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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Fachbeitrag - 10.09.2012

    Zellen, Rezeptorproteine, Enzyme oder DNA haben erstaunliche Eigenschaften. Lassen sie sich als Bauteile für die nächste Mikroelektronik-Generation in Computerprozessoren, Sensorsystemen oder anderen Mikromaschinen nutzen? Der Mikroingenieurwissenschaftler und External Senior Fellow am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) Prof. Dr. Osamu Tabata versucht, zusammen mit seiner Arbeitsgruppe von der Universität Kyoto und seinen Kooperationspartnern in Freiburg, die nächste Generation im Maschinenbau zu erschließen: Noch kleiner, noch intelligenter, noch besser - auf Basis gefalteter Erbgutmoleküle.

  • Pressemitteilung - 07.09.2012

    Zellen wehren sich gegen Virusinfektionen indem sie ihre eigene Eiweißproduktion stoppen - und damit gleichzeitig die Bildung neuer Viren. Diese Ruhephasen wechseln sich mit aktiven Phasen ab in denen die Eiweißbildung wieder in Gang kommt denn ein zu langes Abschalten führt zum Zelltod. Hepatitis C-Viren nutzen dieses Wechselspiel aus um sich dauerhaft in der Zelle einzunisten wie Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Heidelberg herausfanden. Die Forschungsergebnisse tragen grundlegend zum Verständnis des komplexen Wechselspiels bei der Etablierung einer chronischen Virusinfektion bei.

  • Pressemitteilung - 06.09.2012

    Ab dem 15. November können wieder Schülerteams der Klassen 7 bis 11 am DECHEMAX-Schülerwettbewerb teilnehmen. Unter dem Thema Kunstgriffe der Natur sollen Fragen rund um Chemie, Biotechnologie und Technik die Wunder der Natur naturwissenschaftlich beleuchtet werden. Anmeldung können zwischen dem 1. Oktober und 21. November 2012 eingereicht werden.

  • Pressemitteilung - 06.09.2012

    Bei schweren Formen der chronischen Lungenerkrankung Asthma bronchiale fehlt ein bestimmtes Transportprotein das zur Verdünnung des Lungensekrets beiträgt. Der Schleim bleibt trocken löst sich nicht und kann die Atmung lebensgefährlich behindern. Diesen Zusammenhang haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg und der Medizinischen Hochschule Hannover im Tiermodell herausgefunden. Nun können erstmals Wirkstoffe entwickelt werden die an dieser Stelle gezielt ansetzen.

  • Pressemitteilung - 04.09.2012

    Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. Bei Menschen mit einer bipolaren Störung wechseln sich depressive und manische Episoden ab. Wissenschaftler der Universität Bonn und des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim haben nun anhand von Patientendaten und Tiermodellen entschlüsselt, wie das Gen NCAN zu manischen Symptomen bei der bipolaren Störung führt. Die Ergebnisse sind jetzt in der aktuellen Ausgabe des „The American Journal of Psychiatry“ veröffentlicht.

  • Pressemitteilung - 04.09.2012

    Mit einer Förderung des Europäischen Forschungsrates (ERC) in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro ist das an der Technischen Universität Dortmund und der Universität Heidelberg angesiedelte Verbundprojekt MOBOCON gestartet. Ziel der fünfjährigen Forschungsarbeiten ist es, innovative Ansätze für die Steuerung chemischer und biochemischer Produktionsanlagen für den breiten industriellen Einsatz tauglich zu machen.

  • Pressemitteilung - 04.09.2012

    Wissenschaftler aus ganz Deutschland haben sich zusammengeschlossen um die Mechanismen einer seltenen und lebensbedrohlichen Bluterkrankung der systemischen Leichtketten-Amyloidose aufzuklären. Ziel ist es neue Therapieansätze für diese bisher unheilbare Krankheit zu entwickeln. Der Forschungsverbund wird vom Amyloidose-Zentrum des Universitätsklinikums Heidelberg aus koordiniert.

  • Fachbeitrag - 03.09.2012

    Die einzelligen, aquatisch lebenden Dinoflagellaten sind Meister der verschachtelten Symbiose. Sie verleiben sich Chloroplasten tragende Organismen ein und können dadurch das Sonnenlicht photosynthetisch nutzen. Das hilft der Arterhaltung, gefährdet jedoch andere Organismen und den Menschen: Dinoflagellaten sind die Hauptverursacher toxischer Algenblüten. An der Universität Stuttgart wird die Vielfalt und Komplexität der Symbiose erforscht.

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