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„Junge Innovatoren“ erfolgreich

Das Land Baden-Württemberg unterstützt Existenzgründungen mit dem Programm „Junge Innovatoren“. Wie Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg am 29. Oktober bekannt gab, wird die Förderung von insgesamt sechs Existenzgründungsvorhaben am Karlsruher Institut für Technologie sowie an den Universitäten Stuttgart und Ulm für ein zweites beziehungsweise drittes Jahr fortgesetzt.

"Wesentliche Impulse für Innovationen verdanken wir der Forschung an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Land. Mit dem Programm ‚Junge Innovatoren‘ wollen wir Mut machen, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. Seit dem Start im Jahr 1995 konnten insgesamt 191 Gründungen mit einem Gesamtvolumen von rund zehn Millionen Euro gefördert werden. Durch die überdurchschnittlich erfolgreichen Unternehmensstarts sind über 1.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Die sechs Projekte, deren Förderung wir jetzt verlängert haben, sollen diese Erfolgsgeschichte fortsetzen“, sagte Frankenberg.

Ziel des Programms „Junge Innovatoren“ sei es, vor allem wissenschaftliche Mitarbeiter von Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg bei ihren Gründungsvorhaben zu unterstützen, so der Minister. Voraussetzung für die Unterstützung der Vorhaben sei stets, dass sie die Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren in Baden-Württemberg beinhalten. Gefördert werde nicht die Existenzgründung als solche, sondern die gezielte Vorbereitung darauf.

breen biotec und CMS - zwei Beispiele für erfolgreiche Firmengründungen

Die Firma breen biotec wird Biodiesel aus Mikroalgen gewinnen, welche mithilfe eines neuartigen Photo-Bioreaktors sowohl energetisch als auch ökonomisch besonders günstig kultiviert werden können. breen biotec ist eine Gründung an der Universität Stuttgart.

Von der Universität Ulm kommen die Gründer der Firma CMS. Das Unternehmen stellt hochrobuste Diamant-Mikrosystemkomponenten her. Die Sensoren können in der Satellitentechnik, der Halbleitertestung und in der Lebensmittelchemie eingesetzt werden.

Das Programm „Junge Innovatoren“

Das Programm „Junge Innovatoren“ ist ein erfolgreiches Instrument zur Unterstützung von Existenzgründerinnen und Existenzgründern aus den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen des Landes. Baden-Württemberg hat damit 1995 bundesweit die Vorreiterrolle für die personenbezogene Förderung von Existenzgründungen aus dem wissenschaftlichen Bereich übernommen.

Das Förderprogramm richtet sich an examinierte bzw. promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die eine Hochschule oder außeruniversitäre FuE-Einrichtung in Baden-Württemberg seit maximal einem Jahr verlassen haben oder dies beabsichtigen. Darüber hinaus können Personen, die eine vorgelagerte Bundesförderung (bspw. EXIST-Förderung) erhalten haben, bei dem Vorhaben unterstützt werden, sich mit der Entwicklung innovativer, marktreifer Produkte und Verfahren in Baden-Württemberg selbstständig zu machen

Gefördert wird nicht die Existenzgründung als solche, sondern die in der Obhut des bisherigen Arbeitgebers (Hochschule/ universitäre oder außeruniversitäre Forschungseinrichtung in Baden-Württemberg) erfolgende gezielte Vorbereitung darauf. Die Gründerinnen und Gründer erhalten eine Unterstützung zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes und ein begleitendes Coaching durch praxiserfahrene Personen. Darüber hinaus können sie die Infrastruktur der Hochschule nutzen.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/de/fachbeitrag/pm/junge-innovatoren-erfolgreich/