Pressemitteilung - 19.09.2023 Chronische Entzündung und Krebs der Bauchspeicheldrüse präziser unterscheiden Heutige Diagnoseverfahren unterscheiden nicht immer sicher zwischen einer chronischen Entzündung der Bauchspeicheldrüse und Bauchspeicheldrüsenkrebs; etwa ein Drittel aller Diagnosen sind nicht eindeutig. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) suchten daher nach molekularen Markern, die diese Diagnose präzisieren können.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/chronische-entzuendung-und-krebs-der-bauchspeicheldruese-praeziser-unterscheiden
Pressemitteilung - 01.12.2022 Chica und Heinz Schaller Preis: Förderung für herausragende biomedizinische Forschung Zwei herausragende junge Wissenschaftler in Heidelberg und Mannheim – Dr. Emanuel Schwarz und Privatdozent Dr. Michael Breckwoldt – werden von der Chica und Heinz Schaller Stiftung ausgezeichnet: Sie erhalten den nach den Stiftern benannten Förderpreis für biomedizinische Forschung, der jeweils mit Forschungsmitteln in Höhe von 100.000 Euro ausgestattet ist.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/chica-und-heinz-schaller-preis-foerderung-fuer-herausragende-biomedizinische-forschung
Pressemitteilung - 04.07.2023 Methylierungsanalyse verbessert Lungenkrebs-Risikovorhersage Durch gezielte CT-basierte Früherkennung in Hochrisikogruppen ließe sich die Zahl der Sterbefälle an Lungenkrebs deutlich reduzieren. Das Lungenkrebs-Risiko wird bislang üblicherweise anhand der Raucherhistorie ermittelt. Deutlich präziser kann das Risiko eingeschätzt werden, wenn zusätzlich der Methylierungsstatus bestimmter Gene untersucht wird, zeigten nun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ).https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/methylierungsanalyse-verbessert-lungenkrebs-risikovorhersage
Pressemitteilung - 16.08.2021 Mikro-RNAs im Blut geben Auskunft über Darmkrebsrisiko Über die Bestimmung von sieben Mikro-RNAs im Blut lässt sich das Risiko für Darmkrebs besser vorhersagen als mit herkömmlichen Methoden - bereits Jahre vor der Diagnose. In einer aktuellen Studie konnten Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg zeigen, dass das miRNA-Profil eine höhere Vorhersagekraft als genetische oder Lebensstil-basierte Verfahren zur Risikostratifizierung…https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/mikro-rnas-im-blut-geben-auskunft-ueber-darmkrebsrisiko
Pressemitteilung - 29.06.2022 RNA-Markierungen in Mitochondrien fördern invasive Ausbreitung von Krebs Mitochondrien, die Kraftwerke der Zelle, enthalten eigenes Erbgut und damit auch eigene RNA-Moleküle. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum fanden nun heraus: Bestimmte chemische Markierungen in mitochondrialer RNA steigern die Proteinsynthese in den Mitochondrien und begünstigen damit die invasive Ausbreitung von Krebszellen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/rna-markierungen-mitochondrien-foerdern-invasive-ausbreitung-von-krebs
Pressemitteilung - 28.09.2022 Erste erfolgreiche Studie zur Früherkennung von HPV-bedingtem Krebs im Rachenraum Screening-Untersuchungen zur Früherkennung seltener Erkrankungen scheitern oft an unzureichender Vorhersagekraft der Ergebnisse. Beim seltenen HPV-bedingten Rachenkrebs setzten Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum nun in einer Machbarkeitsstudie auf den kombinierten Nachweis von Antikörpern gegen zwei verschiedene Virusproteine. Damit konnten sie den positiven Vorhersagewert der Testergebnisse deutlich verbessern.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/erste-erfolgreiche-studie-zur-frueherkennung-von-hpv-bedingtem-krebs-im-rachenraum
