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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Fachbeitrag - 20.12.2010

    Toxaphen ist ein Gift-Cocktail aus mehr als 1.000 verschiedenen halogenierten Verbindungen. Im Westen ist das Insektizid seit Anfang der 70er-Jahre verboten, Äcker im Ostblock wurden noch bis in die 90er-Jahre hinein damit gespritzt. Gewaltige Altlasten – ausgebracht oder an maroden Lagerplätzen – belasten heute noch die Umwelt. Forscher der Uni Hohenheim analysieren die komplexe Substanz und suchen wirtschaftliche Lösungen zum Abbau – mikrobiologisch und abiotisch.

  • Fachbeitrag - 20.12.2010

    Schimmelpilzgifte auch Mykotoxine genannt kommen laut offiziellen Angaben in zirka 20 Prozent der EU-Getreideernte vor. Sie können bei Menschen und Tieren bereits in geringen Mengen verheerende toxische Wirkungen zeigen die von krebserregend bis fortpflanzungsschädigend reichen. Alexandra Heussner von der Universität Konstanz beschäftigt sich mit Ochratoxinen deren chronische Wirkung ein großes Gefahrenpotenzial darstellt.

  • Fachbeitrag - 20.12.2010

    Trotz zahlreicher Widerstände enthüllte Dr. Michael Reth Professor am Max-Planck-Institut für Immunbiologie und an der Universität in Freiburg zusammen mit Kollegen kürzlich den Mechanismus mit dessen Hilfe B-Zellen des Immunsystems durch Fremdstoffe aktiviert werden. Die Forscher setzten Methoden der Synthetischen Biologie ein noch bevor es diesen Wissenschaftszweig in der heutigen Form gab. Ihre Ergebnisse verlangen einen Paradigmenwechsel die Lehrbücher müssen nun umgeschrieben werden.

  • Pressemitteilung - 19.12.2010

    Prof. Dr. Ralf Reski und sein Freiburger Team schalteten das PAH-Gen im Kleinen Blasenmützenmoos durch sogenanntes Gene targeting aus, um die Funktion dieses wichtigen Stoffwechselgens im Moos zu studieren. Wie erwartet reicherten diese Knockout-Moose Phenylalanin an. Doch im Gegensatz zu erkrankten Menschen hatten erhöhte Aminosäurekonzentrationen keinen nachteiligen Effekt auf die Entwicklung des Mooses.

  • Pressemitteilung - 18.12.2010

    Mit einer neuen Strategie zur Tumortherapie konnte sich das Team des Freiburger Exzellenzclusters Centre for Biological Signalling Studies (BIOSS) auch dieses Jahr einen Spitzenplatz beim internationalen Wettbewerb iGEM am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge/USA sichern.

  • Pressemitteilung - 18.12.2010

    Die Helmholtz-Gemeinschaft gibt grünes Licht für die Förderung der Ausgründung von drei neuen Produktideen. Zwei davon stammen aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT): Ein Stift, der hilft, motorische Schwächen von Schreibanfängern zu erkennen und ein miniaturisierter Biochip für die zellbasierte Bioforschung werden im kommenden Jahr mit jeweils 100.000 Euro gefördert.

  • Pressemitteilung - 16.12.2010

    Der grenzüberschreitende Verbund BioLAGO freut sich über fortschreitende Vernetzung in der Region Bodensee-Oberschwaben. Mit der Atoll GmbH hat das Netzwerk einen neuen Partner aus Weingarten hinzugewonnen, der mit seinen innovativen Chromatographie-Systemen die Auftrennung von Stoffgemischen in ihre Bestandteile maßgeblich beschleunigt und erleichtert.

  • Pressemitteilung - 15.12.2010

    Die Große Beschwerdekammer des Europäischen Patentamts (EPA) hat ihre Entscheidung in den Fällen „Brokkoli und Tomate" (G2/07 und G1/08) veröffentlicht. Dabei ging es um die Klärung des Begriffs „im Wesentlichen biologische Verfahren", mit dem im Europäischen Patentübereinkommen (EPÜ) derartige Verfahren zur Züchtung von Pflanzen (und Tieren) von der Patentierbarkeit ausgeschlossen werden.

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