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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Fachbeitrag - 19.12.2011

    Wie die räumliche Organisation des Zellkerns zustande kommt und die Struktur von Chromosomen von Zellteilung zu Zellteilung vererbt wird untersucht Dr. Patrick Heun mit seiner Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut MPI für Immunbiologie und Epigenetik in Freiburg. Jüngst wiesen die Forscher nach dass für die Bildung der sogenannten Zentromere ein einziges Molekül ausreicht.

  • Pressemitteilung - 19.12.2011

    Alles eine Frage der Kommunikation: Am Beispiel von Fröschen identifizierten Zoologen der Universität Hohenheim eine bislang unbekannte Aufgabe von zwei Botenstoffen für die Zellkommunikation im Embryo. Nur wenn beide zusammenarbeiten, rutschen Herz, Leber und Milz auf den rechten Fleck. Auch im erwachsenen Körper sind beide wichtig: Wird ihr Zusammenspiel gestört, könnte dies ein Auslöser für Krebs sein. Die internationale Fachzeitschrift Current Biology veröffentlicht die Ergebnisse.

  • Fachbeitrag - 19.12.2011

    Der Zebrafisch ist Forschers Liebling. Naturwissenschaftler wie Evolutionsbiologen, Neurobiologen oder Toxikologen nutzen das Wirbeltier häufig für ihre Studien. Wolfgang Rottbauer hat die Zebrabärblinge als Modell für kardiovaskuläre Erkrankungen entdeckt und etabliert. Dem Ulmer Kardiologen hat dies einigen Forscher-Lorbeer beschert. Am Anfang aber dominierten Skepsis und Unkenrufe aus der Mediziner-Zunft, erinnert sich der 44-Jährige.

  • Pressemitteilung - 19.12.2011

    Während sich in einem Teil der Immunzellen des Menschen das HI-Virus rasant vermehren kann, bleiben andere Zellen des Immunsystems unbehelligt. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts konnten nachweisen, wie sich Monozyten vor einer HIV-Infektion schützen. Eine Schlüsselrolle kommt dabei dem Protein SAMHD1 zu. Mit Blutproben von Patienten mit einer seltenen Erbkrankheit konnten sie zudem zeigen, dass das Fehlen von SAMHD1 ein frühes Erkennen des HI-Virus durch das Immunsystem möglich macht. Über die Forschungsergebnisse berichtet PLoS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 09.12.2011.

  • Pressemitteilung - 17.12.2011

    Leidet der Patient an einer Blutvergiftung? Um diese Frage zu klären, nimmt der Arzt Blut ab und schickt es zur Untersuchung an ein Zentrallabor. Dabei geht wertvolle Zeit verloren, die dem Patienten unter Umständen das Leben kosten kann. Künftig sollen Mediziner das Blut direkt vor Ort untersuchen können – innerhalb von zwanzig Minuten liegt das Ergebnis vor. Möglich macht dies ein Biochip, den Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechik IPM in Freiburg entwickelt haben.

  • Pressemitteilung - 17.12.2011

    Prof. Dr. Jan G. Korvink, Inhaber des Lehrstuhls für Simulation am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) und Direktor der FRIAS School of Soft Matter Research der Universität Freiburg, bekommt vom Europäischen Forschungsrat (ERC) einen mit 3,4 Millionen Euro dotierten Advanced Grant für grundlagenorientierte Forschung. Mit der auf fünf Jahre angelegten Förderung wird Korvink gemeinsam mit der Forschungsgruppe von Prof. Dr. Ralf Baumeister, Institut Biologie III - Bioinformatik und Molekulargenetik und Fellow der FRIAS School of Life Sciences - LifeNet, eine Mikrosystem-Plattform entwickeln, die völlig neue Perspektiven für die systembiologische Forschung eröffnet.

  • Pressemitteilung - 16.12.2011

    Restbiomasse in Energieträger zur Herstellung von hochwertigen und motorenverträglichen Kraftstoffen und Chemikalien sowie zur Strom- und Wärmeerzeugung umzuwandeln, ist Ziel von „BioBoost". Das am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierte Projekt, an dem sechs Forschungseinrichtungen und sieben Industriepartner aus ganz Europa beteiligt sind, startet Anfang 2012. Die Forschung in BioBoost ergänzt das bioliq®-Konzept des KIT, das darauf abzielt, aus biogenen Reststoffen, wie beispielsweise Stroh, Designerkraftstoffe für Diesel- und Ottomotoren herzustellen.

  • Pressemitteilung - 16.12.2011

    Freiburger Wissenschaftler vom BIOSS und der Spemann Graduiertenschule für Biologie und Medizin haben einen neuen Zusammenhang der Zellatmung aufgedeckt.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/de/standort/ausbildung/china/?block_82916size=8&%3Bblock_82916from=5336&block_82916from=2496