Pressemitteilung - 01.07.2026 Neu entdeckter Marker für metastasierten Darmkrebs ist die Achillesferse besonders aggressiver Tumorzellen Ein Team unter Leitung von Forschenden aus dem DKFZ und dem Stammzell-Institut HI-STEM* hat einen vielversprechenden Ansatz zur Behandlung von fortgeschrittenem Darmkrebs entdeckt. Die Studie identifiziert einen wichtigen Marker besonders aggressiver und therapieresistenter Darmkrebszellen. Zugleich zeigen die Forschenden an Modellen, dass bereits zugelassene Medikamente gegen diesen Marker die Metastasen-initiierenden Zellen gezielt angreifen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neu-entdeckter-marker-fuer-metastasierten-darmkrebs-ist-die-achillesferse-besonders-aggressiver-tumorzellen
Pressemitteilung - 05.02.2024 Eine Million Euro für tierfreie Krebsforschung Wissenschaftler*innen des Universitätsklinikums Freiburg haben im Rahmen der britischen „Crack it“– Challenge eine Förderung von einer Million Pfund erhalten, umgerechnet rund 1,17 Millionen Euro. Das Team unter der Leitung von Prof. Dr. Toni Cathomen, Direktor des Instituts für Transfusionsmedizin und Gentherapie am Universitätsklinikum Freiburg, erforscht einen innovativen Ansatz in der Sicherheitsbeurteilung moderner Krebstherapien. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/eine-million-euro-fuer-tierfreie-krebsforschung
Pressemitteilung - 06.02.2025 Pankreasorganoide für die Krebsforschung DFG fördert Prof. Alexander Kleger mit Reinhart Koselleck-Projekt Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt ein Forschungsprojekt von Professor Alexander Kleger mit einer Reinhart Koselleck-Förderung. Der Mediziner forscht mit einem bahnbrechenden neuen Ansatz zur Entstehung und frühen Entwicklung von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Dabei kommen stammzellbasierte, künstliche Bauchspeicheldrüsen zum Einsatz sowie neue Verfahren zur Nachbildung der Tumorumgebung.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/pankreasorganoide-fuer-die-krebsforschung-dfg-foerdert-prof-alexander-kleger-mit-reinhart-koselleck-projekt
Pressemitteilung - 18.07.2025 Schnellere Sepsis-Diagnose durch hyperspektrale Bildgebung und künstliche Intelligenz Sepsis, oft als „Blutvergiftung“ bezeichnet, ist einer der gefährlichsten medizinischen Notfällen. Die Erkrankung ist die Folge einer fehlgeleiteten Immunreaktion, die rasch zum Tod führen kann. Jede Stunde zählt – doch die frühe Erkennung ist in der klinischen Praxis schwierig. Ein neuer Ansatz: Künstliche Intelligenz und hyperspektrale Bildgebung der Haut ermöglichen eine sofortige, nicht-invasive Sepsis-Diagnose direkt am Krankenbett.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/schnellere-sepsis-diagnose-durch-hyperspektrale-bildgebung-und-kuenstliche-intelligenz
Pressemitteilung - 15.07.2025 ERC-Förderung für verbesserte Krebs-Immuntherapien Mit Proof of Concept-Grants unterstützt der Europäische Forschungsrat dabei, das wirtschaftliche Potential von Forschungsergebnissen zu entwickeln. Zwei Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) erhalten die begehrte Förderung nun schon zum zweiten Mal.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/erc-foerderung-fuer-verbesserte-krebs-immuntherapien
Förderung Recoding Medicine Wettbewerb, Förderung durch: SPRIN-D, Einreichungsfrist: 16.10.2026 https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/datenbank/foerderungen/recoding-medicine
Pressemitteilung - 23.09.2025 Unbekannter krankheitsfördernder Mechanismus aufgedeckt Mutation in nicht-kodierender DNA verschlechtert Leukämie-Prognose Warum verläuft Blutkrebs bei manchen Betroffenen besonders aggressiv? Forschende am Uniklinikum Ulm haben eine Mutation im NOTCH1-Gen entdeckt, die den Verlauf der Chronischen Lymphatischen Leukämie beeinflusst. Das Besondere ist, dass diese Veränderung im nicht-kodierenden Bereich des Gens liegt. Die Mutation könnte künftig als Marker für eine rechtzeitige Behandlung von Erkrankten dienen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/unbekannter-krankheitsfoerdernder-mechanismus-aufgedeckt-mutation-nicht-kodierender-dna-verschlechtert-leukaemie-prognose
