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febit erhält europäisches Patent für Gen-Extraktionsverfahren

Die febit holding gmbh gab bekannt, dass das Europäische Patentamt dem Heidelberger Unternehmen mit EP1436609 das erste Patent für ihr mikroarray-basiertes Extraktionsverfahren für DNA und RNA erteilt hat. Zusammen mit dem im letzten Jahr in den USA erteilten Schwesterpatent (US 7 320 862) verfügt febit damit weltweit über eine einmalige Patentbasis im dynamischen Markt der Probenvorbereitung für Sequenzierautomaten der zweiten Generation.

Die dem Patent zugrundeliegende Technologie findet bereits erfolgreich Einsatz in einer neuartigen Methode zur Selektion und Anreicherung von DNA für die anschließende Re-Sequenzierung. Das Verfahren macht die sogenannte Hochdurchsatzsequenzierung deutlich effizienter und auch für den breiten Einsatz in medizinischen und biologischen Studien verfügbar.

Die gezielte Re-Sequenzierung von medizinisch relevanten genomischen Loci ermöglicht grundlegend neue Ansätze in der Erforschung sowohl normaler Zellfunktionen als auch krankhafter Veränderungen bei wichtigen Erkrankungen wie Krebs und Alzheimer-Demenz. Die Ergebnisse solcher Studien ermöglichen die Entwicklung neuartiger Diagnosemethoden und werden zu einer wesentlich gezielteren Anwendung von Medikamenten führen. Die mikrofluidischen Geniom Biochips von febit sind schon seit einigen Jahren erfolgreich für die Analyse und Synthese von DNA im Einsatz.

febit verfügt über ein breites Patentportfolio mit derzeit mehr als 20 erteilten Patenten. Die ersten Anmeldungen für mikroarray-basierte Extraktionsverfahren wurden bereits 2001 beim Patentamt eingereicht. Neben dem Bereich der Bioanalytik deckt dieses Portfolio vor allem die Herstellung von synthetischen Genen mittels Biochips ab. In diesem Bereich hält febit Schlüsselpatente, die in einer Auseinandersetzung mit einem Wettbewerber in den USA gerade erfolgreich eingesetzt wurden. Über eine fokussierte Anmeldestrategie hat sich febit damit wichtige Produktbestandteile, Prozesse sowie Weiterentwicklungen sichern können.

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