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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Fachbeitrag - 27.08.2012

    Der Bauplan der Wirbeltiere ähnelt dem eines auf den Rücken gedrehten Regenwurms. Diese einst verspottete Beobachtung hat durch die Evo-Devo-Forschung ihre molekulargenetische Begründung erhalten. Eine in der Evolution konservierte Genkassette legt die Rücken-Bauch-Achse im Embryo fest, und zwar bei beiden Tiergruppen in umgekehrter Orientierung.

  • Fachbeitrag - 27.08.2012

    Die Erforschung der Gene, die bei der Fruchtfliege Fehlentwicklungen auslösen, führte zu einigen der aufregendsten Entdeckungen der Entwicklungsbiologie: Derselbe Typ von Genen, der die frühe Embryonalentwicklung bei Drosophila steuert, kontrolliert auch die frühe Embryogenese anderer Organismen einschließlich des Menschen. Diese homeotischen Gene sind auf der DNA in der gleichen Weise angeordnet, wie sie während der Embryogenese entlang der Körperachse exprimiert werden.

  • Pressemitteilung - 27.08.2012

    In den Landkreisen Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald und im Ortenaukreis wurden in diesem Jahr weniger Maiswurzelbohrer gezählt als im Vorjahr. Damit zeigt die in der Mailwurzelbohrer-Verordnung eingeschlagene Strategie der Fruchtfolge Wirkung. Doch gibt es Landwirte, die sich der Fruchtfolgeverordnung widersetzen und öfter als zweimal in drei Jahren Mais anpflanzen. Gegen solche Verstöße plant das Land Baden-Württemberg vorzugehen.

  • Fachbeitrag - 27.08.2012

    Ob sich pluripotente Stammzellen zu Herz- oder zu Darmvorläufern entwickeln bestimmt ein und dasselbe Molekül Eomesodermin. Das Team des Emmy-Noether-Nachwuchsgruppenleiters Dr. Sebastian Arnold von der Universitätsklinik Freiburg hat jüngst aufgeklärt wie diese doppelte Wirkungsweise funktionieren kann. Das Wissen wird vermutlich dazu beitragen die Gewinnung von Herzgewebe aus Stammzellen in der Petrischale effizienter zu machen. Aber vor allem beleuchtet es für Arnold und sein Team ein Stückchen mehr wie ein lebender Embryo sich entwickelt.

  • Pressemitteilung - 27.08.2012

    Heidelberger Molekularbiologen haben neue Erkenntnisse über die Funktion sogenannter Faltungshelfer bei der Entstehung von Proteinen gewonnen. Die Wissenschaftler um Dr. Günter Kramer und Prof. Dr. Bernd Bukau von der DKFZ-ZMBH-Allianz konnten zeigen wie ein Faltungshelfer in Bakterienzellen die Ausbildung der dreidimensionalen Struktur neuer Proteine beeinflussen kann.

  • Pressemitteilung - 27.08.2012

    Um den Unternehmensgeist im Hightech-Bereich zu wecken veranstaltete das Netzwerk für moderne Biowissenschaften BioLAGO gemeinsam mit der Graduiertenschule Chemische Biologie der Universität Konstanz erstmals einen Workshop der sich speziell Existenz- und Ausgründungen widmete. Rund 40 Interessierte aus Deutschland und der Schweiz erhielten im Technologiezentrum Konstanz von erfahrenen Unternehmern sowie überregionalen Gründungsexperten wertvolle Tipps aus erster Hand.

  • Fachbeitrag - 27.08.2012

    Die Fähigkeit des Menschen, mithilfe einer komplexen Sprache zu kommunizieren, ist einzigartig. Bei der Frage nach der Entstehung der menschlichen Sprache und ihren genetischen Grundlagen steht das Entwicklungsgen FOXP2 im Mittelpunkt. Wie die Evo-Devo-Forschung nachgewiesen hat, scheint eine für den Menschen spezifische Variante des bei Wirbeltieren weit verbreiteten FOXP2-Proteins für die Sprachentwicklung erforderlich zu sein. Diese menschliche Variante kam anscheinend auch beim Neandertaler vor.

  • Pressemitteilung - 24.08.2012

    Zwei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung haben sich die Überlebensraten bei Krebs in Ost- und Westdeutschland weitestgehend angeglichen. Dies stellte ein Team von Epidemiologen aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und aus elf deutschen Krebsregistern in einer aktuellen Studie fest.

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