Powered by
Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Fachbeitrag - 08.06.2015

    Anfang 2015 gründete die Karlsruher Firma Biotensidon GmbH ein Tochterunternehmen im Bereich der weißen Biotechnologie. In einem Fermenter-Prototypen werden dort Rhamnolipide, besonders oberflächenaktive Biotenside, produziert. Durch diese Entwicklung, die in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des 'Science & Technology Center in Ukraine' durchgeführt wird, können nun herkömmliche erdölbasierte Tenside durch Biotenside ersetzt werden. Diese sind nicht nur besonders vielseitig, sondern auch vollkommen biologisch abbaubar.

  • Fachbeitrag - 01.06.2015

    Forscher nehmen an, dass Fehltransporte der Proteine im Körper mit Erkrankungen wie Alzheimer in Verbindung gebracht werden können. Die Molekularbiologen Prof. Dr. Elke Deuerling und Dr. Martin Gamerdinger von der Universität Konstanz haben nun herausgefunden, wie solche Proteintransporte in Zellen störungsfrei ablaufen können.

  • Fachbeitrag - 01.06.2015

    Biologisch abbaubare Polymere lassen sich elektrisch zu einer Art Vlies verspinnen, das als Träger und Wachstumsunterlage für lebende Zellen dient. Damit kann erkranktes oder zerstörtes Gewebe regeneriert werden. Im Herz-Kreislauf-Bereich könnten so neue Herzklappen und Herzmuskel-Gewebe gewonnen werden.

  • Fachbeitrag - 01.06.2015

    Zum Sommersemester 2015 bot die Hochschule Esslingen zum ersten Mal den berufsbegleitenden Master-Studiengang „Bioprozesstechnik“ an. Dieser soll Bachelor- oder Diplom-Absolventen technischer Studiengänge ansprechen, die seit Abschluss des Erststudiums in der Regel mindestens ein Jahr Berufserfahrung gesammelt haben und sich auf dem Gebiet der Bioprozesstechnik weiterqualifizieren wollen.

  • Fachbeitrag - 01.06.2015

    Prof. Dr. Annegret Wilde und Prof. Dr. Wolfgang Hess vom Institut für Biologie III an der Universität Freiburg erfreuen sich schon länger an der Vielseitigkeit der Cyanobakterien. Die Wissenschaftler forschen in dem Verbundprojekt "Cyanosys - Systems biology of cyanobacterial biofuel production". Dieses zielt darauf ab, mithilfe der Cyanobakterien in großen Mengen Biokraftstoffe aus Sonnenlicht und Kohlendioxid herzustellen.

  • Pressemitteilung - 27.05.2015

    Das Bundeskabinett hat am 27. Mai 2015 den Gesetzentwurf für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen (E-Health-Gesetz) beschlossen. In dem Gesetz wird zum Beispiel festgelegt, dass ab 2018 Notfalldaten auf der Gesundheitskarte gespeichert werden können, wenn der Patient dies wünscht.

  • Fachbeitrag - 26.05.2015

    Die Häufigkeit von Brust- und Darmkrebs beim Menschen könnte durch Viren erklärt werden, die mit dem Verzehr von Fleisch und Milchprodukten aufgenommen werden. Das ist die provozierende These des Nobelpreisträgers Harald zur Hausen. Inzwischen haben er und seine Mitarbeiter über epidemiologische Hinweise hinaus auch gewichtige experimentelle Befunde vorgelegt, die diese These erhärten.

  • Fachbeitrag - 26.05.2015

    Prof. Dr. Christiane Wobus erforscht mausspezifische Noroviren. Die Virologin will die Interaktion zwischen Viruspartikel und Wirtszelle bei der Kontaktaufnahme aufklären. Mit einem Humboldt-Stipendium kehrt die in den USA lebende Virologin für ein Jahr nach Deutschland an das Interfakultäre Institut für Biochemie in Tübingen zurück. Hier schätzt sie unter anderem die Vorteile der Kooperationskultur in Deutschland. Einer Rückkehr aus den USA steht sie nach Abwägung der Rahmenbedingungen für Forscher in den beiden Ländern inzwischen positiv gegenüber.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/de/standort/ausbildung/china/?block_82916size=8&block_82916from=832