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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Fachbeitrag - 19.03.2012

    Die geregelten Ströme von Calcium über die Membranen von Zellen sind für viele biologische Prozesse entscheidend. Wie die komplexen Proteinmaschinen funktionieren welche anderen Eiweiße ihre Arbeit regulieren und welche Folgen das zum Beispiel für Lernen und Gedächtnis hat untersucht das Team um Prof. Dr. Norbert Klugbauer von der Universität Freiburg. Die Forscher ergründen nicht nur molekulare Mechanismen und elektrische Kanaleigenschaften sondern schicken auch vergessliche Mäuse auf Erkundungstour. In jüngster Zeit steht ein Kanaltyp im Fokus der eigentlich bei Pflanzen entdeckt wurde.

  • Fachbeitrag - 19.03.2012

    Mit „QuantVessel“, einem innovativen 3D-Verfahren zur präzisen Vermessung von Größe und Form der Blutgefäße, werden genauere Diagnosen von Gefäßerkrankungen und erfolgreichere Operationen ermöglicht. Das von Heidelberger Wissenschaftlern am BioQuant der Universität und am Deutschen Krebsforschungszentrum durchgeführte und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt wird in einer Ausstellung „Von der Idee zur Erkenntnis“ im Deutschen Bundestag vorgestellt.

  • Fachbeitrag - 19.03.2012

    Immer mehr Genome von Bodenbakterien der Gattung Streptomyces sind komplett sequenziert. Per „Genome Mining“ werden jetzt an der Universität Tübingen Gencluster identifiziert, die in der industriellen Biotechnologie zur Produktion von neuen Antibiotika und anderen Wirkstoffen eingesetzt werden können. Dazu sollen die Biosynthese-Gencluster in spezielle Produktionsstämme integriert und optimiert werden.

  • Fachbeitrag - 19.03.2012

    Kleinstlebewesen und empfindliche Zellen in Bioreaktoren brauchen eine geregelte Umgebung und Ernährung damit sie das tun was sie sollen wachsen und produzieren. In vielen Fermentern überwachen Sonden die für den Bioprozess wichtigen Größen Temperatur pH-Wert und Sauerstoff kontinuierlich. Eine Online-Sonde für Glucose und Ethanol fehlt geregelten Bioreaktoren bislang obwohl dadurch der Bioprozess schneller und wirtschaftlicher zu gestalten wäre. Ein Verbund aus Forschungseinrichtungen und kleinen Firmen versucht diese messtechnische Lücke in der Bioproduktion zu schließen.

  • Pressemitteilung - 19.03.2012

    Im Wintersemester 2012/13 startet der deutsch-französische Masterstudiengang „Management von Clustern und regionalen Netzwerken“. Das europaweit einzigartige Angebot der benachbarten Hochschulen Kehl und Straßburg wurde am 7. März 2012 auf dem Straßburger Campus vorgestellt. Auf Initiative der BIOPRO Baden-Württemberg wird im Rahmen des Studiengangs auch ein berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot für Clustermanager entwickelt. Dieses kann voraussichtlich ab Herbst 2013 belegt werden.

  • Fachbeitrag - 19.03.2012

    Ribosomen sind hochkomplexe zelluläre Nanomaschinen für die Proteinbiosynthese. Ihre Struktur ist heute mit hoher Auflösung bekannt. Der Zusammenbau der Ribosomen aus unreifen Prä-Ribosomen erfolgt wie an einem Montage-Förderband bereits im Zellkern unter Beteiligung zahlreicher Biogenese-Faktoren, die als Werkzeuge dienen. Heidelberger Forscher haben wesentlich zum jetzigen Verständnis von Struktur und Funktion des prä-ribosomalen Montage- und Transportprozesses und der daran beteiligten Biogenese-Faktoren beigetragen.

  • Fachbeitrag - 19.03.2012

    Verklumpen Proteine im menschlichen Körper, hat das schwerwiegende medizinische Folgen wie bei Alzheimer beispielsweise. Weniger bekannt ist, dass sich auch die biopharmazeutische Industrie mit dem biologischen Phänomen der Proteinaggregation plagt und diese unter allen Umständen zu vermeiden sucht.

  • Fachbeitrag - 19.03.2012

    Am Tübinger ZRM, dem Zentrum für Regenerationsbiologie und Regenerative Medizin, wird das enterische Nervensystem im Magen-Darm-Trakt erforscht, um zellbasierte Therapien für Erkrankungen in diesem Bereich zu entwickeln. In einem BMBF-Verbundprojekt wird mit anderen Partnern aus der Region speziell an Behandlungsoptionen für den Morbus Hirschsprung gearbeitet.

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