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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Fachbeitrag - 04.03.2013

    Computeranalysen der Proteinfaltungen werfen ein Licht auf die Evolution in der Frühzeit der Erde. Forscher des Heidelberger Instituts für Theoretische Studien und der University of Illinois, USA, haben die Faltungsgeschwindigkeit der Domänen von Proteinen, die seit ihrer Entstehung vor 3,8 Milliarden Jahren entstanden sind, untersucht und einen Trend zur Optimierung der Auffaltung während der Evolution nachgewiesen. Vor 1,5 Milliarden Jahren, dem „Big Bang“ der Proteine, kam es zu einem plötzlichen Anstieg von Domänenstrukturen und Neuanordnungen zu Multidomänen-Proteinen.

  • Fachbeitrag - 04.03.2013

    Die Bedürfnisse von Krebspatienten leuchten ein eine möglichst schonende Chemotherapie mit möglichst geringen Nebenwirkungen nebst rascher Wirksamkeit. Dr. Gerhard Pütz und Dr. Jürgen Eckes Gründer der Firma TellTargeting Medical GmbH Co. KG entwickeln gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Freiburg das CARL-Verfahren. Ein Chemotherapie-Prinzip bei dem etwa die Hälfte des Krebs-Medikaments gleich nach getaner Arbeit wieder aus dem Körper entfernt wird.

  • Fachbeitrag - 04.03.2013

    Wenn Augenimplantate mit lebendigen Zellen kommunizieren würden, dann könnte das vielen Patienten eine zweite Operation oder einen Laser-Eingriff ersparen. Bis diese Idee verwirklicht wird und als Medizinprodukt auf den Markt gelangt, werden nach Schätzung von Christian Lingenfelder fünf bis sieben Jahre vergehen. Ein erster wichtiger Schritt ist dem Geschäftsführer des jungen, 2012 gegründeten Dornstädter Unternehmens Alamedics schon gelungen.

  • Fachbeitrag - 04.03.2013

    Genomweite Sequenzanalysen zeigen, dass umfangreiche strukturelle Veränderungen in den Chromosomen bei der Entstehung vieler Krebsformen eine entscheidende Rolle spielen. Die Arbeitsgruppe von Dr. Jan Korbel am Europäischen Molekularbiologischen Laboratorium in Heidelberg hat bei Hirntumoren des Kindesalters und bei früh auftretenden Prostatakarzinomen solche krebsauslösenden Chromosomenaberrationen untersucht.

  • Fachbeitrag - 25.02.2013

    Frühgeburten sind in Deutschland keine Seltenheit. Bei der Betreuung der kleinen Patienten stehen Ärzte allerdings bislang vor einem Dilemma. Denn häufige Blutentnahmen sind aufgrund des geringen Körpervolumens der Säuglinge nicht möglich. Eine regelmäßige Messung von Plasmaproteinen die essenzielle Informationen über den Funktions- und Entwicklungsstatus verschiedener Organe liefern könnte musste daher bisher unterbleiben. Ein Verbundforschungsprojekt unter Beteiligung der Arbeitsgruppe von Professor Dieter Stoll an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen möchte hier Abhilfe schaffen Es soll die Analyse von Plasmaproteinen auf der Grundlage weniger Blutstropfen möglich machen.

  • Fachbeitrag - 25.02.2013

    Dank der neuesten Generation der Sequenziertechnologie lässt sich das komplette Erbgut von Organismen immer schneller und billiger entschlüsseln. Die Herausforderung besteht darin, aus zig Millionen DNA-Schnipseln das Buch des Lebens zusammenzusetzen und ihm seine Geheimnisse zu entlocken. Das junge Bioinformatik-Unternehmen Computomics aus Tübingen tut genau dies für Nutzpflanzen. Denn anders als das menschliche Genom ist das Erbgut der meisten Pflanzen noch ein Buch mit sieben Siegeln.

  • Fachbeitrag - 25.02.2013

    Die Molekularbiologin Frauke Melchior entdeckte einen neuen Mechanismus der post-translationalen Proteinmodifikation, durch den eine Vielzahl von Prozessen in eukaryotischen Zellen gesteuert wird. Dabei wird ein kleines, als SUMO bezeichnetes Protein von spezifischen Enzymen kovalent an die Zielproteine gebunden und durch andere Enzyme wieder gespalten. Die Entdeckung prägte Melchiors wissenschaftliche Laufbahn.

  • Fachbeitrag - 25.02.2013

    Durch die berührungslose Kontrolle des Verhaltens einzelner Nervenzellen durch Lichtreize offenbaren sich neue Erkenntnisse über die Vorgänge im Gehirn. Dank Optogenetik ist dies seit ein paar Jahren keine Fiktion mehr. Wissenschaftler um Dr. Birthe Rubehn und Prof. Dr. Thomas Stieglitz vom Institut für Mikrosystemtechnik IMTEK haben in Zusammenarbeit mit dem Bernstein Center der Universität Freiburg und dem Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research in Basel ein multimodales Implantat entwickelt. Mit diesem lassen sich die erforderlichen genetischen Veränderungen die Steuerung durch Lichtreize sowie die Messung der Zellaktivität vornehmen.

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