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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Fachbeitrag - 11.03.2013

    Die Trenzyme GmbH in Konstanz bietet Dienstleistungen im Bereich Genomics und Proteomics an. Das Unternehmen hat sich auf Auftragsforschung und individuelle Services für Forschung und Entwicklung spezialisiert und arbeitet selbst an neuen sowie verbesserten Produkten und Verfahren. So wurde in jüngster Vergangenheit eine neue Methode zur schnellen Identifizierung von optimalen Expressionsbedingungen für rekombinante Proteine entwickelt.

  • Pressemitteilung - 08.03.2013

    Mit der Wittmann Battenfeld „MikroPower 15/7,5“ kann das Kunststoff-Institut Südwest (KISW) sein Angebot jetzt um den Bereich Mikrospritzgießen erweitern. Unterstützung zu diesem Ausbau lieferten die Unternehmen Arburg, Engel, KraussMaffei, Wittmann-Battenfeld, HBTherm, Greenbox Srl und Motan. Nach ersten Projekten und Schulungen in den Räumlichkeiten der IHK, erfolgte im Sommer 2012 der Startschuss in den eigenen Räumlichkeiten in Villingen-Schwennigen, die auch Optionen auf Erweiterungen beinhalten.

  • Fachbeitrag - 04.03.2013

    Wenn Augenimplantate mit lebendigen Zellen kommunizieren würden, dann könnte das vielen Patienten eine zweite Operation oder einen Laser-Eingriff ersparen. Bis diese Idee verwirklicht wird und als Medizinprodukt auf den Markt gelangt, werden nach Schätzung von Christian Lingenfelder fünf bis sieben Jahre vergehen. Ein erster wichtiger Schritt ist dem Geschäftsführer des jungen, 2012 gegründeten Dornstädter Unternehmens Alamedics schon gelungen.

  • Fachbeitrag - 04.03.2013

    Genomweite Sequenzanalysen zeigen, dass umfangreiche strukturelle Veränderungen in den Chromosomen bei der Entstehung vieler Krebsformen eine entscheidende Rolle spielen. Die Arbeitsgruppe von Dr. Jan Korbel am Europäischen Molekularbiologischen Laboratorium in Heidelberg hat bei Hirntumoren des Kindesalters und bei früh auftretenden Prostatakarzinomen solche krebsauslösenden Chromosomenaberrationen untersucht.

  • Fachbeitrag - 04.03.2013

    Computeranalysen der Proteinfaltungen werfen ein Licht auf die Evolution in der Frühzeit der Erde. Forscher des Heidelberger Instituts für Theoretische Studien und der University of Illinois, USA, haben die Faltungsgeschwindigkeit der Domänen von Proteinen, die seit ihrer Entstehung vor 3,8 Milliarden Jahren entstanden sind, untersucht und einen Trend zur Optimierung der Auffaltung während der Evolution nachgewiesen. Vor 1,5 Milliarden Jahren, dem „Big Bang“ der Proteine, kam es zu einem plötzlichen Anstieg von Domänenstrukturen und Neuanordnungen zu Multidomänen-Proteinen.

  • Fachbeitrag - 04.03.2013

    Die Bedürfnisse von Krebspatienten leuchten ein eine möglichst schonende Chemotherapie mit möglichst geringen Nebenwirkungen nebst rascher Wirksamkeit. Dr. Gerhard Pütz und Dr. Jürgen Eckes Gründer der Firma TellTargeting Medical GmbH Co. KG entwickeln gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Freiburg das CARL-Verfahren. Ein Chemotherapie-Prinzip bei dem etwa die Hälfte des Krebs-Medikaments gleich nach getaner Arbeit wieder aus dem Körper entfernt wird.

  • Fachbeitrag - 25.02.2013

    Dank der neuesten Generation der Sequenziertechnologie lässt sich das komplette Erbgut von Organismen immer schneller und billiger entschlüsseln. Die Herausforderung besteht darin, aus zig Millionen DNA-Schnipseln das Buch des Lebens zusammenzusetzen und ihm seine Geheimnisse zu entlocken. Das junge Bioinformatik-Unternehmen Computomics aus Tübingen tut genau dies für Nutzpflanzen. Denn anders als das menschliche Genom ist das Erbgut der meisten Pflanzen noch ein Buch mit sieben Siegeln.

  • Fachbeitrag - 25.02.2013

    Die Molekularbiologin Frauke Melchior entdeckte einen neuen Mechanismus der post-translationalen Proteinmodifikation, durch den eine Vielzahl von Prozessen in eukaryotischen Zellen gesteuert wird. Dabei wird ein kleines, als SUMO bezeichnetes Protein von spezifischen Enzymen kovalent an die Zielproteine gebunden und durch andere Enzyme wieder gespalten. Die Entdeckung prägte Melchiors wissenschaftliche Laufbahn.

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