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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Fachbeitrag - 04.07.2011

    Die vermeintlich einfache Frage, wie Knochen wachsen, stellt sich bei näherer Betrachtung als längst nicht vollständig geklärt heraus. Die Konstanzer Orthobion GmbH erforscht und produziert Biomaterialien, die insbesondere für Implantate zur Behandlung der erkrankten Wirbelsäule verwendet werden. Oberflächenstrukturen und ihre spezifischen Auswirkungen auf das Anwachsverhalten von Knochen auf Implantatoberflächen stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit bei der Herstellung biomimetischer Knochenersatz- und Implantatmaterialien.

  • Fachbeitrag - 04.07.2011

    Von der Keramik über Titan bis hin zu Hochleistungspolymeren - die Tuttlinger Aesculap AG setzt bei ihren Entwicklungen auf unterschiedliche Implantatmaterialien. Mit einer speziellen Beschichtung hat das Medizintechnik-Unternehmen eine Lösung gegen allergieauslösende Substanzen bei Prothesen erarbeitet und setzt in Zukunft unter anderem auf regenerative Biomaterialien. Dies berichtet Dr. Harald Stallforth, Forschungsleiter und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Tuttlinger Aesculap AG, im Gespräch mit BioLAGO.

  • Fachbeitrag - 04.07.2011

    Der Mannheimer Mediziner Professor Stefan W. Schneider erforscht die Funktionen des vaskulären Endothels und seine Interaktion mit Blut- und Tumorzellen. Dazu wendet er die Methoden der Mikrofluidik an, die Messungen der Zelladhäsion an der Blutgefäßwandung unter physiologischen Strömungsbedingungen erlauben. In einem interdisziplinären Gemeinschaftsprojekt untersucht er auch Eigenschaften von künstlichen hauchdünnen Oberflächen, die mit lebenden Zellen beschichtet werden und für biokompatible Beschichtungen von Implantaten und die Biowerkstoffentwicklung von Bedeutung sind.

  • Fachbeitrag - 04.07.2011

    Der Biologe Apl. Prof. Dr. Stefan Rensing von der Universität Freiburg hat den Einzug des Computers in die Lebenswissenschaften von Anfang an mitgestaltet. Mit seinen Genomanalysen in Moosen hilft er heute zum Beispiel eine wichtige Lücke zu schließen Wie wurde aus einer Alge eine Landpflanze?

  • Fachbeitrag - 04.07.2011

    Mit ihrer Hilfe beißen wir uns durch. Umso schlimmer, wenn sie vorzeitig ausfallen. Den Halt unserer Zähne im Kieferknochen stellt als eines der fünf Gewebetypen im Zahnhalteapparat das Zahnfleisch sicher. Für die Homöostase im Zahnfleischgewebe sorgt ein komplexes Zusammenspiel von Biomolekülen. Welche von ihnen dieses Gleichgewicht aufrechterhalten oder nach einer Verletzung wieder herstellen untersucht das Team von Prof. Dr. Pascal Tomakidi von der Universitätsklinik Freiburg.

  • Pressemitteilung - 03.07.2011

    Zum Abschluss der diesjährigen Nobelpreisträgertagung mit den Schwerpunkten Medizin und Physiologie fand am Freitag, den 1. Juli 2011 eine gemeinsame Schifffahrt der Nobelpreisträger und Nachwuchswissenschaftler zur Insel Mainau statt. Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer begleiteten die Teilnehmer auf der Fahrt. An Bord informierten Vertreter von Hochschulen und Forschungseinrichtungen über Forschungsprojekte und Karrieremöglichkeiten im Land. Organisiert wurde die Ausstellung von Baden-Württemberg International (bw-i) und der BIOPRO Baden-Württemberg, die ebenfalls mit einem gemeinsamen Stand vertreten waren.

  • Fachbeitrag - 01.07.2011

    Ein bislang im Tierreich unbekannter Bewegungsapparat wurde jetzt bei Rüsselkäfern entdeckt. Die Hüfte von Trigonopterus oblongus besitzt nicht wie gewöhnlich Scharniergelenke, sondern Gelenke, deren Teile wie Schraube und Mutter ineinander greifen. Dieses erste biologische Schraubengewinde ist rund einen halben Millimeter groß und wurde mittels Synchrotronstrahlung sehr detailliert untersucht. Das Fachmagazin Science berichtet in seiner aktuellen Ausgabe von der Entdeckung.

  • Pressemitteilung - 30.06.2011

    Wenn eine Zelle sich teilt muss die Erbinformation in den Chromosomen fehlerfrei an die Tochterzellen weitergegeben werden. Diesen Vorgang untersuchen Forscher des Friedrich-Miescher-Laboratoriums in Tübingen an der Spalthefe als Modellorganismus. In Zusammenarbeit mit Forschern der Universität Tübingen konnten sie den Aurora-Enzymen die als wichtige Zellwerkzeuge bei der zuverlässigen Weitergabe der Erbinformation bereits bekannt waren nun weitere Aufgaben zuschreiben.

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