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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Pressemitteilung - 20.03.2012

    Miscanthus ist eine vielversprechende Energiepflanze. In Zukunft sollen Neuzüchtungen für mehr Vielfalt auf den Feldern sorgen. Gleichzeitig steigen dadurch die Verwendungsmöglichkeiten für das Süßgras. Ob die neuen Sorten bald nicht mehr nur in Biogasanlagen vergären sondern beispielsweise auch als Rohstoff für Biotreibstoffe oder als Baustoff dienen untersucht Prof. Dr. Iris Lewandowski von der Universität Hohenheim.

  • Pressemitteilung - 20.03.2012

    Die Protagen AG, Spezialist für in-vitro Diagnostik und das Naturwissenschaftliche und Medizinische Institut der Universität Tübingen (NMI), gaben den Abschluss eines Kooperationsvertrages zur gemeinsamen Entwicklung von Multiplex-Testsystemen für die Diagnose von Autoimmunerkrankungen und Krebs bekannt. Die langfristig geplante Partnerschaft baut auf Ergebnissen aus Pilotstudien der letzten zwei Jahre auf und fokussiert sich auf die Entwicklung von maßgeschneiderten Assays für die Personalisierte Medizin.

  • Pressemitteilung - 20.03.2012

    Jede Zelle wird von einer Plasmamembran umschlossen. Schäden an dieser Membran stören die Zellfunktionen und konnen zum Tod der Zelle fuhren. So werden beim Laufen bergab standig winzige Locher in die Plasmamembranen der Muskelzellen unserer Beine gerissen. Um dauerhaften Schaden zu vermeiden haben Muskelzellen effiziente Reparatursysteme um Membranlocher wieder zu verschließen. Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts fur Technologie KIT und der Universitat Heidelberg ist es erstmals gelungen die Reparatur in Echtzeit im lebenden Organismus zu beobachten.

  • Pressemitteilung - 20.03.2012

    In mehreren US-Bundesstaaten werden Maiswurzelbohrer resistent gegen ein Bt-Protein das von bestimmten gentechnisch veränderten Bt-Maissorten produziert wird. 22 führende Wissenschaftler wandten sich deshalb Anfang März in einem gemeinsamen Brief an die US-Umweltbehörde EPA. Sie kritisieren unter anderem ein unzureichendes Resistenzmanagement und die Vermarktungsstrategien der großen Firmen und plädieren für eine integrierte Schädlingsbekämpfung.

  • Fachbeitrag - 19.03.2012

    Mit „QuantVessel“, einem innovativen 3D-Verfahren zur präzisen Vermessung von Größe und Form der Blutgefäße, werden genauere Diagnosen von Gefäßerkrankungen und erfolgreichere Operationen ermöglicht. Das von Heidelberger Wissenschaftlern am BioQuant der Universität und am Deutschen Krebsforschungszentrum durchgeführte und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt wird in einer Ausstellung „Von der Idee zur Erkenntnis“ im Deutschen Bundestag vorgestellt.

  • Fachbeitrag - 19.03.2012

    Die geregelten Ströme von Calcium über die Membranen von Zellen sind für viele biologische Prozesse entscheidend. Wie die komplexen Proteinmaschinen funktionieren welche anderen Eiweiße ihre Arbeit regulieren und welche Folgen das zum Beispiel für Lernen und Gedächtnis hat untersucht das Team um Prof. Dr. Norbert Klugbauer von der Universität Freiburg. Die Forscher ergründen nicht nur molekulare Mechanismen und elektrische Kanaleigenschaften sondern schicken auch vergessliche Mäuse auf Erkundungstour. In jüngster Zeit steht ein Kanaltyp im Fokus der eigentlich bei Pflanzen entdeckt wurde.

  • Fachbeitrag - 19.03.2012

    Immer mehr Genome von Bodenbakterien der Gattung Streptomyces sind komplett sequenziert. Per „Genome Mining“ werden jetzt an der Universität Tübingen Gencluster identifiziert, die in der industriellen Biotechnologie zur Produktion von neuen Antibiotika und anderen Wirkstoffen eingesetzt werden können. Dazu sollen die Biosynthese-Gencluster in spezielle Produktionsstämme integriert und optimiert werden.

  • Fachbeitrag - 19.03.2012

    Kleinstlebewesen und empfindliche Zellen in Bioreaktoren brauchen eine geregelte Umgebung und Ernährung damit sie das tun was sie sollen wachsen und produzieren. In vielen Fermentern überwachen Sonden die für den Bioprozess wichtigen Größen Temperatur pH-Wert und Sauerstoff kontinuierlich. Eine Online-Sonde für Glucose und Ethanol fehlt geregelten Bioreaktoren bislang obwohl dadurch der Bioprozess schneller und wirtschaftlicher zu gestalten wäre. Ein Verbund aus Forschungseinrichtungen und kleinen Firmen versucht diese messtechnische Lücke in der Bioproduktion zu schließen.

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