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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Pressemitteilung - 24.08.2012

    Zwei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung haben sich die Überlebensraten bei Krebs in Ost- und Westdeutschland weitestgehend angeglichen. Dies stellte ein Team von Epidemiologen aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und aus elf deutschen Krebsregistern in einer aktuellen Studie fest.

  • Pressemitteilung - 24.08.2012

    Wie hängen die Aktivität von Neuronen, das Explorationsverhalten und die Parkinson-Erkrankung zusammen? Forschergruppen um die NGFN (Nationales Genomforschungsnetzwerk)-Wissenschaftler Birgit Liss in Ulm und Jochen Roeper in Frankfurt haben herausgefunden, dass ein spezielles Protein, ein so genannter K-ATP Ionenkanal, entscheidend für die Aktivitätsmuster bestimmter Dopamin-produzierender Nervenzellen ist – und damit wichtig für die Pathophysiologie des Morbus Parkinson, aber auch für das Explorationsverhalten.

  • Pressemitteilung - 23.08.2012

    Forscher der Universität Konstanz um den Evolutionsbiologen Professor Axel Meyer fanden Hinweise auf einen horizontalen Gentransfer zwischen Wirbeltieren. Horizontaler Gentransfer bezeichnet einen Genfluss über Artgrenzen hinweg - eine Weitergabe von Genen nicht von Elterngeneration zur Kindesgeneration sondern zwischen verschiedenen Tierarten derselben Generation. Im Wissenschaftsjournal Genome Biology and Evolution berichten die Biologen von einer Übertragung des Genelements Tc1 über einen parasitären Kontakt zwischen Neunaugen und von ihnen befallenen Süßwasserfischen. Die Beobachtung ist in der Biologie bislang einzigartig.

  • Pressemitteilung - 23.08.2012

    Humane Papillomaviren HPV können Krebserkrankungen in Gebärmutterhals und im Mund-Rachen-Bereich hervorrufen. Im Rahmen ihrer Habilitation zeigte die Heidelberger Strahlentherapeutin Privatdozentin Dr. med. Katja Lindel dass diese Tumoren deutlich empfindlicher auf eine Strahlentherapie reagieren als gleiche Tumoren in denen keine Viren nachweisbar sind. Diese Erkenntnisse könnten zukünftig für eine individuell angepasste Behandlung genutzt werden. Für ihre Arbeit ist Lindel mit dem Hermann-Holthusen-Preis der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie DEGRO ausgezeichnet worden.

  • Pressemitteilung - 22.08.2012

    Die automatisierte mikrofluidische Plattform soll den simultanen Nachweis von Biomarken und Bakterien ermöglichen und somit die schnelle Diagnose von bakteriell ausgelösten Entzündungsreaktionen bei Neugeborenen ermöglichen. Durch die Möglichkeit einer vor-Ort Analyse lässt sie eine bessere Prognose bei mitunter tödlich verlaufenden Infektionen zu.

  • Pressemitteilung - 22.08.2012

    Epileptische Anfälle sind wie große Gewitterstürme im Gehirn Nervenzellen schaukeln sich plötzlich in ihrer Aktivität gegenseitig auf und rhythmische elektrische Entladungen breiten sich über weite Gehirngebiete aus. Nach einem solchen Anfall sind die Nervenzellen stark angegriffen es kann zu dauerhaften Schäden kommen. Den im Gehirn vorkommenden Gliazellen unterstellte man lange sie würden zu den schädlichen Folgen der Epilepsie beitragen. Das Gegenteil ist der Fall wie Wissenschaftler der Universität Freiburg erstmals zeigen konnten.

  • Pressemitteilung - 22.08.2012

    Nach Hirnblutungen schwerem Schlaganfall oder Kopfverletzungen überziehen elektrische Entladungswellen das Gehirn und verursachen das weitere Absterben von Nervenzellen. Neurochirurgen des Universitätsklinikums Heidelberg haben nun in einer internationalen Studie gezeigt dass das gängige Narkosemittel Ketamin das Auftreten dieser Wellen drastisch vermindert. Damit gibt es einen ersten Behandlungsansatz für das bisher unkontrollierbare Phänomen.

  • Pressemitteilung - 22.08.2012

    Die personalisierte Medizin – von der Zelltherapie bis hin zu patientenspezifisch abgestimmten Medikamenten – hat großes Potential, die Behandlungsmethoden für eine Vielzahl von Krankheiten zu revolutionieren. Um dieses Potential auszuschöpfen, ist es notwendig, menschliche Zellen in industriellem Maßstab patientenspezifisch zu kultivieren und zu produzieren. An dem Projekt ist auch das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (Fraunhofer IPA) beteiligt.

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