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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Pressemitteilung - 09.01.2014

    Auf Einladung des bodenseeweiten Branchennetzwerks BioLAGO kamen über 100 Unternehmen und Wissenschaftler aus der Zukunftsbranche der Lebenswissenschaften und Biotechnologie zur neunten Auflage des regionalen Expertenforums „9. Wissenschaft-trifft-Wirtschaft“ an der Universität Konstanz zusammen. Referenten aus Deutschland und der Schweiz gaben Einblicke in neue Produkte zum Wohle der Gesundheit. Präsentiert wurden unter anderem ein Wundverband, der Medikamente abgibt, Methoden zur Bekämpfung von Krankheiten im Obstbau und eine erbgutbasierte Krebstherapie.

  • Fachbeitrag - 07.01.2014

    Die im März 2013 gegründete BioMed X GmbH, Heidelberg, hat zusammen mit der Merck KGaA, Darmstadt, ein einzigartiges Innovationsmodell an der Schnittstelle von biomedizinischer akademischer Forschung und Pharmaindustrie-basierter Forschung entwickelt. Teams internationaler Toptalente bearbeiten produktorientierte Projekte, für die sie von der Industrie finanziert und von erfahrenen Mentoren betreut werden. Die jungen Forscher bringen dabei ihre eigenen Ideen ein und erhalten auch die Möglichkeit zu publizieren. Nach zwei bis vier Jahren können erfolgreiche Projekte entweder vom Industriepartner übernommen oder von BioMed X in Start-up-Unternehmen überführt werden.

  • Fachbeitrag - 07.01.2014

    Ob Proteinabbau Signaltransduktion oder Zellzykluskontrolle Ubiquitin spielt fast überall eine Rolle. Es wird in der Zelle an andere Proteine gebunden und beeinflusst damit deren Eigenschaften beispielsweise Halbwertszeit Funktion oder Lokalisation. Diesem vielseitigen Protein und seiner Erforschung hat sich Prof. Dr. Martin Scheffner verschrieben. Der Konstanzer Wissenschaftler untersucht die Enzyme des Ubiquitin-Systems und deren Rolle bei menschlichen Erkrankungen.

  • Fachbeitrag - 07.01.2014

    Mit optogenetischen Methoden könnte die Funktion von Photorezeptoren und anderen Zelltypen in der Retina wiederhergestellt werden wenn diese krankheitsbedingt geschädigt sind. Prinzipiell geht es darum Gene für lichtempfindliche Proteine in diejenigen Photorezeptoren einzubringen die zwar noch nicht vollständig abgestorben aber bereits funktionslos sind. Die Grundlagen dafür erforscht ein Team des Exzellenzclusters CIN an der Universität Tübingen.

  • Pressemitteilung - 19.12.2013

    das Team der BIOPRO Baden-Württemberg verabschiedet sich in die Weihnachtspause. Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns und wir bedanken uns bei allen Partnern für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Bis wir am 7. Januar wieder für Sie da sind, bleibt noch etwas Zeit für einen kurzen Rückblick auf unsere Highlights im Jahr 2013 und einen kleinen Ausblick auf das neue Jahr. Wir wünschen Ihnen eine frohe Weihnachtszeit und alles Gute für 2014!Dr. Ralf Kindervater und das Team der BIOPRO Baden-Württemberg

  • Fachbeitrag - 16.12.2013

    Zellen verhalten sich in flachen Kulturschalen nicht wie in ihrer natürlichen Umgebung. Deshalb versuchen die Wissenschaftlermit Hilfe dreidimensionaler Substrate das natürliche Umfeld der Zellen im Gewebeverband zelluläre Matrix nachzubilden. Diesen Paradigmenwechsel in der Zellforschung habt sich die Cellendes GmbH in Reutlingen zu Nutze gemacht und zwei neuartige Hydrogele für die Kultivierung von Zellen entwickelt. Sie ermöglichen eine bessere Testung neuer Wirkstoffe beispielsweise in der Pharmaindustrie weil sie eine gut kontrollierte Gestaltung der Umgebung für die Zelle möglich machen.

  • Fachbeitrag - 16.12.2013

    Die RNA ist ein vielseitiges Molekül, das nicht nur zur Informationsweitergabe dient, sondern auch ebenso wie Enzyme chemische Reaktionen katalysieren kann. Solche Ribozyme (von Ribonukleinsäure und Enzym) sorgen beispielsweise im Ribosom für die Verknüpfung der Aminosäuren bei der Proteinbiosynthese. Professor Jörg Hartig von der Universität Konstanz hat nun eine neue Ribozym-basierte Methode entwickelt, um den Einbau von Aminosäuren bei der Translation durch RNA-Schalter, sogenannte „Riboswitches“ zu kontrollieren. Diese bieten einige Vorteile gegenüber klassischen Methoden zur Genregulation.

  • Fachbeitrag - 16.12.2013

    Im Rahmen einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Forschergruppe werden am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg Photorezeptoren aus Algen und Bakterien untersucht, die als optogenetische Werkzeuge zur Erforschung von Regulations- und Stoffwechselwegen dienen. So konnte durch Einbau eines photoaktivierten Bakterienenzyms in Zebrafische die durch Stressfaktoren ausgelöste hormonelle Reaktionskette dargestellt werden.

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