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Aktuelle Beiträge

Hier finden Sie die aktuellen Fachbeiträge des Portals.

  • Fachbeitrag - 13.10.2015

    Chronische und komplexe Krankheiten bei Kindern sind für die betroffenen Familien häufig eine starke Belastung. Die Eltern möchten immer auf dem neuesten Stand der Behandlung sein und meist werden die Kinder von mehreren Fachärzten behandelt, sodass es schwerfällt beziehungsweise mit erheblichem Aufwand verbunden ist, alle Beteiligten auf dem aktuellen Stand zu halten. An der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Tübingen versuchen Ärzte unter der Projektleitung von Privatdozent Dr. Joachim Riethmüller mit Hilfe der Telemedizin die Betreuung zu verbessern.

  • Fachbeitrag - 12.10.2015

    Das Smartphone als Gesundheitsratgeber für den Patienten oder als Diagnosetool für den Arzt – technisch sind dem keine Grenzen gesetzt. Doch als Medizinprodukt zertifizierte Gesundheit-Apps sind in Deutschland rar. Viele Krankenkassen zieren sich, das moderne Medium zu nutzen, die rechtlichen Rahmenbedingungen sind unzureichend und die Ärzte sind überfordert. Doch der zweite, also privat finanzierte Gesundheitsmarkt ist im Aufbruch. Und so gibt es bereits einige wenige Anwendungen, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.

  • Fachbeitrag - 12.10.2015

    Unter dem Namen Contergan erlangte der Wirkstoff Thalidomid traurige Berühmtheit. Weniger bekannt ist, dass das einstige Beruhigungsmittel als immunmodulatorisches Präparat mit wachsendem Erfolg in der Therapie von Tumoren des blutbildenden Systems eingesetzt wird. Dr. Jan Krönke ist Nachwuchsgruppenleiter an der Uniklinik in Ulm und erforscht den Wirkmechanismus des Thalidomid-Analogons Lenalidomid.

  • Fachbeitrag - 07.10.2015

    Mit neuen Gentechnik-Werkzeugen lassen sich die im Genom kodierten Erbanlagen mit großer Präzision verändern. Die Genomchirurgie öffnet hoffnungsvolle Perspektiven zur Therapie von Erbkrankheiten, birgt aber die Gefahr einer unkontrollierten Entwicklung zur Manipulation menschlichen Erbguts. Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe deutscher Wissenschaftler fordert jetzt ein Moratorium für Keimbahn-Experimente am Menschen, das genutzt werden soll, um die Chancen und Risiken der neuen Technologie klarer zu definieren.

  • Fachbeitrag - 05.10.2015

    Als Stipendiat des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg erhielt Jonas Nikoloff als Student der (Angewandten) Biologie des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die wertvolle Gelegenheit zu einem sechsmonatigen Forschungsaufenthalt (November 2014 bis April 2015) in Tianjin am Tianjin Institute of Industrial Biotechnology der Chinese Academy of Science.

  • Fachbeitrag - 05.10.2015

    Augentropfen sind eine gängige Applikationsform von Arzneimitteln für ein breites Spektrum an Erkrankungen des Auges. Fast jeder von uns hat sie schon mindestens einmal benutzt. Was jedoch die meisten nicht wissen: Auch wenn die Augentropfen korrekt angewendet werden, gelangt nur etwa ein Prozent des Medikaments ins Auge. Der Rest wird durch Lidschlag und Tränenflüssigkeit wieder herausgespült. Deshalb müssen die Wirkstoffe sehr hoch dosiert werden, was zu Nebenwirkungen führen kann. Forscherteams der Universitäten Tübingen und Groningen haben nun im Projekt „nano-I-drops“ Nanopartikel aus körpereigenen Materialien entwickelt, mit denen sich fast alle gängigen Augenmedikamente wesentlich besser und verträglicher verabreichen lassen.

  • Fachbeitrag - 30.09.2015

    Die chemische Verbindung Sulfoquinovose ist nur wenigen Menschen ein Begriff. Trotzdem ist der natürliche Stoff in einer Vielzahl von Lebensmitteln enthalten und spielt seit einiger Zeit eine immer größere Rolle in der Krebsforschung. Der Bedarf an der Verbindung nimmt deshalb stetig zu. Die Forscher der Konstanzer MCAT GmbH arbeiten an einem Syntheseverfahren, um Sulfoquinovose in größeren Mengen zur Verfügung zu stellen.

  • Fachbeitrag - 28.09.2015

    Es wäre eine kleine Sensation. Könnte man anhand der im Urin vorhandenen Moleküle einen Hinweis darauf bekommen, ob die Patientin einen Tumor in der Brust hat, wäre dies für Ärzte eine gute Vorlage, bei auffälligem Befund nachfolgende Untersuchungen und so gegebenenfalls die Therapie rasch einzuleiten. Prof. Dr. Elmar Stickeler und sein Team entwickelten am Universitätsklinikum Freiburg im Rahmen einer Studie ein Verfahren, das ein spezielles Muster sogenannter microRNAs im Urin aufspürt. Sie konnten dadurch mit einer Genauigkeit von über 91 Prozent vorhersagen, ob ein Mammakarzinom vorliegt, und meldeten die Methode als Patent an.

  • Fachbeitrag - 24.09.2015

    Die Anzahl von Patienten, die an Mund- oder Rachenkrebs erkranken, steigt kontinuierlich an. Schuld daran sind Humane Papillomaviren (HPV), die sich in der Mundhöhle einnisten und dort nur schwer zu detektieren sind. Die QIAGEN Lake Constance GmbH aus Stockach hat deshalb in Kooperation mit der Abviris Deutschland GmbH ein neues Testsystem entwickelt, das den quantitativen Nachweis HPV-spezifischer Antikörper außerhalb des Zentrallabors schnell und sicher erbringt, um den Krebs in der Zukunft bereits im Frühstadium bekämpfen zu können.

  • Fachbeitrag - 22.09.2015

    Ob in der Forschung oder in Textilien - Nanopartikel kommen bereits in vielen Materialien zum Einsatz. An einer neuen Anwendung forscht auch Prof. Dr. Hans-Peter Deigner von der Hochschule Furtwangen (HFU). Ziel seiner Arbeit ist es unter anderem, mit dem Einsatz von Nanopartikeln die Lateral-Flow-Assay-Methode weiterzuentwickeln. Neben der intensiven Forschungsarbeit an den Biomarkern engagiert er sich als Dekan an der Hochschule Furtwangen (HFU) sowie als Präsident der European, Middle Eastern and African Society for Biopreservation and Biobanking (ESBB).

  • Fachbeitrag - 21.09.2015

    Die 2014 gegründete Venneos GmbH liefert Bilder von lebenden Zellen, nur völlig andere, als man sie vom Lichtmikroskop kennt. Das Unternehmen setzt auf Transistoren statt auf optische Linsen und eröffnet damit ganz neue analytische Möglichkeiten.

  • Fachbeitrag - 14.09.2015

    Es ist ein Wunderwerk der Natur: auf kleinstem Raum produziert die Proteinmaschinerie der Zelle zig unterschiedliche Proteine. Die meisten davon durchlaufen fließbandartig einen Stapel membranumhüllter Hohlräume, den Golgi-Apparat. In diesen Reaktionsräumen im Miniaturformat erhalten die Proteine den letzten Schliff. Damit die Proteinproduktion auch außerhalb der Zelle so reibungslos funktioniert, entwickelt Prof. Dr.-Ing. Rudolf Hausmann von der Universität Hohenheim Membranen nach dem Vorbild des Golgi-Apparates.

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