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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Pressemitteilung - 02.08.2011

    Italienische und deutsche Forscher haben Peptide entwickelt, die gegen die Protein-Protein-Kontaktfläche eines Schlüsselenzyms der DNS-Synthese gerichtet sind. Das Enzym Thymidylat-Synthase ist wichtig für Krebswachstum. Durch einen neuartigen Mechanismus hemmen die Peptide das Wachstum der medikamentenresistenten Ovarialkarzinomzellen. Das interdisziplinäre Projekt wurde von Forschern der Universität Modena und Reggio Emilia (UNIMORE), der Universität Siena (UNISI) und des Heidelberger Instituts für Theoretische Studien (HITS) geleitet.

  • Pressemitteilung - 02.08.2011

    Die Veränderung einer kurzen Proteindomäne kann ein ganzes Signalnetzwerk zur Entwicklung der Organe umlenken, das hat eine Vergleichsstudie zur Evolution der Fadenwürmer Caenorhabditis elegans und Pristionchus pacificus ergeben. Das Organ selbst, der Eiablageapparat, ist jedoch in der äußeren Form bei beiden Tieren gleich geblieben.

  • Pressemitteilung - 01.08.2011

    Eine neue biologische Kläranlage von Siemens erzeugt die zu ihrem Betrieb notwendige Energie in Form von Methangas gleich selbst. Außerdem produziert sie deutlich weniger Klärschlamm als herkömmliche Verfahren.

  • Fachbeitrag - 01.08.2011

    Manche Probleme der Ernährungsindustrie mit Lebensmittelkontaminationen sind hausgemacht. Das gilt nicht zuletzt für die Getreideproduktion und -verarbeitung. Die Gefahren sagen amtliche Lebensmittelkontrolleure liegen heute in der Sauberkeit von Silos und Transportfahrzeugen in der Rückverfolgbarkeit von Kontaminationen bei den Lagerbetrieben sowie in der Qualitätskontrolle bei den Vertreibern insbesondere was Mykotoxine angeht.

  • Pressemitteilung - 01.08.2011

    Die Universität Konstanz kann durch die Kooperation des Zukunftskollegs und der Graduiertenschule Chemische Biologie zum ersten Mal eine Zukunftskolleg-Gastprofessur vergeben. Prof. Vinod Subramaniam wird ab 1. Oktober 2011 seine zunächst für drei Jahre zugesagte Gastprofessur an der Universität Konstanz antreten.

  • Pressemitteilung - 29.07.2011

    Das menschliche Gehirn ist das komplizierteste aller Organe. Milliarden von Nervenzellen sind darin mit ihren Fortsätzen zu einem hochkomplexen, dreidimensionalen Netz verwoben. Die Kartierung dieses Netzwerks stellt Wissenschaftler bislang vor eine kaum lösbare Herausforderung. Ein Forscherteam am Heidelberger Max-Planck-Institut für medizinische Forschung hat nun eine Methode entwickelt, um die Mammutaufgabe anzugehen. Dazu haben sie zwei neue Computerprogramme entwickelt, KNOSSOS und RESCOP. Mithilfe dieser Analysewerkzeuge haben mehr als 70 Studenten gemeinsam einen Verbund von über 100 Nervenzellen kartiert – deutlich schneller und weniger fehleranfällig als mit bisherigen Methoden.

  • Pressemitteilung - 29.07.2011

    Um die Forschungsaktivitäten zahlreicher europäischer Länder zu koordinieren, wurde 2006 das Europäische Forschungsförderernetz (ERA-Netz) "E-RARE" gegründet. Das BMBF startete jetzt die zweite gemeinsame Fördermaßnahme.

  • Fachbeitrag - 29.07.2011

    Ohne Zellkulturtechnik wäre das Ochsenhausener Labor Dr. Merk und Kollegen (LMK) kaum vorstellbar. Der Mittelständler hat sich neben der Prüfung auf Mikroben- und Virenbefall auch auf die Produktion von Viren zu Prüfzwecken spezialisiert. Mehr als 20 verschiedene Viren, behüllte und unbehüllte, tier- und humanpathogene Stämme halten die Oberschwaben bei minus 80 Grad Celsius vor.

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