Pressemitteilung - 23.08.2021 Künstliche Intelligenz zur Hautkrebserkennung: Forschungsergebnisse des Projekts intelligente Diagnostik veröffentlicht Unter der Konsortialführung des FZI Forschungszentrum Informatik haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des FZI gemeinsam mit vier Partnerinstituten aus der Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW) im Rahmen des Forschungsprojekts Intelligente Diagnostik die Möglichkeiten von bildgebenden Verfahren zur Hautkrebsdiagnostik mittels Künstlicher Intelligenz (KI) erforscht. Nun liegt der Abschlussbericht des Projekts vor.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/kuenstliche-intelligenz-zur-hautkrebserkennung-forschungsergebnisse-des-projekts-intelligente-diagnostik-veroeffentlicht
Pressemitteilung - 29.04.2022 Center for Cardiovascular Disease Control (CCDC) Der Wissenschaftsrat hat im Rahmen seiner Frühjahrssitzungen das von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg beantragte Center for Cardiovascular Disease Control (CCDC) mit dem Prädikat „sehr gut bis herausragend“ bewertet und zur Förderung empfohlen. Der Forschungsbau ist mit einer Fördersumme in Höhe von insgesamt rund 66,2 Mio. Euro verbunden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/center-cardiovascular-disease-control-ccdc
Pressemitteilung - 08.07.2025 Fünf Millionen Euro für die Forschung zur Krebsfrüherkennung Investition in eine gesündere Zukunft: Die HORNBACH Gruppe fördert den Neubau des Nationalen Krebspräventionszentrums in Heidelberg mit einer Spende von fünf Millionen Euro. In einem neuen Labor soll in Zukunft an aussagekräftigeren Früherkennungs- und Screening-Methoden geforscht werden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/fuenf-millionen-euro-fuer-die-forschung-zur-krebsfrueherkennung
Pressemitteilung - 30.10.2025 Das dritte im Bunde: Zusätzliches Chromosom macht bestimmte kindliche Tumoren besonders aggressiv Die Krebszellen der Knochen- oder Weichteiltumoren bei Kindern und Jugendlichen, dem Ewing-Sarkom, tragen eine zusätzliche Kopie eines Chromosoms, das sie besonders aggressiv wachsen lässt. Ein Forscherteam vom KiTZ, dem DKFZ, dem NCT und dem UKHD zeigt, dass Chromosom 8 und seine Genaktivität entscheidend mit dem Überleben der Betroffenen korreliert und gleichzeitig eine neue Angriffsstelle für gezielte Therapien beim Ewing-Sarkom sein könnte.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/das-dritte-im-bunde-zusaetzliches-chromosom-macht-bestimmte-kindliche-tumoren-besonders-aggressiv
Vicinity Bio: Optimierung der Krebsdiagnostik - 27.11.2024 Umfassende histologische Diagnostik dank hochdimensionaler Bildgebung und Künstlicher Intelligenz Die mikroskopische Begutachtung von Gewebeproben ist vor allem in der Tumordiagnostik unverzichtbar. Durch neuartige Bildgebungsverfahren in Kombination mit maschinellem Lernen kann das Tübinger Unternehmen Vicinity Bio jetzt aus Schnittpräparaten umfangreiche Datensätze einzelner Zellen erstellen. Dies ermöglicht Unterstützung beim Finden zielgerichteterer Therapien und ein besseres Verständnis von Abläufen und Funktionen in Geweben und Tumoren.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/umfassende-histologische-diagnostik-dank-hochdimensionaler-bildgebung-und-kuenstlicher-intelligenz
