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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Pressemitteilung - 11.03.2014

    Die Heidelberg Startup Partners bieten in Zusammenarbeit mit dem Gründerverbund Rhein-Neckar ein neues Programm zur betriebswirtschaftlichen Weiterbildung für Gründerinnen und Gründer im Bereich Life Science an, das Life Science Business Development Program MRN. Angesprochen sind sowohl Teams, die bereits gegründet haben als auch solche, die vor der Gründung stehen. Das 7-monatige kostenlose Programm umfasst Seminare, die Bereitstellung eines persönlichen Coachs sowie Kontaktherstellung zu Branchenexperten. Bewerbungen sind bis zum 14.03.2014 über die Einreichung einer 1-seitigen Beschreibung des Unternehmens/Gründungsvorhabens möglich.

  • Fachbeitrag - 10.03.2014

    Spezifische Cytochrom-P450-Enzyme sind entscheidend für die Biosynthese von Glykopeptid-Antibiotika wie Vancomycin. Diese werden als letztes Mittel bei bedrohlichen Bakterieninfektionen eingesetzt. Immer häufiger treten aber Resistenzen gegen diese Antibiotika auf. Forscher des Heidelberger Max-Planck-Instituts untersuchen die Struktur und Funktion dieser Enzym-Antibiotikum-Komplexe, um auf halbsynthetischem Weg neue Glykopeptid-Antibiotika als Waffe gegen die resistenten Bakterien zu entwickeln.

  • Fachbeitrag - 10.03.2014

    Das Leben ist undenkbar ohne die Vielzahl von Enzymen, die in pflanzlichen, tierischen und mikrobiellen Organismen den Fluss im komplexen Stoffwechsel jeder Zelle bewerkstelligen. So steuern und beschleunigen sie als Biokatalysatoren schwierige chemische Reaktionen rund um Vererbung, Atmung und Verdauung, aber auch die Synthese von Naturstoffen. Damit sind Enzyme wie Chorismatasen als Angriffspunkt für die Entwicklung neuer Wirkstoffe interessant. Juniorprofessorin Dr. Jennifer Andexer vom Institut für Pharmazeutische Wissenschaften der Universität Freiburg hat an der Entdeckung einer neuen Familie der Chorismatasen mitgewirkt. Sie untersucht ihre dreidimensionale Struktur, um Rückschlüsse auf die Arbeitsweise dieser Enzyme ziehen und langfristig vielleicht selbst Bausteine für die Biosynthese von Naturstoffen basteln zu können.

  • Fachbeitrag - 10.03.2014

    Moderne Forschungsansätze in den Naturwissenschaften erzeugen immer größere Datenmengen, die häufig nur mit Hilfe spezieller Software ausgewertet werden können. Das Forschungszentrum INCIDE an der Universität Konstanz bietet Datenverarbeitungs-Dienstleistungen zur Entwicklung und Anpassung solcher Programme für die Life Sciences an. Dafür arbeiten die INCIDE-Mitarbeiter eng mit den Wissenschaftlern zusammen. Dieses erfolgreiche Konzept soll künftig auch für externe Projekte genutzt werden können.

  • Pressemitteilung - 10.03.2014

    Saskia Biskup, Mitgründerin und Geschäftsführerin der CeGaT GmbH, wurde von einer Jury der Europäischen Kommission mit dem EU-Innovationspreis für Frauen ausgezeichnet. Die offizielle Preisverleihung erfolgte am 10. März im Rahmen der Innovation Convention 2014 in Brüssel. Der Preis der Kommission für Forschung, Innovation und Wissenschaft wurde vom Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, überreicht.

  • Fachbeitrag - 03.03.2014

    Das Zentralnervensystem als Knotenpunkt des Nervensystems ist das vielleicht empfindlichste Organ das wir haben. Weil Giftstoffe seine Funktion massiv stören können ist das Gehirn von dem allgemeinen Blutstrom durch ein sehr effizientes Filtrationssystem die Blut-Hirn-Schranke isoliert. Der Schutz der daraus entsteht hat aber seine Kehrseite 98 Prozent der Arzneimittel kommen dort nicht an. Juniorprofessor Dr. Winfried Römer vom BIOSS Centre for Biological Signalling Studies der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg versucht sich körpereigene Mechanismen zunutze zu machen um die Blut-Hirn-Schranke auf nichtinvasive Art zu überwinden.

  • Fachbeitrag - 03.03.2014

    Man nehme: eigene Zellen des jeweiligen Patienten. In den zertifizierten Laboren der TETEC AG entsteht daraus biologischer Knorpelersatz für Gelenke und die Bandscheibe. Im Bereich Knieknorpel ist das Unternehmen nach eigener Aussage heute Marktführer. Das bietet dem zurzeit stark wachsenden Unternehmen eine gute Basis, um weitere Produkte für die Regenerative Medizin zu etablieren.

  • Fachbeitrag - 03.03.2014

    Eine 2012 veröffentlichte Studie der Leopoldina wies auf Grenzen der Bioenergie hin und wurde darum häufig als „Abrechnung“ mit der Bioenergie interpretiert. Der Mikrobiologe Prof. Dr. Bernhard Schink von der Universität Konstanz ist Mitglied der Leopoldina und war als Koordinator entscheidend an der Studie beteiligt. Entgegen der vorschnellen Interpretation befürwortet er die Nutzung der Bioenergie. Doch sieht er teilweise auch sinnvollere Einsatzmöglichkeiten für Biomasse. An der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) Konstanz sprach er über Erkenntnisse und Schlussfolgerungen aus der Studie.

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