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Neues Zentrum für Chemische Biologie an der Universität Konstanz

Die Universität Konstanz erhält ein neues Zentrum für Chemische Biologie, um die Fachbereiche Chemie und Biologie zu vereinen. Die Kosten des Projekts liegen bei 16 Millionen Euro. Der Bund fördert den Forschungsneubau mit einer Kostenübernahme von 50 Prozent. Die Bauarbeiten beginnen Anfang nächsten Jahres. Die Fertigstellung ist für Herbst 2012 vorgesehen.

Finanzminister Willi Stächele © Staatsministerium Baden-Württemberg

„Die Universität Konstanz erhält ein neues Zentrum für Chemische Biologie für 16 Millionen Euro. Wir haben den Startschuss für das Projekt erteilt. Die Gelder sind gut angelegt, denn die Universität Konstanz wurde im Rahmen der Exzellenzinitiative neben acht weiteren Universitäten deutschlandweit als Eliteuniversität ausgewählt. Insgesamt befinden sich vier der Exzellenzuniversitäten in Baden-Württemberg. Damit waren wir Spitzenreiter. Dies bestätigte den Kurs der Landesregierung, verstärkt in Bildung, Forschung und Entwicklung zu investieren. Das neue wissenschaftliche Zentrum für die Universität Konstanz ist ein weiterer zukunftsweisender Baustein auf diesem Weg.“ Dies sagte Finanzminister Willi Stächele am 1. September 2010 in Stuttgart anlässlich der Baufreigabe für den Neubau in Konstanz.

Der Neubau werde auf dem Campus der Universität nahe der vorhanden Gebäude für Biologie und Chemie errichtet. Auf rund 2.700 m² Nutzfläche biete er Raum für Labore und Büros. Er werde einerseits die vier Laborhäuser aus den sechziger Jahren am Sonnenbühl ersetzen. Andererseits ermögliche das neue Gebäude die räumliche Zusammenführung der Fachbereiche Chemie und Biologie. „Durch das neue Gebäude wird die Infrastruktur an der Universität Konstanz entscheidend verbessert. Vor allem schaffen wir die Voraussetzungen für die interdisziplinäre Forschung an der Schnittstelle Chemie und Biologie,“ so Stächele.

„Konstanz ist ein wichtiger Hochschulstandort. Daher wurden in den letzten 10 Jahren an der Universität Baumaßnahmen für rund 110 Millionen Euro umgesetzt,“ erklärte der Finanzminister. So sei beispielsweise das Gebäude der Fachrichtung Chemie für 12 Millionen Euro saniert worden. Zudem fänden Sanierungsmaßnahmen für 14,5 Millionen Euro für den Bereich Biologie statt. Daneben habe man an der Universität zahlreiche Neubauprojekte durch die Exzellenzförderung des Bundes realisieren können. Derzeit werde beispielsweise das Kinderhaus für die Bediensteten der Universität gebaut.

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