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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Pressemitteilung - 06.06.2013

    Die Sieger des 48. Bundesfinales von Jugend forscht stehen fest. Der diesjährige Bundeswettbewerb wurde gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e.V. und der Bayer AG. Der Gewinner des Preises für die beste interdisziplinäre Arbeit im Bereich Biologie und die Bundessieger im Bereich Arbeitswelt kommen aus Baden-Württemberg.

  • Fachbeitrag - 03.06.2013

    Das Zusammenspiel von Proteinen und der RNA ist ein zentraler Faktor bei der Regulation der Genexpression. Durch den Einsatz von Proteinen mit maßgeschneiderten chemischen Funktionen können diese Protein-RNA-Wechselwirkungen gezielt beeinflusst und im Zellinneren untersucht werden. Der Chemiker Moritz Schmidt befasst sich im Rahmen seiner Doktorarbeit an der Universität Konstanz mit der Einführung solcher Funktionen in Proteine durch den Einbau von nichtnatürlichen Aminosäuren. Er hat eine Technik entwickelt, mit der über rotes Licht zeitlich und räumlich kontrolliert Proteine mit ihren RNA-Bindungspartnern verknüpft werden können.

  • Fachbeitrag - 03.06.2013

    Schlaganfall ist eine der häufigsten Todesursachen in der westlichen Welt und in Deutschland die häufigste Ursache für mittlere und schwere Behinderungen. Mit CereFLux entwickelt PD Dr. Thomas Gisler von der Universität Konstanz eine neue Methode mit welcher der Blutfluss im menschlichen Gehirn innerhalb weniger Sekunden und ohne Kontrastmittel gemessen wird. Das Verfahren verwendet harmloses Laserlicht und ist anders als herkömmliche Methoden portabel und erlaubt den Einsatz in engen Umgebungen.

  • Fachbeitrag - 03.06.2013

    Die Lebensmittelanalytik der nahen Zukunft will nicht nur Spuren eines Mykotoxins oder den Gehalt eines einzelnen Nährstoffs wie Vitamin C nachweisen können. Der Anspruch ist umfassender: „Wir wollen die Wirkung von Lebensmitteln verstehen“, sagt Prof. Sabine Kulling vom Max Rubner-Institut in Karlsruhe. Wie auch in anderen Bereichen der Lebenswissenschaften gilt Metabolomics als Schlüsseltechnologie für die Forschung zu Fragen der Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln.

  • Pressemitteilung - 03.06.2013

    Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst stärkt mit 9 Mio. Euro die Forschung an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Das Geld fließt in zwei neue Programme, um den akademischen Mittelbau zu stärken und eine bessere Geräteausstattung zu ermöglichen.

  • Fachbeitrag - 31.05.2013

    Das Bakterium Rhodospirillum rubrum zieht schon seit Langem das Interesse von Biotechnologen auf sich. Denn es eignet sich unter anderem zur Herstellung großer Mengen von Farbstoffen. Nun untersuchen der Mikrobiologe Hartmut Grammel von der Hochschule Biberach und Wissenschaftler vom Magdeburger Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme ob man das Bakterium auch zur Fixierung von Kohlenstoffdioxid nutzen kann. Das Fernziel die zellfreie und energiearme Produktion organischer Wertstoffe mit Hilfe bakterieller CO2-verbrauchender Enzyme.

  • Fachbeitrag - 27.05.2013

    Der Begriff Autophagie kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie sich selbst essen. Im normalen Zellbetrieb fällt permanent störender Abfall an der beseitigt werden muss weil er sonst die wichtigen Abläufe behindert. Aber auch in Hungerzeiten verhält sich die Zelle im Kleinen wie der Körper im Großen Das System wird nicht sofort funktionsunfähig und stirbt sondern greift auf Reserven zurück. Und dies geschieht auf zellulärer Ebene durch Autophagie. Dr. Jörn Dengjel hat mit seiner Arbeitsgruppe am Zentrum für Biosystemanalyse ZBSA der Universität Freiburg neue regulatorische Mechanismen aufgedeckt wie solch ein zelluläres Recycling vonstattengeht.

  • Fachbeitrag - 27.05.2013

    Das 2011 eingeführte Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) soll zur Eindämmung der steigenden Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen führen und dabei eine Balance zwischen Innovation und Bezahlbarkeit von Medikamenten schaffen. Für die Pharmaindustrie bedeutet dies, dass der Zusatznutzen neuer Medikamente den Preis bestimmt. Auf Einladung des bodenseeweiten healthcare industry provider network (hipnet) berichteten Vertreter der Unternehmen Boehringer Ingelheim und SocraTec R&D GmbH über die Chancen von Innovationen seit dem AMNOG durch neue und optimierte Wirkstoffe in Medikamenten.

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