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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Fachbeitrag - 07.01.2013

    Patienten mit variablem Immundefekt fehlen Antikörper um sich vor Infektionen zu schützen. Nur bei einem geringen Teil der Betroffenen ist das Krankheitsbild auf einzelne Gendefekte zurückzuführen. Wie die Entwicklung der B-Lymphozyten durch kleine RNA-Moleküle gesteuert wird und warum das manchmal schief läuft untersucht die Forschungsgruppe von Dr. Ulrich Salzer am Centrum für Chronische Immundefizienz CCI der Universitätsklinik Freiburg.

  • Fachbeitrag - 31.12.2012

    Prof. Dr. Mark van Kleunen, Biologe an der Universität Konstanz, untersucht den Einfluss des Klimawandels auf besondere Pflanzenarten. So befasst sich der Niederländer zum Beispiel mit klonalen Pflanzenspezies, die sich asexuell fortpflanzen und damit eine exakte Kopie ihres genetischen Codes produzieren. In diesem Zusammenhang gilt das Augenmerk des Konstanzer Professors den genetischen Variationen der in den Alpen wachsenden Krautweide (Salix herbacea).

  • Fachbeitrag - 31.12.2012

    Herzinfarkte diagnostizieren mittels eines Bluttropfens – eine neue Anwendung des ESEQuant Lateral Flow Systems der Firma QIAGEN macht dies möglich. Entwickelt wurde das System, das von HIV über Influenza bis zu Chlamydien die unterschiedlichsten Krankheitserreger nachweisen kann, am Stockacher Standort der Firma. Die Anwendung auf die Diagnose von Herzinfarkten wurde vom chinesischen Firmenkunden Lepu Medical Technology entwickelt, wofür das System in China erstmals die Zulassung in der Humanmedizin erhalten hat.

  • Fachbeitrag - 31.12.2012

    Er zählt zu den führenden Köpfen auf dem Gebiet des Brain-Computer-Interface (BCI). Gehirn und Computer arbeiten bei dieser Methode zusammen. Prof. Dr. Niels Birbaumer erforscht diese Schnittstelle bereits seit vierzig Jahren. Der Leiter des Tübinger Instituts für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie setzt sich für die BCI-Methode ein, die auf menschliche Vorstellungskraft baut und damit Hirnstörungen bekämpft. Für diese Pionierarbeit erhielt der Neurowissenschaftler bereits 1995 den Leibniz-Preis.

  • Fachbeitrag - 31.12.2012

    In der Regenerativen Medizin wird zunehmend auf siRNA gesetzt, um im Körper des Patienten lokal Proteine auszuschalten, die der Therapie entgegenstehen. Am NMI Reutlingen werden Technologien entwickelt, um mit siRNA Fibrosen und Implantatverkapselungen zu verhindern und um die Nervenregeneration zu verbessern.

  • Fachbeitrag - 28.12.2012

    Der Prozess des Alterns scheint auf den ersten Blick greifbar, ist er doch individuell und gesellschaftlich sichtbar. Was allerdings beim Altern genau passiert, ist wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt. Jörg Bergemann, Professor für Biomedical Engineering an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen, untersucht in einem neuen Forschungsprojekt, wie Alterungsprozesse in Hautzellen ablaufen. Auch die Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) konnte sich Bergemann sichern – allerdings in letzter Minute, denn kurz vor Bewerbungsschluss stieg ein Projektpartner aus. Mit der Hilfe des Netzwerks BioLAGO e.V. konnte kurzfristig ein neuer Partner gefunden werden.

  • Fachbeitrag - 19.12.2012

    Wie visuell Wahrgenommenes im Gehirn verarbeitet wird, erforscht Dr. Hendrikje Nienborg. Ihre wichtigste Erkenntnis ist: Unsere Vorstellung, unsere Interpretation beeinflusst den Sehprozess. Welche Mechanismen in der Sehrinde dafür verantwortlich sind, untersucht die Neurowissenschaftlerin an wachen Säugetieren. Und: Für die Grundlagenforschung erhielt Nienborg einen ERC Starting Grant in Höhe von 1,9 Millionen Euro.

  • Pressemitteilung - 18.12.2012

    Die achte Auflage des regionalen Expertenforums Wissenschaft-trifft-Wirtschaft bewies einmal mehr welch sprudelnde Quelle für Technologien zur Verbesserung von Gesundheit und Umwelt die Bodenseeregion darstellt. Mehr als 100 Akteure aus Deutschland Schweiz und Österreich präsentierten und diskutierten auf Einladung des Branchennetzwerks BioLAGO neue Projekte und Produkte.

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