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Förderung von Forschungsprojekten mit Tunesien unter der Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft (TUNGER 2+2)

Art:
Förderprogramm
Einreichungsfrist:
Förderung durch:
BMBF

Auf der Grundlage des Abkommens zur wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit mit der Republik Tunesien aus dem Jahr 1998 soll die Kooperation in den Bereichen Forschung, Technologie und Innovation ausgebaut werden. Die Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung (2017) und dem Zehn-Punkte-Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für mehr Innovation in kleinen und mittleren Unternehmen „Vorfahrt für den Mittelstand“ unter dem Dach von „KMU-international“ und soll dazu dienen, gemeinsame Forschungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern und damit zu einer Intensivierung der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit mit der Republik Tunesien beizutragen.

Ziel dieser Richtlinie ist die Förderung von innovativen deutsch-tunesischen Verbundvorhaben in der angewandten Forschung zu ausgewählten Schwerpunktthemen. Konkret soll die Zusammenarbeit von deutschen und tunesischen Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft in Form von „2+2-Projekten“ gefördert werden.

Unter „2+2-Projekten“ werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit Beteiligung mindestens eines deutschen KMU und eines tunesischen forschenden Industriepartners sowie mindestens einer deutschen und einer tunesischen Forschungseinrichtung verstanden. Der Beitrag aller Partner sollte essenziell und signifikant sein.

Es werden Forschungsprojekte (Verbundprojekte) gefördert, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Tunesien die nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten:

  1. Wasserwirtschaft,
  2. Landwirtschaftssysteme,
  3. Biotechnologie für Umwelt, Gesundheit und Ernährung, Gesundheitswesen, Pflanzenbiotechnologie und industrielle Biotechnologie,
  4. Digitalisierung,
  5. Green Economy/Kreislaufwirtschaft,
  6. Sonstige Themen.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.
In der ersten Verfahrensstufe sind dem DLR-Projektträger bis spätestens 8. Mai 2020 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form über das Skizzentool PT-Outline (https://ptoutline.eu/app/outlines/create/tunger202plus2z2) vorzulegen.

 

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/datenbank/foerderung/richtlinie-im-rahmen-der-strategie-der-bundesregierung-zur-internationalisierung-von-bildung-zur-foerderung-von-forschungsprojek