Pressemitteilung - 24.03.2021 Leberkrebs: Bei welchen Patienten wirkt die Immuntherapie? Immuntherapien mit so genannten Checkpoint-Inhibitoren schlagen bei etwa einem Viertel aller Fälle von Leberkrebs an. Bislang konnten Ärzte jedoch nicht voraussagen, welche Patienten von dieser Therapieform profitieren und welche nicht. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum fanden nun heraus, dass Leberkrebs, der durch chronisch-entzündliche Fettlebererkrankung ausgelöst wurde, nicht auf diese Therapie anspricht.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/leberkrebs-bei-welchen-patienten-wirkt-die-immuntherapie
Pressemitteilung - 05.08.2022 „Leukämie-Atlas“ weist den Weg zur personalisierten Therapie Datensammlung identifiziert genetische Veränderungen und CLL-Subtypen Meilenstein auf dem Weg zur personalisierten Behandlung und genaueren Prognose der Chronischen Lymphatischen Leukämie (CLL): Forschende aus den USA, Spanien und Deutschland haben Proben von 1148 CLL-Patientinnen und -Patienten analysiert. Basierend auf dieser größtmöglichen Datenmenge konnten sie eine detaillierte Übersicht zu genetischen Veränderungen und CLL-Subtypen erstellen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/leukaemie-atlas-weist-den-weg-zur-personalisierten-therapie-datensammlung-identifiziert-genetische-veraenderungen-und-cll-subtyp
Pressemitteilung - 17.01.2023 Prof. Dr. Wolfgang Janni erhält Claudia von Schilling Preis 2022 Der Claudia von Schilling Preis wird einmal jährlich von der Claudia von Schilling Foundation for Breast Cancer Research Germany für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Brustkrebsheilkunde und der insoweit relevanten Krebsgrundlagenforschung verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert. Prof. Dr. Wolfgang Janni, Ärztliche Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Ulm, erhält die Auszeichnung.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/prof-dr-wolfgang-janni-erhaelt-claudia-von-schilling-preis-2022
Pressemitteilung - 22.11.2024 Rheuma und Krebs: Heidelberger Rheumatologin dreifach ausgezeichnet Dr. Karolina Gente erforscht an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, wie Krebs bei Rheumapatientinnen und -patienten früher erkannt sowie entzündlich-rheumatische Erkrankungen bei Krebspatienten sicher therapiert werden können. In einer von ihr ins Leben gerufenen Sprechstunde am Universitätsklinikum Heidelberg berät sie Betroffene zu diesen Fragen, bald auch telemedizinisch.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/rheuma-und-krebs-heidelberger-rheumatologin-dreifach-ausgezeichnet
Pressemitteilung - 21.07.2022 Graduiertenschule für Krebspräventionsforschung geht an den Start Mit dem Ziel, exzellenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine umfassende Ausbildung zu Experten für Krebsprävention anzubieten, richtet die Deutsche Krebshilfe erstmals in Deutschland eine Graduiertenschule für Krebspräventionsforschung ein. Die Koordinierungsstelle der neuen Graduiertenschule wird am DKFZ in Heidelberg eingerichtet.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/graduiertenschule-fuer-krebspraeventionsforschung-geht-den-start
Pressemitteilung - 13.03.2023 Wie das Darmmikrobiom bei der Vorhersage von Krebsimmuntherapien behilflich sein kann Ein internationales Expertenteam unter der Leitung von Prof. Dr. Eran Elinav, Abteilung Mikrobiom und Krebs des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und Prof. Dr. Christoph Stein-Thoeringer, Professor für Klinische Infektiologie und Translationale Mikrobiomforschung an der Medizinischen Fakultät Tübingen, hat einen möglichen Zusammenhang zwischen den Mikroorganismen des Darms und der Wirksamkeit von bestimmten Krebsimmuntherapien aufgedeckt.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-das-darmmikrobiom-bei-der-vorhersage-von-krebsimmuntherapien-behilflich-sein-kann