann, ist aber groß. Eine nachweislich wirksame Therapie gibt es für den medizinischen Notfall bislang noch nicht. Ein Forschungsteam des Universitätsklinikums Tübingen, Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung sowie der Universitäts-Augenklinik Hamburg-Eppendorf will das nun ändern. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/zeit-ist-netzhaut
Pressemitteilung - 17.11.2022 Neuer Ansatzpunkt für Alzheimer-Therapien gefunden Forschende des DZNE entdecken Zusammenhang zwischen dem Protein Medin und der Alzheimer-Erkrankung. In den Blutgefäßen des Gehirns von Alzheimer-Patienten lagert sich zusammen mit dem Protein Amyloid-β auch das Protein Medin ab. Diese sogenannte Co-Aggregation haben Forschende am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) entdeckt. Ihre Beobachtung veröffentlichen sie jetzt im renommierten Fachmagazin Nature.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neuer-ansatzpunkt-fuer-alzheimer-therapien-gefunden
Pressemitteilung - 13.12.2022 Chan Zuckerberg Initiative fördert Suche nach Therapie für die seltene neurologische Erbkrankheit PCH2 Die pontozerebelläre Hypoplasie Typ 2 (PCH2) ist eine seltene neurologische Erkrankung. Sie geht mit schwersten Entwicklungsstörungen und eingeschränkter Lebenserwartung einher. Um eine geeignete Therapie für die Erkrankung zu finden, haben sich nun Forschende aus Tübingen und Freiburg mit der Elterninitiative „PCH-Familie e.V.“ zusammengeschlossen. Im Projekt „PCH2cure“ werden sie die Krankheit in den kommenden vier Jahren intensiv erforschen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/chan-zuckerberg-initiative-foerdert-suche-nach-therapie-fuer-die-seltene-neurologische-erbkrankheit-pch2
Pressemitteilung - 23.02.2023 Neue Medikamentenstudie bei Long Covid Viele Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, leiden auch noch Monate nach durchgestandener Infektion an anhaltenden Beschwerden, besser bekannt als Long Covid. Wirksame Therapien gibt es bislang kaum. An den Universitätsklinika Tübingen, Würzburg und Kiel startet jetzt eine Medikamentenstudie, die untersucht, ob das entzündungshemmende Medikament Kortison sowie bestimmte B-Vitamine bei Long Covid eine wirksame Therapie darstellen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-medikamentenstudie-bei-long-covid
Pressemitteilung - 26.07.2023 Selbstwahrnehmung bei Magersucht: Virtual Reality-Brille erlaubt Blick in eine gesunde Zukunft Der Alltag von Menschen mit Magersucht ist geprägt von der Angst vor Gewichtszunahme und den Maßnahmen, eine Zunahme zu verhindern. Wissenschaftlerinnen der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Tübingen und des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme haben nun ein Virtual Reality Tool entwickelt, mit dem Betroffene sich dem gefürchteten Szenario stellen können. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/selbstwahrnehmung-bei-magersucht-virtual-reality-brille-erlaubt-blick-eine-gesunde-zukunft
Pressemitteilung - 23.02.2024 Neue Erkenntnisse zur menschlichen Gehirnentwicklung Forschende des Uniklinikums Tübingen haben gemeinsam mit internationalen Forschungspartnern aufschlussreiche Erkenntnisse zur Entwicklung des menschlichen Gehirns gewonnen: Die neuronale Komplexität der Gehirnaktivität verändert sich vom späten Stadium der Schwangerschaft bis in die frühe Kindheit anders als erwartet und zudem mit geschlechtsspezifischen Unterschieden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-erkenntnisse-zur-menschlichen-gehirnentwicklung
Pressemitteilung - 26.04.2024 Thalassämie ist jetzt mit Gentherapie behandelbar Thalassämie-Erkrankte haben trotz verschiedener Therapieformen eine deutlich reduzierte Lebenserwartung. Bislang standen in der Behandlung nur lebenslange Bluttransfusionen zur Verfügung, die oft mit einem Überschuss an Eisen im Körper und einer daraus folgenden Zerstörung der Organe einhergehen. Auch eine Stammzelltransplantation kommt infrage, allerdings können nicht für jede Patientin und jeden Patienten geeignete Spenderzellen gefunden werdenhttps://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/thalassaemie-ist-jetzt-mit-gentherapie-behandelbar